Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Landesvereinigung NRW

 

Immer informiert sein...

Die VVN-BdA NRW bei...

Die VVN-BdA NRW bei facebook...

und

Die VVN-BdA NRW bei twitter...

Antifa-Newsfeeds
zusammengestellt
von der VVN-BdA NRWAntifa-Newsfeeds zusammengestellt von der VVN-BdA NRW

Kampagne no.npd: Zur neuen Unterschriftenkampagne

 

Der Krieg iat aus!

20.10.2015

Dem Widerstand ein Gesicht geben

28.05.2008

"Millionen stehen hinter Hitler"

 
  

Aktuelles

01.02.2016

Was Thomas Willms schrieb: Zauberlehrlinge: Aus dem Katastrophengebiet zwischen Links und Rechts

Mit Zitatfetzen und mit Weglassungen wird gegenwärtig ein Artikel von Thomas Willms, der in der VVN-BdA-Zeitschrift "antifa" erschien, in verschiedenen Internet-Medien „kommentiert“. Kaum jemand kennt diesen Artikel. Hier ist er. Und darunter befindet sich eine Erklärung von ehemaligen Arbeiterfotografie-Mitgliedern. [...]

 

01.02.2016

In Düsseldorf ist kein Platz für Rassismus! AfD, FPÖ… not welcome!

Antifa, DSSQ, Flüchtlinge, Rassismus, Refugees welcome, Widerstand

Am Samstag, 13.2.2016, plant die rassistische und rechtspopulistischen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) in Düsseldorf eine Veranstaltung unter dem Titel „Europäische Visionen“. Neben Vertretern der österreichischen FPÖ und der slowakischen SaS soll auch die Bundesvorsitzende der AfD, Frauke Petry, sprechen. Protestaktionen sind geplant. [...]

 

Am 30. Januar: Wieder landesweite Konferenz antifaschistischer Organisationen31.01.2016

Landeskonferenz zur Zukunft des Antifaschismus

Ursachen von Flucht und Rassismus - und die Alternativen dazu 

Am 30.1. fand in Solingen eine sehr gut besuchte Landeskonferenz antifaschistischer Initiativen und Organisationen auf Initiative der VVN/BdA statt. Weit über einhundert Demokrat/innen diskutierten aktuelle Aufgaben der Bewegung im sozialen, juristischen und generell im öffentlichen Bereich. [...]

 

31.01.2016

Kapitalismus, Rassismus, Sexismus und Krieg

Überlegungen und Schlussfolgerungen zu den Ereignissen in der Kölner Neujahrsnacht

Nun gaben auch die DKP und ihre Zeitung „Unsere Zeit“ am 29.1.16 Raum zur Behandlung von Grundfragen des heutigen Antifaschismus und Antirassismus. Pastor Hans Christoph Stoodt aus Ff/M. analysiert die Lage „nach Köln“ und fordert kluges Reagieren der Linken und Antifaschisten. [...]

 

Am 30. Januar: Wieder landesweite Konferenz antifaschistischer Organisationen30.01.2016

Auftakt in Solingen! Es gibt viel zu beraten!

Rede von Falk Mikosch, Landessprecher der VVN-BdA NRW, zur Einleitung der 31. Landeskonferenz von antifaschistischen Initiativen und Organisationen in NRW am 30. Januar 2016 in Solingen

Mit über 100 Teilnehmern aus ganz NRW hat heute Vormittag in Solingen eine Landeskonferenz von antifaschistischen Initiativen und Organisationen begonnen. Die Initiative dazu hatte die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) ergriffen. Die letzte Konferenz dieser Art liegt vier Jahre zurück. [...]

 

30.01.2016

»Der Merkelsche Biedermeier ist vorbei«

Frederic Wester macht sich  im Neuen Deutschland (27. Januar 2016) Gedanken über bisherige Antifa-Konzepte, die neue Bewegung gegen rechts und „das Ende der Gemütlichkeit“ – und darüber, dass viele Antifa-Inis aus ihrer Enge herauskommen und die Willkommenskultur ernst nehmen sollten. Wir dokumentieren das Interview von Ines Wallrodt. Frederic Wester (32) ist aktiv bei der Frankfurter Gruppe Kritik und Praxis, die als Teil von Ums Ganze das bundesweite Antifa-Treffen am kommenden Sonntag, 31.01.16 Wochenende mit organisiert. [...]

 

24.01.2016

Trauerspiel in der SPD Essen Nord: AfD und NPD freuen sich über „Refugees not Welcome“ bei der SPD

Die SPD-Ortsverbände des Essener Nordens wollten aufmerksam machen: Die Flüchtlinge in Essen würden vermeintlich ungerecht auf die Stadtgebiete in Essen verteilt. Das mag vielleicht sein. Aber was machen sie? Sie schreien: "Genug ist genug! Integration hat Grenzen! Der Norden ist voll!“ – „Der Norden ist voll“, das ist die Sprache der Rassist*innen von AfD, PEGIDA und NPD. Das ist die Sprache der „besorgten Bürger“. Das erinnert nur an „Das Boot ist voll“ von der NPD! Was reitet im Essener Norden die SPD? [...]

 

21.01.2016

Auseinandersetzung mit einem akademischen AfD-Propagandisten

Die VVN-BdA Karlsruhe hat am 7. Januar eine Presse-Erklärung an die Regionalpresse gerichtet. Es geht um folgendes:  Seit Anfang Dezember gibt es eine öffentliche Auseinandersetzung mit einem leitenden Akademiker in der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Karlsruhe. Studierende und Lehrpersonal, auch aus anderen Hochschulen, charakterisieren Dr. Marc Jongen als Rechtspopulisten und wenden sich „Gegen die Salonfähigkeit neuer Rechter in der HfG“. Dieser geht in die Offensive und diffamiert die berechtigte Kritik als „Gesinnungsdiktatur“. [...]

 

20.01.2016

Trauer um Andreas Buro

Prof. Dr. Andreas Buro, Friedensforscher und jahrzehntelanger Vordenker der deutschen Friedensbewegung, ist am Dienstag, dem 19.1.2016, im Alter von 87 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit in seinem Haus in Grävenwiesbach im Taunus im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen und verstorben. [...]

 

19.01.2016

Aufruf der VVN-BdA zur Demonstration und Friedenskonferenz der Friedensbewegung in München vom 11. bis 14. Februar 2016

Die Landessprecherinnen und Landessprecher der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), Landesvereinigung Bayern, haben den folgenden Aufruf zur Münchner Sicherheitskonferenz verabschiedet. Mit diesem Flyer ruft der Landesverband zur Teilnahme an der Demo 13. Februar und der Friedenskonferenz in München auf. Dem Aufruf schließen sich der Bundesverband der VVN-BdA wie auch die Landesvereinigung NRW an. [...]

 

19.01.2016

Demo in Düsseldorf: DSSQ gegen das Asylpaket II – Refugees are welcome to stay!

Für Mittwoch den 20.1. hat die Bundesregierung einen Entwurf zur Asylrechtsverschärfung angekündigt. Höchstwahrscheinlich geht dieser Entwurf als Gesetzesvorlage ab Montag, 25.1. durch den Bundestag. Neben den schon bekannten und viel kritisierten Punkten ist mit weiteren gravierenden Einschnitten im Asylrecht zu rechnen. Angesichts sich einer immer verschärfenden Debatte über Flüchtlinge erklären wir uns weiterhin solidarisch mit allen Geflüchteten, die ihr Land wegen Krieg und bitterer Armut verlassen mussten. [...]

 

17.01.2016

Stellt die Ehrentafel für Wilhelm Knöchel wieder her

Appell an den Förderkreis Erinnerungsstätte der deutschen Arbeiterbewegung Berlin-Friedrichsfelde:

Auf der Mailinglist NS-Zwangsarbeit hat Ulrich Sander namens der VVN-BdA NRW eine Information über den Widerstand des Wilhelm Knöchel (1899-1944) veröffentlicht. Darin wird der Vorstand des Förderkreises Erinnerungsstätte der deutschen Arbeiterbewegung Berlin-Friedrichsfelde aufgefordert eine positive Entscheidung für eine Gedenktafel in Friedrichsfelde für Wilhelm Knöchel herbeizuführen. Ein Sprecher des Kreises hat daraufhin auf den Denkmalsschutz in Friedrichsfelde hingewiesen, der einer Wiederherstellung der Gedenktafel für Knöchel entgegenstünde. [...]

 

17.01.2016

Die Kölner Sexualverbrechen und die Folgen für die „Willkommenskultur“

Eine humane, solidarische Flüchtlings- und Einwanderungspolitik verlangt gerade nach Köln die Beachtung folgender Gebote: a) Diskriminierung und sexuelle Bedrängung von Frauen muss strikt bekämpft werden – gleich von welchen Gruppen sie ausgeht, ob von Ausländern oder Deutschen. Und b): Gewalt hat vor allem eine Ursache: Soziales Elend, das Versagen von Glück. Integration kann nur gelingen durch Bildung für alle, Arbeit für alle, Einkommen für alle, Solidarität untereinander.  Das stellt Conrad Schuhler in isw-muenchen.de fest. Sein Beitrag im Wortlaut: [...]

 

Aufruf zum Ostermarsch Rhein Ruhr 2016: Fluchtursachen erkennen, Verantwortliche benennen, Kriegsursachen beseitigen!15.01.2016

Aufruf zum Ostermarsch Rhein Ruhr 2016: Fluchtursachen erkennen, Verantwortliche benennen, Kriegsursachen beseitigen!

Rüstungsexporte stoppen, Atomwaffen ächten, zivile Lösungen schaffen!

Das sind die Überschriften des diesjährigen Ostermarschaufrufs Rhein-Ruhr. Hier der Wortlaut und hier die Möglichkeit, den Aufruf zu unterschreiben: [...]

 

15.01.2016

Wer war dieser Dr. Max Ilgner von den IG Farben?

Kriegsverbrecherverehrung durch die Stadt Espelkamp

Zur anhaltenden Kriegsverbrecherverehrung durch die Stadt Espelkamp nimmt der folgende Leserbrief an die „Junge Welt“ Stellung: [...]

