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18. März 2010, Köln
Peter Gingold Paris - Boulevard St.
Martin No. 11
Ein jüdischer Antifaschist und
Kommunist in der Résistance und der Bundesrepublik
Lesung mit Alice Czyborra, Tochter von Peter
und Etty Gingold Peter Gingold (1916-2006) war einer der
profiliertesten jüdischen Widerstandskämpfer und Kommunisten in
der Bundesrepublik. Besonders seit den 70er Jahren trat er als
Redner auf politischen Kundgebungen gegen Naziaufmärsche und als
Zeitzeuge in Schulen und bei Jugendgruppen auf. Er hatte viel zu
berichten. Seine im Exil geborene Tochter, Alice Czyborra, wird bei
der Lesung und im Gespräch Buch und Leben dieses
außergewöhnlichen Menschen vorstellen. Peter Gingold (1916-2006)
war einer der profiliertesten jüdischen Widerstandskämpfer und
Kommunisten in der Bundesrepublik. Besonders seit den 70er Jahren
trat er als Redner auf politischen Kundgebungen gegen
Naziaufmärsche und als Zeitzeuge in Schulen und bei Jugendgruppen
auf.
Er hatte viel zu berichten: Die Zeit des
aufkommenden Faschismus in Deutschland, Exil in Frankreich und
Widerstand in den Reihen der Résistance (Illegalität, politische
Agitation unter deutschen Besatzungssoldaten, Flucht aus den Fängen
der Gestapo und Teilnahme am Aufstand zur Befreiung von Paris 1944).
Den 8. Mai 1945 erlebte er in Turin mit der italienischen Resistenza.
Zurückgekehrt nach Deutschland, gestaltete er dort den politischen
Neuanfang aktiv mit, musste jedoch erleben, wie er und seine Familie
danach fast zwei Jahrzehnte der erneuten Verfolgung, der
Ausbürgerung und des Berufsverbots erlebten. Trotzdem verstand er
sich stets als „Mut-Macher“, seine Maxime: „Nie aufgeben!“
Im PapyRossa Verlag ist nun eine lebendige und packende Beschreibung
seines Lebens unter dem Titel „Paris - Boulevard St. Martin No. 11“
erschienen.
Donnerstag, 18. März 2010, 19:00 Uhr
DGB-Haus, Hans-Böckler-Platz 1, Großer Saal, 50672 Köln
Veranstalter: VVN-BdA Köln, DGB-Jugend Köln,
Naturfreunde Köln |