 

12.01.2016

Stadt Velbert schafft Pilgerstätte für Neonazis: Protest der VVN-BdA gegen den  Skandal der Ribbentrop-Verehrung

Am 9. Januar erhielt die Ratsfraktion von „Die Linke“ in Velbert Kenntnis, dass auf dem städtischen Friedhof Hohlstraße (Velbert-Langenberg) erst kürzlich eine Grabplatte für den NS-Außenminister und Hauptkriegsverbrecher Joachim von Ribbentrop installiert wurde. Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten, Landesvereinigung Nordrhein Westfalen, schließt sich den dagegen gerichteten Protesten an und fordert energisch, die Ribbentrop-Ehrung zu entfernen. [...]

 

12.01.2016

Erklärungen von Ulla Jelpke: Gabriel fischt am rechten Rand

Vorhandene Gesetze ausschöpfen statt weiterer Grundrechtsdemontage

„Die jetzigen Forderungen der Regierungskoalition nach schärferen Ausländergesetzen und weiteren Asylrechts-Einschränkungen sind unverantwortlicher Stammtischpopulismus. Durch solche Stimmungsmache müssen sich rechte Hooligans geradezu zu Menschenjagden auf Flüchtlinge und Migranten wie am Wochenende in Köln ermutigt fühlen“, erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE., Ulla Jelpke, die auch VVN-BdA-Aktivistin ist. Die Abgeordnete weiter: [...]

 

12.01.2016

Brand im Gebäude der Geschäftsstelle der VVN-BdA NRW

In der Nacht zum Sonntag 10.1.16 brannte der vierte Stock des Gebäudes in der Gathe 55 in Wuppertal aus. Es gab keinen Personenschaden. Das Gebäude gehört der Marx-Engels-Stiftung; in ihm befindet sich außerdem die Geschäftsstellen und Archive der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten NRW. Die Büros nahmen keinen Schaden. Die Bewohner und Ladenbesitzer blieben unverletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache und Schadenshöhe dauern an, meldet die Polizei, die Brandstiftung nicht ausschloss. [...]

 

07.01.2016

Nein zu sexueller Gewalt! Nein zu rassistischer Hetze! Pegida NRW stoppen!

Appell von Köln gegen Rechts: Am Samstag auf nach Köln zur Gegenkundgebung!

Hooligans und Nazis aus allen Spektren und Gruppierungen mobilisieren für kommenden Samstag nach Köln zu PegidaNRW. Köln gegen Rechts ruft zur Gegenkundgebung am Samstag: Hier der Aufruf: [...]

 

06.01.2016

Die APO ist jetzt gefordert

Versuch einer Klärung der Lage und Aufgabenstellung für Demokratinnen und Demokraten

Meinungsfreiheit, Demokratie und Frieden stehen auf dem Spiel. Völkische Ideen, unsinnige und völkerrechtswidrige Kriege und die Austeritäts-Diktatur greifen um sich. Am Beginn des Neuen Jahres versucht Jan Große Nobis von der VVN-BdA NRW eine „Generalabrechnung“ und Aufgabenstellung. Er kommt zu dem Ergebnis: Die Antifaschist/innen, wir aus der Friedensbewegung, wir aus der Gewerkschafter/innen-Bewegung sind nun gefordert. Lasst uns zusammen kämpfen! Lasst uns kämpfen für Demokratie, Menschenrechte, gerechte Löhne und Frieden! Wer, wenn nicht wir? Lasst uns kämpfen gegen Chauvinismus, gegen Rassismus, gegen Ausbeutung und gegen die allgegenwärtigen Kriege! Das Schwerste ist immer der Anfang. Und danach besteht die Chance zum Weiterkommen. [...]

 

06.01.2016

Jahrhunderthaus der IG Metall, Bochum, Tagungsort der VVN-BdA (Foto: Frank Vincentz unter GFDL)»Erinnerungsarbeit und Geschichtspolitik«

Vormerken: Außerordentlicher Bundeskongress vom 27. bis 29. Mai 2016 in Bochum

Wie beim letzten Bundeskongress beschlossen, wird die VVN-BdA 2016 einen Kongress zum Thema »Erinnerungsarbeit und Geschichtspolitik« durchführen. Der Bundesausschuss hat dafür die Form eines außerordentlichen Bundeskongresses gewählt. Im Magazin „antifa“ der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten  wird zu dem Kongress aufgerufen. Es heißt darin: [...]

 

05.01.2016

Jahrhunderthaus der IG Metall, Bochum, Tagungsort der VVN-BdA (Foto: Frank Vincentz unter GFDL)Gedanken zum Gedenken in Nordrhein-Westfalen

Gedenkstätten im Widerstreit: Tendenz geht zu mehr höchst genehmer Auswahl des Gebotenen

Im Magazin der VVN-BdA „antifa“, Januar/Februar-2016-Ausgabe, hat Ulrich Sander kritische Überlegungen zur Gedenkarbeit angestellt und dabei besonders die Gedenkstätten im Lande in den Blick genommen. Hier der Beitrag im Wortlaut: [...]

 

21.12.2015

"Die Möglichkeiten des gesamten rechtens Spektrums würden durch ein NPD-Verbot erheblich eingeschränkt"

Interview mit Cornelia Kerth; VVN-BdA-Bundesvorsitzende, zum NPD-Verbotsverfahren

nonpdDie VVN-BdA hat einen erheblichen Anteil daran, dass das Verbotsverfahren gegen die NPD nun vorankommt. Dies wurde von der VVN-BdA-Vorsitzenden Cornelia Kerth in einem Interview mit der Zeitung "Unsere Zeit" hervorgehoben. [...]

 

21.12.2015

Jahrhunderthaus der IG Metall, Bochum, Tagungsort der VVN-BdA (Foto: Frank Vincentz unter GFDL)Zur Rolle der Wirtschaft und des Widerstandes im NS-System – Aufgabe der Erinnerungsarbeit

Beschluss des Landesausschusses der VVN-BdA

Zur Vorbereitung der außerordentlichen Bundeskonferenz der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschis-ten (Bochum, Jahrhunderthaus der IG Metall, 27.-29. Mai 2016) hat der Landesausschuss der nordrhein-westfälischen VVN-BdA aufgerufen, alle neuen Impulse für eine antifaschistische Erinne-rungsarbeit in einer sich wandelnden Zeit aufzugreifen. Im Fol-genden der Wortlaut des Beschlusses: [...]

 

20.12.2015

2016: Historische Termine und Termine der VVN-BdA NRW

Eine Fülle von historischen Daten warten im nächsten Jahr auf uns

Vom faschistischen Franco-Putsch in Spanien (1936) und der Gründung der „Internationalen Brigaden“ zum Schutz der spanischen Republik über den 75. Jahrestag des Überfalls auf die UdSSR durch Hitlerdeutschland (1941) und das Verbot der Volksbefragung zur Remilitarisierung (1951) und das Verbot der KPD (1956) bis zum NSU-Anschlag in der Kölner Probsteigasse (2001) und dem NSU-Mord in Dortmund (2006) wird es zahlreiche runde Jahrestage geben, die unsere Beachtung verlangen. Nicht zu vergessen: Am 26. Oktober 1946 gründeten 500 Delegierte im „Neuen Theater“ in Düsseldorf die VVN in NRW. Das werden wir natürlich feiern! Wir stellten eine Auswahl zusammen: [...]

 

20.12.2015

Gegen die Mehrheit, den Frieden und die Demokratie

GroKo-Einheitsparteitag in zwei Teilen – für dieselbe Politik

Zu Merkels und Gabriels Politik hat Ulrich Sander die folgende Kolumne veröffentlicht. Er hat es aber nicht bei diesen Personen belassen. Es soll ihre gesamte Politik und Mannschaft in den Blick genommen werden. Und weiter muss man auf Schäuble achten. [...]

 

20.12.2015

Verschleppt, versklavt

Ulrich Sander hat das Protokoll seiner Recherchen zur Zwangsarbeit vorgelegt

Der Iwan kam auch bis Bochum « könnte dieses Buch von Ulrich Sander auch heißen. Jede andere Stadt in Deutschland wäre wohl ebenso geeignet, denn ZwangsarbeiterInnen aus der Sowjetunion und anderen besetzten Ländern wurden im Faschismus gleich millionenfach nach Deutschland verschleppt. »Der Iwan kam bis Lüdenscheid« ist das Protokoll einer Recherche zur Zwangsarbeit. Diese hat exemplarischen Charakter. (Aus einer Rezension) [...]

 

Am 30. Januar: Wieder landesweite Konferenz antifaschistischer Organisationen19.12.2015

Die menschenfeindlichen Verhältnisse verlangen Widerstand

Am 30. Januar: Wieder landesweite Konferenz antifaschistischer Organisationen

Nach vier Jahren ist es dringend an der Zeit, dass sich wieder die nordrhein-westfälische Konferenz antifaschistischer Initiativen und Organisationen trifft. Am 30. Januar 2016 ist es soweit: Im Kulturzentrum Cobra in der Merscheider Str. 77 in Solingen wird das 31. Treffen dieser Art stattfinden, bei dem die dramatisch veränderte Lage erörtert werden soll. [...]

 

08.12.2015

Friedensratschlag: „Weltbrand im Nahen Osten" befürchtet

Der Friedensratschlag zur rechten Zeit - In Kassel traf sich die Friedensbewegung

Kassel war wieder Schauplatz des Friedensratschlags. Wieder einmal ist Krieg – völkerrechtswidriger Krieg mit deutscher Beteiligung. Es war nicht geplant, dass einen Tag nach dem Beschluss des Bundestages zum Kriegseintritt in Syrien auch sofort ein Treffen der Friedensbewegung sein würde. Und so konnte die notwendige Antwort an jenem traditionsgemäßen ersten Wochenende im Dezember formuliert werden. Auch die VVN-BdA war mit vielen ihrer Mitstreiter unter den 450 Teilnehmer/innen. Wir legen hiermit die wichtigsten Aussagen des Ratschlags vor. [...]

 

04.12.2015

Schäuble ante Portas – Anti-antifaschistische Gemeinsamkeiten seit vielen Jahren

Hätte die Justiz und die Polizei den unverkennbaren faschistischen Aufruf zur allgemeinen Lynchjustiz und den Appell zum Auskundschaften und Beseitigen des Gegners ernst genommen, wäre uns möglicherweise der NSU erspart geblieben. Dieser Aufruf der Nazis lautete schon Anfang der 90er Jahre: „Jeder von uns muß selbst wissen, wie er mit den ihm hier zugänglich gemachten Daten umgeht. Wir hoffen nur, ihr geht damit um!" Über die damals begründete terroristische Anti-Antifa und die kurz zuvor im Bundesinnenministerium ersonnene staatliche Anti-Antifa berichtet Ulrich Sander (VVN-BdA-Bundessprecher) in einem Beitrag in der Zeitschrift „Ossietzky“, mit dem ein Bogen geschlagen wird über 25 Jahre Rechtsentwicklung bis heute, da ein Wolfgang Schäuble mal wieder als möglicher Kanzler gehandelt wird. Hier der Beitrag: [...]

 

03.12.2015

Bottrop: Breite Unterstützung für Anti-AfD-Protest!

Breite Unterstützung erfährt derzeit die am 4. Dezember ab 18 Uhr vor dem Saalbau Bottrop stattfindende Protestkundgebung gegen den Auftritt von Frauke Petry, Chefin der rechtspopulistischen Partei AfD. Zur Gegenkundgebung auf dem Droste-Hülshoff-Platz, unmittelbar gegenüber dem Haupteingang des Saalbaus, rufen inzwischen immer mehr Vertreterinnen und Vertreter der Stadtgesellschaft auf. [...]

 

27.11.2015

Keine Bundeswehr-Beteiligung am „War on Terror“! - Für eine politische Lösung! 

Völkerrecht nicht aushöhlen! - Bundesausschuss Friedensratschlag ruft zu Aktionen auf!

Der Bundesausschuss Friedensratschlag ruft die Friedensbewegung auf, in vielfältigen Formen gegen den Eintritt der Bundesrepublik in den „War on Terror“ zu protestieren. Der 22. bundesweiter Friedensratschlag am 5. und 6. Dezember 2015 in der Universität Kassel bietet eine gute Gelegenheit, gemeinsam über weitere friedenspolitische Schritte zu beraten. [...]

 

27.11.2015

Islamfeindlichkeit klar benennen

„Notwendig sind endlich einheitliche bundesweit geltende Kriterien zur Erfassung islamfeindlicher Aufmärsche. Denn all diese Aufmärsche tragen zu einem gesellschaftlichen Klima bei, in dem Muslime zunehmend ausgegrenzt und unter pauschalen Terrorverdacht gestellt werden.“, fordert die innenpolitische Sprecherin der Partei Die Linke und VVN-BdA-Mitglied Ulla Jelpke, auf die Antwort der Bundesregierung zur Kleinen Anfrage „Islamfeindlichkeit und antimuslimische Straftaten im dritten Quartal 2015“ (Drs. 18/6595). [...]

  

Wer zuerst schießt, stirbt als zweiter

25.11.2015

Demonstration gegen die Nato-Kriegspropaganda in Essen

In Essen fand am Wochenende eine bundesweit beachtete Demonstration gegen Krieg und Werbung für Kriegsstrategien statt. Anlass war die Konferenz des Nato-Zentrums für  Luftwaffenkompetenz (Sitz Kalkar) zum Thema „Strategische Kommunikation“, die gestern in der Messe Essen begann. Hauptthema ist die Steigerung der Kriegsbereitschaft der Bevölkerung. Hier die Presseerklärung nach der Friedensdemonstration und mehrere Reden, die am Samstag gehalten wurde. [...]

 

Wer zuerst schießt, stirbt als zweiter19.11.2015

Wer zuerst schießt, stirbt als zweiter

Konferenz des »Joint Air Power Competence Centre« der NATO bereitet Krieg vor. Friedensdemonstration am 21.11.2015 in Essen.

Zur Vorbereitung der Friedensdemonstration ab 11.57 Uhr vom Hirschlandplatz in Essen am Samstag, 21.November 2015 schrieb Bernhard Trautvetter, Sprecher des Essener Friedensforums, worum es geht. (Entnommen der Jungen Welt vom 17.11.15):  [...]

 

19.11.2015

Gegen die geplanten und realen Kriege vom Niederrhein

Veranstaltung zur Aufklärung über JAPCC in Bochum

Gegen die geplanten und realen Kriege vom NiederrheinIn Bochum im Sozialen Zentrum hat Ulrich Sander (VVN-BdA) über die NATO-Politik und –Entwicklung in NRW gesprochen und für die Demonstration am 21. November in Essen geworben. Veranstalter waren antifaschistische und Friedensgruppenleuten, darunter die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten. Zugestimmt wurde der Feststellung, dass lebende Zeitbomben in Paris, von Islamisten gesteuert, hunderte Menschen getötet und verletzt haben, und dass dies Trauer und Empörung ausgelöst habe, während unbeachtet bleibt: Der tausendfache Tod mittels gesteuerten Zeitbomben, mittels Drohnen, der ständig von Ramstein aus in die Welt entsendet wird und aus Kalkar in die Welt gesendet werden soll. Der Krieg gegen den Terror müsse aufhören! Kalkar muss geschlossen werden, ebenso wie Ramstein. [...]

 

Völkerrecht, Frieden und Menschenrechte heute verteidigen! Vor 70 Jahren schuf der Nürnberger Prozess Völkerrecht19.11.2015

Völkerrecht, Frieden und Menschenrechte heute verteidigen! Vor 70 Jahren schuf der Nürnberger Prozess Völkerrecht

Erklärung der FIR zum 70. Jahrestag der Eröffnung des Nürnberger Prozesses

Heute erleben wir auf den verschiedenen Ebenen der internationalen Politik, dass die Prinzipien des Völkerrechts immer wieder in Frage gestellt werden. Anlässlich des 70. Jahrestags des Beginns der Nürnberger Prozesse erinnert die FIR an diesen Prozess und die dort - im Namen der Völker - gesprochenen Urteile. Sie verurteilt alle Versuche der Verfälschung und Relativierung. [...]

 

19.11.2015

Erklärung von Ulla Jelpke zu den Massakern von Paris

Ulla Jelpke, Linkes MdB und aktiv in der VVN-BdA, hat in einer persönlichen Erklärung zu den jüngsten Ereignisse in Paris Stellung genommen, die wir hiermit zur Kenntnis geben. „Meine Trauer gehört den über 130 Opfern der Massaker des sogenannten Islamischen Staates (IS) in Paris. Mein Beileid gilt ihren Angehörigen und Freunden. Gleichwohl kann ich in den Anschlägen in Paris keine „neue Dimension“ des Terrors sehen, nur weil diesmal  hauptsächlich Europäer in einer westeuropäischen Metropole die Opfer waren.“ [...]

 

19.11.2015

Gedenkstätte lädt zur Lesung ein

Der Iwan kam bis Lüdenscheid - und Bochum und anderswo

Die Gedenkstätte „Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e.V.“  versendet diese Einladung zur Lesung: Liebe Mitglieder und Freunde der Ge-Denk-Zellen, jeder Krieg besteht aus vielen Tätern und Opfern. Hinsichtlich der ca. 2.900 gestorbenen Lüdenscheider Soldaten ist es meistens nicht möglich festzustellen, wer mehr zur ersten oder zur zweiten Gruppe gehörte. Mit der zweitgrößten Gruppe, die zu mehr als 80 % aus Opfern bestand, hat sich Ulrich Sander beschäftigt. Ca. 7.500 Fremd-/Zwangsarbeiter wurden aus den europäischen Nachbarländern nach Lüdenscheid gebracht und waren hier überwiegend in der Rüstungsindustrie tätig. Mehr als 700 mussten hier ihr Leben lassen. [...]

 

15.11.2015

Für die Verteidigung von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

Erklärung der VVN-BdA zu den Attentaten von Paris

Die VVN-BdA spricht den Angehörigen der bei den Anschlägen in Paris Gemordeten ihr tief empfundenes Mitgefühl aus. Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit müssen als Maßstab für ein menschenwürdiges Leben gegen Salafisten, Antisemiten, Rassisten und Faschisten, gegen PEGIDA und andere reaktionäre Bewegungen verteidigt werden. Verurteilt werden alle Pläne zu Ausweitung des sog. "Kriegsgegen den Terror". Der Wortlaut der Erklärung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten: [...]

 

15.11.2015

Zu Paris: Den IS zu bekämpfen ist eine politische Aufgabe, die nicht militärisch gelöst werden kann

Otmar Steinbicker ist Herausgeber des Aachener Friedensmagazins www.aixpaix.de. Zu den Attentaten In Paris und zum politischen Echo darauf betont er, dass der IS nur wirksam zu bekämpfen sei, wenn dies als eine politische Aufgabe angesehen wird, die nicht militärisch gelöst werden kann. Der Beitrag vom 14. 11. 2015 wurde uns von einem Friedensfreund übersandt, der ihm die Worte von Ingeborg Bachmann voranstellte: "Der Krieg wird nicht mehr erklärt, sondern fortgesetzt. Das Unerhörte ist alltäglich geworden" Der Wortlaut von Otmar Steinbickers Beitrag lautet: [...]

 

11.11.2015

Polizeiausstellung „Ordnung und Vernichtung“

Die Polizei im NS-Staat diente dem Verbrechen und nicht der Verbrechensbekämpfung

Seit April 2011 wurde in verschiedenen Städten die Ausstellung der Deutschen Hochschule der Polizei, Münster, und des Deutschen Historischen Museums, Berlin, unter dem Titel „Ordnung und Vernichtung – Die Polizei im NS-Staat“ gezeigt. In Dortmund wurde Anfang November die Ausstellung beendet, sie soll jedoch ab April 2016 im Polizeipräsidium Dortmund ihren endgültigen Standort erhalten. Für Dortmund wurde sie um sechs Tafeln über die Polizeigeschichte in Dortmund von 1933 bis 1945 ergänzt. Im Katalog wird die Ausstellung mit diesem Text vorgestellt: „Die Polizei war ein zentrales Herrschaftsinstrument des NS-Regimes. Von seinen Anfängen bis zu seinem Untergang konnte es sich auf die Polizei stützen.“ [...]

 

11.11.2015

»…treu zu dienen.«

Anmerkungen von Reinhard Junge zum 60. Gründungstag der Bundeswehr

Reinhard Junge (Dortmunder, Jg. 1946) hat für die „Mitteilungen“ der Kommunistischen Plattform der Partei Die Linke seine Erinnerungen an 60 Jahre Bundeswehr aufgeschrieben. Redaktion und Autor erlaubten der VVN-BdA NRW, diese Erinnerungen wiederzugeben. Er schrieb bereits für die April-Mitteilungen 2013 »Zur Geschichte der Sachsenhausen-Komitees: Ein nachdenkenswertes Jubiläum«.(siehe Link)  Reinhard Junge war in den 70er Jahren als Lehrer und DKP-Mitglied von Berufsverbot betroffen, unterrichtete später auch dank erfahrener Solidarität mehr als 30 Jahre lang Gymnasiasten in Wattenscheid und wurde ein geachteter Autor und Koautor (mit Jürgen Pomorin) von Kriminalromanen (http://www.reinhard-junge.de). Hier sein Text: [...]

 

10.11.2015

Trauer um Hannes Bienert: Die Lücke ist groß

Weit über Bochum und Wattenscheid hinaus hat unser Kamerad Hannes Bienert gewirkt und Spuren hinterlassen. Seine Freunde in Bochum haben ihm diesen Nachruf geschrieben: [...]

 

10.11.2015

Gegen die AfD mit ihren menschenfeindlichen Aussagen

Die 7. Regionalkonferenz „Aktiv gegen Rechts“ tagte in Aachen

Die Regionalkonferenz  der Region Aachen „Aktiv gegen rechts“ tagte am 24. Oktober 2015 in Aachen. Die rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten im Plenum und in Arbeitsgruppen einen intensiven Austausch von Engagierten in der Arbeit gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Die Konferenz endete mit einer Gedenkminute. [...]

 

10.11.2015

Erinnern wir uns und bleiben wir wachsam: VVN-BdA-Bundesvorsitzende sprach in Paris beim Kongress der Partnerorganisation

Cornelia Kerth, Bundesvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten, war  als einziger ausländischer Gast eingeladen zum 39.Kongress und 70. Geburtstag der Fédération Nationale des Déportés, Internés et Patriotes Resistants (Vereinigung der Deportierten, Internierten und Patrioten im Widerstand, FNDIRP), der französischen Partnerorganisation der VVN-BdA. Das Motto beider Tage (30./31 Oktober in Paris) war "Souvenons-nous et restons vigilants" (Erinnern wir uns und bleiben wir wachsam). [...]

 

06.11.2015

Nazis rufen „Nazis raus!“ – Die faschistische Verdrehung der Wahrheit

Der Schriftsteller Akif Pirinçci hat in seiner PEGIDA-Rede am 19. Oktober 2015 gemutmaßt, deutsche Politiker hätten den Wunsch, patriotische Deutsche in Konzentrationslagern zu internieren. Viele Medien gaben seine Äußerungen sinnentstellend verkürzt so wieder, als hätte er gefordert, die Konzentrationslager – etwa für Flüchtlinge – wieder zu öffnen. Diese Falschdarstellung wurde inzwischen zurecht kritisiert. Aber natürlich hatte der Autor Pirinçci dieses Missverständnis einkalkuliert und die beim Wort „KZ“ grölenden Nazis im Publikum verstanden ihn wohl doch nicht ganz falsch. Interessanter ist aber die Frage: Was steckt hinter dieser Taktik der neuen Rechten, ihre Gegner als Nazis zu denunzieren? Wieso bezeichnete Pirinçci deutsche Politiker als „Gauleiter gegen das eigene Volk“? Wieso setzt Lutz Bachmann den Bundesjustizminister Heiko Maas mit dem nationalsozialistischen Propagandaminister Joseph Goebbels gleich? Wieso wird von Nazis in letzter Zeit so häufig „Nazis raus!“ in Richtung der Gegendemonstranten skandiert? Diesen Fragen geht der Journalist Michael Bittner in seinem Gastbeitrag nach: [...]

 

29.10.2015

Dortmunder Nazis an der Schwelle zu mehr Terror

Lokale Zeitungen verbreiten eine umfassende Analyse der rechten Szene

Mit Genehmigung der Gemeinschaftsredaktion von Ruhrnachrichten, Westdeutscher Allgemeiner Zeitung und Westfälischer Rundschau veröffentlichen wir eine bemerkenswerte Analyse der Naziszene in der Stadt. Darin werden erschreckende "Parallelen zwischen dem Faschismus im Dritten Reich und der Partei 'Die Rechte''' aufgezeigt, wie es wörtlich heißt. Ein Kommentar aus der VVN-BdA Dortmund, die die Veröffentlichung begrüßte, lautet allerdings: "Heuchlerisch sind die Äußerungen des Verfassungsschutzmenschen. Der verbreitet Heftchen in den Schulen, in denen die Losung vieler, fast aller bei Antinazidemos: 'Faschismus ist keine Meinung, Faschismus ist ein Verbrechen' kriminalisiert wird. Wer diese verwende, nehme anderen Bürgern ihre Grundrechte, behauptet der VS dreist. Die beiden Zeitungsseiten vom 23.10. 2015 sind eine eindeutige Aussage dafür, dass die Losung zutrifft. Ferner: Nach Artikel 139 GG sind Nazis und ihre Propaganda illegal. Drittens: Die genannte FAP wurde ganz ohne Bundesverfassungsgericht verboten! Man ging einfach über ihr angebliches Parteienprivileg hinweg, und das war gut so. Warum macht man es mit der sog. Partei 'Die Rechte' nicht genauso? Viertens: Die heutige Nazipraxis, die Sie schildern, entspricht der "Einblick"-Programmatik des C. Worch von 1992, darüber haben wir schon damals ausführlich geschrieben. Worch ist noch immer der Anführer der Nazis auch in Dortmund von heute. 23 Jahre später wird nun erkannt, was diese Banditen da beabsichtigen. Wir hatten schon so lange gewarnt, aber es wurde nicht beachtet..." Erkennbar ist derzeit, dass zwar quantitativ die rechte Szene weniger wachse (weniger als in Pegida-Orten), sie jedoch eine neue mehr terroristische Qualität anzunehmen droht. [...]

 

27.10.2015

Einreise von Flüchtlingen nicht länger unter Strafe stellen

„Die Entkriminalisierung der Einreise von Flüchtlingen ist absolut überfällig“, erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, zur Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zur Entwicklung der Ermittlungsverfahren wegen illegaler Einreise. Die Bundesregierung hat zudem Angaben zu polizeilichem Vorgehen gegen Schleuser gemacht. Jelpke weiter: [...]

 

27.10.2015

"Es ist geschehen - und folglich kann es wieder geschehen." (Primo Levi)

Der 9. November 1938 bleibt ein ewiges Datum der Mahnung. Deshalb wird in Wuppertal zum Handeln aufgerufen, und im Aufruf heißt es weiter: [...]

 

27.10.2015

Syrien: Opfer des Stellvertreterkrieges zwischen USA, Türkei und Russland

Der eigentliche Feind – der sog. „Islamische Staat“ – wird dadurch gestärkt

Der Krieg in Syrien und speziell der des Islamischen Staates, das ist die vorrangige Fluchtursache. Wer von Bekämpfung der Fluchtursachen spricht, der muss von der Beendigung des Krieges sprechen und diese wirklich anstreben. Jan Große Nobis von der VVN-BdA Münster kommentiert die Lage: [...]

 

27.10.2015

Netanyahu ist ein Lügner: Der Mufti war´s, Hitler ist es nicht gewesen

Der Mufti war´s, Hitler ist es nicht gewesen! So erzählte uns der große israelische Führer Benjamin Netanyahu eine neue Version der Geschichte von der Vernichtung der europäischen Juden noch vor seinem Treffen mit Frau Merkel. Denn darum ging es Israels Premier: Die Unruhen rund um den Jerusalemer Tempelberg, den möglichen Beginn einer neuen Intifada, einer palästinensischen Erhebung gegen das israelische Regime, als faschistisch zu denunzieren. Zu dieser Feststellung kommt Ulrich Gellermann von der Plattform Rationalgalerie. Er schreibt weiter: [...]

 

26.10.2015

Es gibt keine sicheren Herkunftsländer: Daher: Auch Roma Welcome!

Es ist offenkundig, dass die europäische Abschottungspolitik gegen die Flüchtenden gescheitert ist, erklärte der Bundesausschuss der VVN-BdA. Einerseits kämen immer mehr verzweifelte Menschen nach Deutschland, andererseits gehöre Gewalt gegen die Schutzsuchenden zum deutschen Alltag. Und noch etwas sei sehr besorgniserregend: Fast ohne Widerspruch wird die bisherige behördliche Ablehnungsfront nunmehr gegen die Roma aus „sicheren Herkunftsländern“ gerichtet. Beschlossen wurde von der Regierung sogar die Abschiebung der Roma aus dem Kosovo, weil dies ein sicheres Herkunftsland sei. [...]

 

23.10.2015

Hauruck-Abschiebepläne sind Wasser auf die Mühlen der Rassisten

„Die Absicht, ab sofort Massenabschiebungen umzusetzen, ist Wasser auf die Mühlen von Pegida und anderen Neonazis“, erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und VVN-BdA-Aktivistin Ulla Jelpke zur Ankündigung des Flüchtlings-Koordinators der Bundesregierung, Peter Altmaier, ab Montag Abschiebungen „im größeren Stil“ vorzunehmen. [...]

 

23.10.2015

Einer von vielen Fällen. Hier: Altena

Die Brandstifter von der Feuerwehr

„Wir möchten ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, rechte Gewalt, unsägliche Flüchtlingsdebatten und andere menschenverachtende Aktionen setzen.“ Mit diesen Worten riefen junge Leute in Altena zu einer Protestaktion auf. „Der feige Brandanschlag am 02. Oktober auf ein Wohnhaus für Asylbewerber in Alten, aber auch der fürchterliche Anschlag am 10. Oktober in Ankara sind beispielhaft Anlässe für unsere Aktion. Ferner machen wir auf Fluchtursachen aufmerksam und fordern endlich Taten, diese Umstände nachhaltig im Positiven zu verändern.“ Zu den Vorgängen in Altena kommentierte die Süddeutsche Zeitung. Folkhart Menzel von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) schrieb diese Betrachtung: [...]

 

22.10.2015

Staatsstreich im Anmarsch? Die Neue Rechte bläst zur neuen konservativen Revolution!

CSU, Pegida, AfD, PI-News und Konsorten sind in aller Munde. Die rassistische Stimmung, die diese Parteien und Bewegungen schüren, ist der Nährboden für die täglichen Angriffe (500 bisher dieses Jahr) auf Flüchtlingsunterkünfte, Flüchtlingshelfer/innen und Antifaschist/innen. Der jüngste Anschlag auf die neue Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist nur einer der jüngsten Höhepunkte. Die Neue Rechte liefert dafür den ideologischen Unterbau. Von PI-News über Sezession, Michael Mannheimer über Stürzenberger, Pegida und AfD wird über den „Widerstandsparagrafen“ (Artikel 20 GG) diskutiert. Immer öfter sind die Veröffentlichungen von Artikeln, in denen der aktive Widerstand nach Art. 20 GG ausgerufen wird.  – Jan Große Nobis von der VVN-BdA NRW stellte diese Überlegungen an und liefert eine gründliche Analyse. [...]

 

22.10.2015

Kritik an „Der Staat gegen Fritz Bauer“: Sind wir im falschen Film?

Kurt Nelhiebel (Conrad Taler) ist 88 Jahre alt und lebt in Bremen, Er hat Fritz Bauer gekannt und vom Auschwitzprozess berichtet, auch für die VVN-BdA-Publikationen. Er hat jetzt wieder bei papyRossa „Asche auf vereisten Wegen“ – Berichte vom Auschwitz-Prozess – herausgebracht. Mit dem Film über Fritz Bauer, der jetzt gezeigt und allgemein gelobt wird, ist er sehr unzufrieden. Er gestattete uns, seinen Beitrag für „Ossietzky“ Nr. 20/15, ferner seinen dort auch erschienenen Leserbrief an die taz sowie seinen Brief an den Regisseur des Films, Lars Kraume, zu veröffentlichen. [...]

 

20.10.2015

Trotz Mordanschlag dürfen die Hetzer sich in Köln versammeln: VVN-BdA ruft zum Protest auf

Peter Trinogga von der VVN-BdA ruft auf: Wir treffen uns am 25.10. in Köln um 12.00 Uhr an der Kirche St. Kunibert, die sowohl vom Ebertplatz als auch vom Breslauer Platz aus gut zu erreichen ist. Wir bitten Sie/Euch alle, ebenfalls an den Protesten teilzunehmen - wir dürfen den rechten Menschenfeinden nicht die Straße überlassen – gerade jetzt nach dem Attentat vom 17. Oktober. [...]

 

Buch der Kinder des Widerstandes erschienen: Dem Widerstand ein Gesicht geben20.10.2015

Buch der Kinder des Widerstandes erschienen: Dem Widerstand ein Gesicht geben

Acht Kinder von Verfolgten des Naziregimes und Widerstandskämpfer/innen, melden sich zu Wort und erzählen die Geschichte ihrer Eltern. Die Schrift „Kinder des Widerstandes“ – beschrieben im Vorwort von Florence Hervé – ist nunmehr lieferbar. [...]

 

20.10.2015

Gegen den Rufmord – und gegen den Antisemitismus

Zu einer Neuerscheinung auf dem Buchmarkt

Selbstverständlich ist es erlaubt, die israelische Politik zu kritisieren, erfahren wir von allen Seiten. Aber wenn es einer tut, dann wird er Antisemit genannt. Dagegen wendet sich der Linke Bundestagsabgeordnete Wolfgang Gehrcke. [...]

 

20.10.2015

VVN-BdA Bayern wehrt sich weiter gegen die Landesregierung

Diskriminierender Eintrag in VS-Berichte soll aufhören

2011 reichte der Landesverband Bayern der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) beim Verwaltungsgericht München Klage gegen den Freistaat Bayern ein und verlangte die Streichung aus den Berichten des Verfassungsschutzes. Die Klage wurde abgewiesen, nun streitet die VVN-BdA um die Zulassung der Berufung, denn auch die wurde der VVN-BdA verweigert. Die Entscheidung über den Entzug der Gemeinnützigkeit wurde von der Finanzverwaltung bis zum Abschluss des Rechtsstreits zurückgestellt. Der Ausgang des Rechtstreits ist für die gesamte VVN-BdA von Bedeutung, denn die Sanktionen, die gegen die bayerische VVN-BdA erhoben werden könnten, können gegen sämtliche Landesverbände der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten gelten. Darüber informiert die Landessprecherin der bayerischen Organisation Renate Hennecke in einem Beitrag für Ossietzky. Sie ruft zur Unterschriftensammlung auf: „Unter der Adresse http://www.solidaritaet-vvn.de läuft zurzeit eine Unterschriftensammlung zu einer Gemeinsamen Erklärung ‚Für eine offene Gesellschaft! Gegen die Diffamierung der VVN-BdA!‘.“ Der Wortlaut des Artikels: [...]

 

14.10.2015

Schluss mit den Massakern! Stoppt Erdogan jetzt!

Erklärung von Ulla Jelpke zu den Anschlägen in Ankara

Es war der schwerste Terroranschlag in der Geschichte der neueren Türkei. Bis zu 130 Menschen starben bei zwei Bombenanschlägen auf eine Friedenskundgebung am Samstag in Ankara. Der Doppelanschlag galt einer Großkundgebung von Gewerkschaften, linken und prokurdischen Parteien gegen den neuen Krieg in den kurdischen Landesteilen. Der Anschlag zielte – wie schon das Massaker an jungen Sozialistinnen und Sozialisten in Suruc im Juli – auf die Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung. [...]

 

14.10.2015

Über den Krieg gegen Flüchtlinge und Wilde

In der Zweiwochenzeitschrift „Ossietzky“ hat der Bundessprecher der VVN-BdA Ulrich Sander über die Tonlage berichtet, in der in der Bundeswehr über Migranten gesprochen wird, sowie über die angebliche Gefahr, die von ihnen ausgehe, weshalb man auch militärisch handeln müsse. Hier der Wortlaut aus „Ossietzky“ Nr. 20/15 vom 10. Oktober 2015: [...]

 

Schützt den Frieden in Europa! Herbstliche Friedensaktionen in Nordrhein-Westfalen04.10.2015

Gegen die neue Kampfdrohnenzentrale der NATO am Niederrhein

Appell von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Kundgebung am 3. Oktober in Kalkar an die Politikerinnen und Politiker, an die Medien

An die Landespolitiker/innen und die Medien Nordrheins-Westfalens haben Teilnehmer/innen der Anti-Nato-Protestdemonstration in Kalkar/Niederrhein - darunter VVN-BdA-Mitglieder - am 3. Oktober appelliert, endlich ihr Schweigen zu  brechen über die aggressive Aufrüstung am Niederrhein und sich dagegen zur Wehr setzen. [...]

 

25.09.2015

Auch für Sinti und Roma muss gelten: Willkommen!

Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten), erklärte: „Wo noch vor wenigen Wochen rechte Massenbewegungen gegen Flüchtlinge Politiker aus Sachsen und Bayern und anderswo faszinierten und anzogen, ist plötzlich ein Umdenken erkennbar. Allerdings keines, das den Balkan betrifft. Im Gegenteil.“ Gefordert wird auch eine gute Willkommenskultur für Sinti und Roma. [...]

 

25.09.2015

Rücktritt des kämpferischen Antifaschisten Guntram Schneider als Landesminister wird bedauert

Vorstellung der Untersuchung über die Nazivergangenheit der Dortmunder Nachkriegspolizei

Ulrich Sander aus Dortmund, Bundessprecher der VVN-BdA, hat dieses Schreiben abgesandt: „Lieber Guntram Schneider, ich habe mit Bedauern erfahren, dass du der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen nicht mehr angehörst. Zum 3. 9. 2011 hast du den denkwürdigen Aufruf „Dortmund nazifrei“ mit herausgegeben, den auch ich unterschrieb. Damit hast du dem Gedanken, dass man die Faschisten blockieren muss, zum Durchbruch verholfen. Andere Minister, die mit der Sache zu tun hatten, haben nicht unterschrieben, aber sie gehören der Regierung noch an.“ [...]

 

20.09.2015

7. Regionalkonferenz „Aktiv gegen Rechts“ in Aachen: Für ein Europa ohne Nationalismus, Rassismus und Militarismus

Am Samstag 24. 10 findet in der Volkshochscule Aachen die 7. Regionalkonferenz "Aktiv gegen Rechts" statt. Unter dem Motto "Flüchtlinge schützen! Für ein Europa ohne Nationalismus, Militarismus und Rassismus!" diskutieren Menschen aus den verschiedensten demokratischen Organisationen und Parteien. Zur Teilnahme rufen zahlreiche Bürgermeister der Region auf. Schirmherr ist der Oberbürgermeister der Stadt Aachen Marcel Philipp. Vormittags zieht der "Zug der Erinnerung" eine Bilanz seiner Arbeit. Nachmittags wird in Arbeitskreisen über Rechte in Kommunalparlamenten, über den Umgang mit Flüchtlingen in Aachen und die Frage "Was tun, bevor es brennt?" und über den Volkstrauertag als Heldengedenken diskutiert. Ein weiterer Arbeitskreis widmet sich dem Rassismus und den Gegenargumenten. [...]

 

18.09.2015

Gedenken mit „Blumen für Stukenbrock“

Gefordert: Gebt dem Obelisken die rote Fahne zurück

Prof.Dr. Naumow und seine Ehefrau Valentina aus Moskau und Hans Coppi, Vorsitzender der VVN-BdA von Berlin, haben in diesem Jahr in der Gedenkstätte Stukenbrock bei Stadt Holte Stukenbrock in der Senne die Reden zum Gedenken an hunderttausende ermordete sowjetische Kriegsgefangenen gehalten. Aufgerufen von dem Arbeitskreis Blumen für Stukenbrock waren am 5. September wieder hunderte Friedensfreunde und Antifaschisten, einen fürchterlichen Wetter trotzend, zur Gedenkstätte in Ostwestfalen gekommen. Die späten Zahlungen an überlebende Kriegsgefangene, die zur Sklavenarbeit ins Ruhrgebiert geschickt worden waren, wurden begrüßt, aber zugleich wurde heftige Kritik daran geübt, dass an der Verfälschung des Denkmals, das 1945 von Überlebenden geschaffen wurde, weiter festgehalten wird. Bei der Einweihung der Gedenkstätte mit dem Obelisken und der damals vorhandenen roten Fahne darauf war am 2. Mai 1945 auch Pawel Naumow dabei, damals 16jähriger Zwangsarbeiter. Wir veröffentlichen hiermit die bei der Gedenkveranstaltung gehaltenen Reden. [...]

 

09.09.2015

Auf den Spuren der Ermordeten: Zwangsarbeiter Wladimir Naumov in Düsseldorf und Dormagen

Professor Dr. Wladimir Iljitsch Naumov (83) wurde als Kind 1943 von den Nazis aus der überfallenen Sowjetunion ins Deutsche Reich deportiert. Hier kam er als elf Jahre alter Zwangsarbeiter in die Textilfabrik „Bleiche“. Dabei hatte er das Glück, das zwei Millionen sowjetischer Zwangsarbeiter nicht hatten: Er entkam der „Vernichtung durch Arbeit“ und überlebte. Aus Dankbarkeit und in Verantwortung geht er seit seiner Befreiung den vielfältigen Spuren der Zwangsarbeiter nach. Seine Aufmerksamkeit gilt den toten und überlebenden Opfern und ebenso dem Widerstand gegen das Naziregime. [...]

 

09.09.2015

Broschüre über das Wirken der alten Nazis im Ruhrgebiet wiedererschienen

Zahlreiche Juristen und Polizisten waren schon vor 1945 im Dienst

„Wer sind die wahren Totengräber der Freiheit“, heißt eine Broschüre mit dem Untertitel „Die Antwort von Heinz Junge“. Sie wurde 1960 herausgegeben, um der antikommunistischen CDU-Aktion „Rettet der Freiheit“ etwas von links entgegenzusetzen. Repräsentant dieser rechten Bewegung war ein Staatsanwalt aus Dortmund, der sich nicht nur beruflich, sondern auch in der Freizeit als Kommunistenjäger betätigte. Heinz Junge wies nach, dass jener Staatsanwalt bereits in der Nazizeit im Dienst war, und mit ihm zahlreiche Polizisten und Juristen, die nun wieder in Dortmund, aber auch in anderen Städten von NRW für „Recht und Ordnung“ sorgten  – und zwar auf ihre Weise. Im Archiv der VVN-BdA NRW fand sich die Antwort von Heinz Junge wieder, und sie wird hiermit in Zusammenarbeit mit Heinz‘ Sohn, Reinhard Junge, wieder allgemein zugänglich gemacht. [...]

 

06.09.2015

Straßentheater auf dem DGB-Friedensfestival in Dortmund

Die vielen Kriege und was dagegen zu tun ist, wurden mit einem Straßentheater im Rahmen des Dortmunder DGB-Friedensfestivals vom Bündnis Dortmund gegen rechts thematisiert. Dem Bündnis gehören u.a. das Dortmunder Friedensforum, die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und DIDF an. Am 4. September wurde „Von Krieg zu Krieg – wir sagen Nein“ dargestellt. In mehreren Texten wurden die Kriege und ihre Folgen verdeutlicht. Hier sind die Texte von Ula Richter und Volker Toebel: [...]

 

03.09.2015

Schützt den Frieden in Europa! Herbstliche Friedensaktionen in Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen wird zu einem Zentrum der deutschen Kriegsvorbereitung. Dagegen machen der Ostermarsch Rhein-Ruhr schon im Herbst mobil.

Schützt den Frieden in Europa! Herbstliche Friedensaktionen in Nordrhein-WestfalenDie sog. Nato-„Denkfabrik“ Joint Air Power Competence Centre (JAPCC) aus Kalkar hält im November ihre Jahrestagung in der Messe Essen ab. Das JAPCC erklärte letztes Jahr einen großen Krieg in Europa, also einen dritten Weltkrieg für möglich und fordert dafür einen  „angemessenen Mix“ aus sogenannten konventionellen und nuklearen ‚Kapazitäten‘. Hier wird das nukleare Inferno in Europa bewusst in Kauf genommen. Die JAPCC-Konferenz 2015 will nun die Probleme im Zusammenhang damit thematisieren, dass die Öffentlichkeit zu wenig Unterstützung für Maßnahmen der Nato zeigt, und dass „feindliche“ Kräfte wie die Friedensbewegung diese Vorbehalte schüren. Sie will auch besprechen, wie sie sich besser in sozialen Netzwerken und generell im Internet präsentieren kann. [...]

 

01.09.2015

Rassistische Gewalt gehört in Deutschland 2015 zum Alltag!

Eine Erklärung der Solidarität mit den Flüchtlingen

Organisiert von Nazi-Kadern, kann sich der Mob tagelang zusammenrotten, um Menschen, die hierher geflohen sind, zu bedrohen. Im Schutz der Nacht werden Häuser angezündet, in die sie einziehen sollen.Es ist die Aufgabe der politisch Verantwortlichen, das zu verhindern! Das erklärte der Bundesverband der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) zum rechten Terror gegen Flüchtlinge in diesen Tagen: [...]

 

01.09.2015

Zum Antikriegstag 2015 – 70 Jahre nach der Befreiung von Faschismus und Krieg

Erklärung des Bundessprecherkreises der VVN-BdA vom 31. 8. 2015

In einer Erklärung zum Antikriegstag am 1. September forderte die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA):  „Nein zum Krieg! Nato und Bundeswehr stoppen! Offene Grenzen insbesondere für Menschen auf der Flucht vor Verfolgung und Not und die Wiederherstellung des Asylrechts in der ursprünglichen Fassung des Artikels 16 im Grundgesetz.“ Weiter erklärt die VVN-BdA: [...]

 

01.09.2015

Gefährliche Zuspitzung auch des Ost-West-Konfliktes: Drohender Krieg Kiews gegen Russland – der Westen steht dahinter

Wolfgang Bittner hat in Ossietzky Nr. 17/15 eine dringend notwendige Analyse über einen Kriegsschauplatz vorgelegt, der nicht aus dem Blickfeld geraten darf: der in der Ukraine. Wir dürfen seine Analyse hier wiedergeben: [...]

 

01.09.2015

In Dortmund fing es nicht mit der Borussenfront an

Untersuchung über den nachhaltigen Nazieinflusses in einer Reviergroßstadt

Ulrich Sanders Recherchen über die Vorgeschichte der Entwicklung Dortmunds zu der westdeutschen Neonazihochburg sind jetzt unter dem Titel  „Es begann nicht mit der Borussenfront - Eine kurze Geschichte des nachhaltigen Nazieinflusses im Nachkriegs-Dortmund“ von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten, VVN-BdA NRW, herausgegeben worden. Der VVN-BdA-Sprecher kommt zu dem Ergebnis, dass es nicht ausreicht zu sagen „Unsere Stadt muss wieder nazifrei werden“. Sie ist es nie gewesen. In Justiz und Polizei wurden im Kalten Krieg jene Kräfte wieder aktiv, die dort auch schon vor 1945 wirkten. [...]

 

30.08.2015

Dortmunder Neonazi wegen "Heidenau-Rabatt" angezeigt

Nazis bieten Stahlkugeln und andere "Utensilien“ an, die Rechte in Heidenau und anderswo gegen Flüchtlinge und Antifaschisten einsetzen können

Der WDR berichtete in Funk und TV über eine Anzeige der VVN-BdA gegen die Dortmunder Naziszene: Eine Rabatt-Aktion in einem rechtsextremistischen Internetversand könnte juristische Konsequenzen haben. Der Dortmunder Ratsherr und Neonazi Michael Brück bietet dort unter anderem Sturmhauben und Zwillen zu Sonderkonditionen für Rechtsextremisten in Heidenau an. [...]

 

30.08.2015

Brendtenfeier der Gebirgsjäger: Kritik aus den eigenen Reihen an der Kriegsverbrecherverehrung

Spätes zustimmendes Echo vom Reservisten aus der Bundeswehr auf Angreifbare Traditionspflege und VVN-BdA

Der „Münchner Merkur“ berichtete aus Mittenwald: Der Arbeitskreis Angreifbare Traditionspflege (und die VVN-BdA) hat einen neuen Mitstreiter: Ulrich Manschke feuert die Diskussion um die traditionelle Gedenkfeier am Hohen Brendten erneut an. [...]

 

30.08.2015

Erinnerung an Alexander Primavesi aus Dortmund

Der pensionierte Kriminalhauptmeister kam seinen verbrecherischen Kollegen auf die Spur

Ulrich Sander, Sprecher der VVN-BdA, hat in „Ossietzky“ eines wohl einzigartigen Kriminalbeamten gedacht, der ein Archiv zu den NS-Verbrechen der Polizei aufgebaut hat. Alexander Primavesi leitete in Dortmund das einzige deutsche Polizeiarchiv mit Unterlagen aus der Zeit von 1933 bis 1945. Die Ein-Mann-Behörde für die Gestapo-Unterlagen von Dortmund und Regierungsbezirk Arnsberg entlarvte viele Täter, die jedoch dennoch nicht bestraft wurden. [...]

 

27.08.2015

Dortmunder Friedensforum: Refugees welcome!

Nein zur Hetze gegen Asylsuchende - Widerstand gegen Kriegspolitik!

Das Dortmunder Friedensforum, dem auch die VVN-BdA angehört, hat in diesen Augusttagen, da das Thema Flüchtlinge im Zentrum der Auseinandersetzungen steht, ein Flugblatt herausgegeben, das auf die Fluchtursache Krieg besonders beleuchtet. Es hat den Wortlaut: Refugees welcome! Nein zur Hetze gegen Asylsuchende - Widerstand gegen Kriegspolitik! [...]

 

27.08.2015

Conrad Schuhler über den „Umbruch der Weltordnung und die Gefahr eines großen Krieges“

Im ISW-Report Nr. 102 ist ein Beitrag des Vorsitzenden des“ Instituts für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung“, Conrad Schuler, erschienen, der die Kriegsfahr vor dem Hintergrund des Umbruchs der Weltordnung analysiert. Der Westen wird überholt und solche Machtverschiebungen waren bisher in der Regel von Großen Kriegen begleitet, der Autor fest. Der Artikel, der von der VVN-BdA verbreitet werden darf, hat diesen Wortlaut: [...]

 

27.08.2015

Presseerklärung des DISS: An jedem Tag ereignen sich in Deutschland Anschläge gegen Flüchtlingsunterkünfte: Das Problem heißt Rassismus

Über 200 Angriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte wurden allein im ersten Halbjahr 2015 vom bundesdeutschen Innenministerium gezählt. Das bedeutet, dass in diesem Jahr in Deutschland jeden Tag Anschläge gegen Flüchtlingsunterkünfte verübt wurden. Mit großer Sorge beobachten wir, das Duisburger Institut für Sprache und Sozialforschung, dass die weit verbreitete öffentliche Stimmung gegen Geflüchtete auch durch Äußerungen bundesdeutscher Politikerinnen begünstigt wird. Das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung schreibt weiter: [...]

 

25.08.2015

FIR: Solidarität mit den Flüchtlingen dringend gefordert

Eine Erklärung der FIR, der Internationalen Föderation des Widerstandes/Bund der Antifaschisten, wurde jetzt zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Europa herausgegeben. Die FIR fordert: Solidarität mit Flüchtlingen: Fluchtgründe beseitigen, die Menschen schützen! „Angesichts der skandalösen Vorfälle in verschiedenen europäischen Ländern im Umgang mit Flüchtlingen ist die FIR in großer Sorge,“ heißt es darin. [...]

 

20.08.2015

Neues Deutschland: Bundesregierung plant Zahlungen sowjetischer Kriegsgefangener ab Herbst

Das Antragsverfahren zur Entschädigung sowjetischer Kriegsgefangener im Zweiten Weltkrieg soll im dritten Quartal dieses Jahres in Gang gesetzt werden, unmittelbar danach soll mit den Bewilligungsverfahren begonnen werden. Dies plant die Bundesregierung, wie aus einer Antwort an die Linksfraktion im Bundestag hervorgeht, die der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" vorliegt und über die das Blatt in seiner Mittwochausgabe berichtet. [...]

 

13.08.2015

Ulla Jelpke protestiert gegen die „Zigeunerlager“

In einer Pressemitteilung erklärt Jelpke: „Auf die Idee, ‚Zigeunerlager‘ einzurichten, ist in Deutschland schon lange niemand mehr gekommen. Was kommt als nächstes? Soll man den Betroffenen einen schwarzen Winkel in die Pässe stempeln oder am besten gleich auf den Arm tätowieren? Damit ihre Wiedereinreise auf jeden Fall verhindert werden kann? So, wie es Bayerns Innenminister Herrmann und andere Scharfmacher gerne hätten. Die Schaffung eines ‚Speziallagers‘ für Flüchtlinge vom Westbalkan zeugt von unfassbarer Geschichtsvergessenheit." Weiter heißt es: [...]

 

12.08.2015

Vor 15 Jahren:  Gesetz für "Erinnerung Verantwortung Zukunft" tritt in Kraft

Regelung der Zwangsarbeiterentschädigung

Unser Buch  „Der Iwan kam bis Lüdenscheid“ behandelt eine der erfolgreichsten Bewegungen, an denen die progressiven Historiker/innen und Erinnerungsarbeiter/innen und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes je mitwirkten. Es erinnert daran: Heute vor 15 Jahren, am 12. August 2000,  trat das Gesetz zur Errichtung der Stiftung „Erinnerung Verantwortung Zukunft“ in Kraft. Die Zahlungen konnten dann ab  Mai 2001 beginnen. Ulrich Sander erinnert sich: Ich gehörte vor über 15 Jahren zur  Verhandlungs- und Aktionsgruppe der Opferverbände, als es um die  Entschädigungsfrage ging. [...]

 

12.08.2015

Stoppt die Killerroboter!

Wissenschaftler und IT-Unternehmer appelieren an die Weltöffentlichkeit.

Für die Verkündung dieser Botschaft gab es kein besseres Forum: Bei der IJCAI (International Joint Conference on Artificial Intelligence), die sich Ende Juli in Buenos Aires zum 24. Mal versammelte, trafen sich die weltweit führenden Forscher zu künstlicher Intelligenz. Wenn hier am Eröffnungstag eine öffentliche Erklärung zum Entwicklungsstand künstlicher Intelligenz (KI) abgegeben wurde und über tausend der versammelten Experten sie unterzeichneten, muss man sie ernstnehmen. Die Sorge der Wissenschaftler betrifft intelligente autonome Waffensysteme. Ihre Realisierung stünde unmittelbar bevor, warnen sie. Jetzt sei die letzte Gelegenheit, einen Rüstungswettlauf zu verhindern. [...]

 

12.08.2015

VVN-BdA ehrt Georg Elser

Informationen über den Hitler-Attentäter und sein Anliegen

Klaus Dillmann aus Dortmund, ein 76jähriger Antifaschist, von Beruf Übersetzer, hat ein Referat mit Material des www.georg-elser-arbeitskreis.de über Georg Elser erarbeitet. Es wurde von der VVN-BdA Dortmund als wertvolles Informationsmaterial begrüßt undwird hiermit auf unserer Website unter „Broschüren“ veröffentlicht. Es möge jungen Menschen als Information dienen und auch dazu anregen, in vielen Städten Straßen nach Georg Elser zu benennen. [...]

 

07.08.2015

„Nein zur Leitzentrale für Luftkriegshandlungen in Kalkar! Ja zu friedlicher Konfliktlösung in Europa - Verhandlungen statt Eskalation der Spannungen!“

Unter diesen Losungen rufen die Friedenorganisationen an Rhein und Ruhr, darunter die VVN-BdA, wieder zum Sternmarsch nach Kalkar am Niederrhein. Er wird am nationalen Feiertag 3. Oktober an die Friedensbeteuerungen zum 03.10.1990 erinnern, die nicht eingehalten wurden. Wir bitten euch den Aufruf weiter zu verbreiten und für die Demonstration zu mobilisieren. [...]

 

06.08.2015

Der Krieg iat aus!

Der 8. Mai 2015 in der Presse

Liebe Leserinnen und Leser von www.nrw.vvn-bda.de: In der Zeitung der VVN-BdA „antifa“ wurden jetzt viele wunderbare Bilder und Berichte von den 8.-Mai-Befreiungsaktivitäten der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) in NRW gebracht. Aber einige Städte kamen zu kurz in der Berichterstattung. Und dann wurden noch Fotos aus Dortmund zum Bericht aus Hattingen gestellt. Das tut der Redaktion leid. Und wir versuchen, die Lücke zu füllen, indem wir auf dieser Websites möglichst viele Berichte nachtragen. [...]

 

06.08.2015

Die Nato geht propagandistisch in die Offensive

Die Friedensbewegung und tausende Wissenschaftler stellen sich dem entgegen

Die Friedensbewegung wendet sich mit Aufklärung und Protesten gegen gefährliche NATO-Pläne und -Aktivitäten. Das beginnt mit der traditionellen Demonstration am »Tag der deutschen Einheit« 3. 10. in Kalka, dem Sitz des JAPCC.  Am 21. November wird die Friedensbewegung dann in Essen gegen die NATO-Konferenz zur Militarisierung der Öffentlichkeit und für friedliche Konfliktlösung und wahrheitsgetreue Information aktiv werden. Denn die Jahreskonferenz 2015 des Joint Air Power Competence Centre (Kalkar) der Nato findet im November in Essen (in der Messe) statt. Thema:“ Luftwaffe und strategische  Kommunikation - Militär und Medienarbeit“.  Zum Glück geht auch die Wissenschaft an die Öffentlichkeit. Viele tausend Wissenschaftler traten am 28.7. mit einer Erklärung gegen die „intelligenten Kampfroboter“ hervor. Aber das Medienecho im TV war spärlich. Eine Sendung in der „aktuellen Stunde“ des WDR vom Sonntag 2.8.15 steht „nicht online“, wie es auf der WDR-Seite heißt. JAPCC wirkt. Dies ist eine Erklärung von Bernhard Trautvetter (Essener Friedensforum)  zu den JAPCC-Aktivitäten : und zur Antwort der Friedensbewegung: [...]

 

04.08.2015

Das Potsdamer Abkommen: Es wurde noch heute gültiges Völkerrecht geschrieben

Der Krieg iat aus!

Grundlegende Dokumente zur völkerrechtlichen Stellung Deutschlands stellen das Potsdamer Abkommen, unterzeichnet von den Staatsoberhäuptern Großbritanniens, der USA und der UdSSR vom 2. August 1945 und die Gründungsdokumente der UNO dar. Sie bekannte sich dazu, dass sowohl die Androhung als auch die Anwendung militärischer Gewalt im Widerspruch zu den Normen der internationalen Beziehungen und des Rechts stehen.  Es wurden völkerrechtlich verbindliche Aussagen gegen jedes Wiederauferstehen von Faschismus und Militarismus in Deutschland getroffen.  Sie haben ihre Bedeutung für die Friedens- und Antifa-Bewegung nicht verloren, sondern sind heute unbedingt zu bekräftigen. Die VVN-BdA hat eine Broschüre von Ulrich Schneider „Das Potsdamer Abkommen – Grundlagen für eine friedliche und antifaschistische Nachkriegsentwicklung“ anläßlich des Postdamer Konferenzbeginns vom 2. August vor 70 Jahren herausgegeben. Darin sind zwei Beiträge von Jürgen Schuh und Ulrich Sander von der VVN-BdA NRW enthalten. Sie behandeln die Bedeutung des Abkommens für die Friedensbewegung und die antifaschistischen Kräfte heute. Hier die Beiträge im Wortlaut. [...]

 

02.08.2015

Der Kriegskurs der AKP-Regierung muss gestoppt werden!

Erklärung der Demokratischen Arbeitervereine DIDF

Die DIDF-Stellungnahme zu neuste Entwicklungen in der Türkei wurde uns jetzt zugesandt. Die VVN-BdA schließt sich an: „Wir fordern von der Bundesregierung, dass sie endlich ihre Politik zur Türkei ändert, jegliche Waffenexporte in die Türkei und die Region stoppt sowie ihren Beitrag zur friedlichen Lösung der kurdischen Frage, durch die Aufhebung des PKK-Verbotes, leistet.“ [...]

 

31.07.2015

Cornelia Kerth: Geschichte verpflichtet: Bleiberecht für Roma – Abschiebestopp sofort!

Die Ausländerpolitik der CSU mit Horst Seehofer an der Spitze, der sich nunmehr auch Politiker der SPD und Grünen annähern, läuft auf die seit Jahrhunderte währende Praxis „gegen die Zigeuner“ hinaus, auch wenn nur von Asylsuchenden aus sicheren Balkanstaaten und nicht einmal ausdrücklich von Roma die Rede ist, die in besondere Lager eingewiesen und sofort abgeschoben werden sollen. Für die in Hamburg entstandene Situation in Hamburg hat die Hamburger VVN-BdA eine Erklärung der Bundesvorsitzenden der VVN-BdA Cornelia Kerth herausgegeben. Gefordert wird vor dem Hintergrund des Holocaust an den Juden und Sinti und Roma eine Gleichbehandlung aller NS-Opfer und ihrer Nachkommen bei der Einwanderung. [...]

 

31.07.2015

Friedensversammlung Rhein/Ruhr, Friedensforen der Region, DFG/VK, VVN-BdA: Aufruf zur Friedensdemonstration am 3. Oktober 2015 in Kalkar

Nein zur Leitzentrale für Luftkriegshandlungen in Kalkar! - Ja zu friedlicher Konfliktlösung in Europa - Verhandlungen statt Eskalation der Spannungen!

Unter diesen Losungen rufen die Friedenorganisationen an Rhein und Ruhr wieder zum Sternmarsch nach Kalkar am Niederrhein. Er wird am nationalen Feiertag 3. Oktober an die Friedensbeteuerungen zum 3. 10. 1990 erinnern, die nicht eingehalten wurden. Der Wortlaut: [...]

 

31.07.2015

Zum Antikriegstag 2015: Nicht schon wieder Aufrüstung und Kriegsbereitschaft!

Verantwortung für Frieden in der Welt übernehmen, Völkerrecht stärken!

Mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 begannen zugleich die untrennbar miteinander verbundenen Menschheitsverbrechen des deutschen Faschismus: Vernichtungskrieg und Holocaust. Wir gedenken an diesem 1. September, der vielerorts als Antikriegstag oder Weltfriedenstag begangen wird, der unzähligen Opfer und bekräftigen: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Mit diesen Worten beginnt ein Papier der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) zum 1. September 2015, dem Antikriegstag. Konkret und ganz aktuell wird gefordert, der Rückzug der deutschen Patriot-Raketen von der Grenze zu Syrien, keine Hilfe Deutschlands für den Krieg der Türkei gegen die Kurden. Die Beschaffung von waffenfähigen Drohnen soll gestoppt werden. ABC-Waffen sollen verboten, geächtet und vernichtet werden. „Wir fordern den Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel.“ Und weiter: „Wir fordern offene Grenzen insbesondere für Menschen auf der Flucht vor Verfolgung und Not.“ [...]

  

31.07.2015

Bundestag verschärft Asylrecht: Geistige Brandstifter und reale Feuerteufel

Es brennt in Deutschland. Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte nehmen weiter zu. In Dresden-Friedrichstadt wurden am 24. Juli drei DemonstrantInnen, die gegen einen NPD-Aufmarsch vor einer DRK-Notunterkunft für Flüchtlinge aus Syrien protestierten, von Rechtsradikalen angegriffen und verletzt. [...]

 

22.07.2015

Ein Mutmacher

Ulrich Schneider, Generalsekretär der FIR, über antifaschistischen Kampf gestern und heute im Neuen Deutschland. [...]

 

22.07.2015

Nach dem Lüneburger Auschwitzprozess: Ende der Strafbefreiung für NS-Verbrecher?

Wird nach dem Lüneburger Auschwitzprozess nun endlich Schluss sein mit einer Nachkriegsjustiz der selektiven Aburteilung und damit vielfachen Strafbefreiung? Wird endlich dem Initiator des Frankfurter Auschwitz Prozesses, Fritz Bauer, gefolgt, der vergeblich verlangt hatte, die Mitwirkenden an der Mordmaschine zu bestrafen und nicht nur jene, denen man eine ganz bestimmte Tat nachweisen konnte? Und wird endlich die Unverjährbarkeit von Mord und Beihilfe zum Mord tatsächlich gültig – wie sie das Gesetz befiehlt – oder werden weiter Altersgrenzen gelten? Diese Fragen warf Ulrich Sander (Bundessprecher der VVN-BdA) in einem Zeitungskommentar auf. Er fährt fort: [...]

 

21.07.2015

Werbung für ein anderes Gedenken

„Lüdenscheider Nachrichten“ über den Iwan, der als Zwangsarbeiter bis Lüdenscheid kam

Er habe den Stoff für mehrere Kriminalromane ausgebreitet, sagte Ulrich Sander (VVN-BdA) über sein Buch „Der Iwan kam bis Lüdenscheid“. Jedoch sei seine Wiedergabe seines Arbeitsjournals weder eine Fiktion noch Unterhaltungsstoff. „Allerdings spannend wie ein Krimi zu lesen,“ wurde ihm von Lesern bedeutet, die sich am 16. Juli 2015 in Lüdenscheids „Linkem Zentrum“ zu einer Lesung versammelt hatten. Die „Lüdenscheider Nachrichten“ fassen zusammen, Lüdenscheid sei durch das Zusammenspiel von Medien, Teilen der Bevölkerung und Heimatverein sowie Stadtarchivar Dieter Saal und Rechercheur Ulrich Sander besonders erfolgreich bei der Forschung zugunsten der Überlebenden der Zwangsarbeit gewesen. Ein Ziel von Sanders aktuellen Veröffentlichung sei es, für eine neue, weitere Erinnerungskultur zu werben  und zwar dort, wo sich Täter befanden. „Mahntafeln an Firmen, die Zwangsarbeiter beschäftigten, sind eine Idee, in Lüdenscheid zum Beispiel bei Busch-Jaeger, damals mit dem Quandt-Konzern verwoben.“ Hier der Wortlaut des Artikels von Bettina Görlitzer unter der Überschrift „Werbung für ein anderes Gedenken“: [...]

 

16.07.2015

VVN-BdA verurteilt Katastrophenpolitik Berlins und Brüssels gegen das griechische Volk und erklärt sich solidarisch mit ihm

In einer Veranstaltung zur Vorstellung eines Buches zur Erinnerungspolitik erklärte Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA, im Linken Zentrum Lüdenscheids am Donnerstag: Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten fordert, die inhumane Politik der Bundesregierung und der EU gegen das griechische Volk sofort zu beenden. Vor dem Hintergrund der Geschichte kommt es für Deutschland besonders darauf an, humanitären Tragödien in Griechenland zu verhindern. Der Sturz in die Katastrophe muss verhindert werden. Dies auch durch die Rückzahlung der Zwangskredite, die Hitlerdeutschland Griechenland abgepresst hat. Die VVN-BdA erklärt gegenüber den Demokraten und Antifaschisten in Griechenland ihre starke Solidarität und Verbundenheit. [...]

 

07.07.2015

Warschau: Die Erinnerung an das Dombrowski-Bataillon darf nicht enden

Protest der Kämpfer für die spanische Republik

Die Organisation der Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936 -1939 hat entschiedenen Protest dagegen eingelegt, daß in Warschau die Erinnerung an den Kampf der polnischen Interbrigadisten gelöscht werden soll. Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten VVN-BdA NRW, die viele Jahre mit angeführt wurde vom ehemaligen Kommandanten des Bataillons „Edgar André“ der deutschen kämpfenden Antifaschisten in Spanien, Ernst Buschmann (1914-1996), schließt sich dem Protest an. Dies auch in Erinnerung an die Kämpfer um Ernst Buschmann, die uns unvergessliche Eindrücke ihres Wirkens vermittelten und wesentlich zur antifaschistischen Bildung junger Menschen beigetragen haben. [...]

 

07.07.2015

Zu den Ursachen der Nazihochburg Dortmund: Vor der Borussenfront gab es die Nazis in den Ämtern

Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA, beleuchtet die Gründe für das Anwachsen einer gefährlichen Naziszene in Dortmund. Sein Fazit: Nazis bekamen seit den fünfziger Jahren Hilfe von den Behörden und saßen in den Behörden. „Oft wird Erstaunen über den Nazieinfluss auf die traditionell antifaschistische Stadt Dortmund geäußert. Die Neonazihochburg im Revier nahm ihren Anfang nicht allein mit der Borussenfront in den 80er Jahren. Seite Jahrzehnten gab es starken Nazieinfluss auf die Polizei und die Justiz. Ende der 60er Jahre erfolgte dann ein Übergang vom Einfluss der Altnazis in den Institutionen – sie gingen nach und nach in Pension – zum Einfluss der Neonazis in der Gesellschaft.“ [...]

 

07.07.2015

VVN-BdA solidarisch mit dem griechischen Volk

Eine sehr rechte Regierung in Kiew wird unterstützt, eine linke in Griechenland wird bekämpft

Wolfgang Dominik aus Bochum hat für die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) auf einer Solidaritätskundgebung mit dem griechischen Volk gesprochen und die Solidarität der deutschen Antifaschisten bekundet. Die Haltung der EU und der Bundesregierung zu Athen und Kiew ist bezeichnenderweise gegensätzlich: Die ultrarechte Regierung der Ukraine bekommt jede Hilfe, der Regierung in Athen wird sie verweigert.  Hier die Rede Dominiks im Wortlaut: [...]

 

03.07.2015

Ein enthüllendes Arbeitsjournal: Manfred Weißbeckers Besprechung von „Der Iwan kam bis Lüdenscheid“

Ein Buch von höchster Aktualität und zugleich besonderer Art nennt der marxistische Historiker Prof. Manfred Weißbecker (Jena) das Buch von Ulrich Sander „Der Iwan kam bis Lüdenscheid“. Der Autor verstehe seine Recherchen zur NS-Zwangsarbeit als „kleinen Ausschnitt aus einer leider noch nicht geschriebenen Anklageschrift gegen die Täter“, die Sklavenhalter aus der deutschen Wirtschaft. Die Buchrezension Weißbeckers erscheint in den Marxistischen Blättern und in der UZ (Unsere Zeit) vom 3. Juli 2015. Hier der Wortlaut: [...]

 

03.07.2015

Echo aus der Stadt des Schauplatzes: „Der Iwan kam bis Lüdenscheid" - Tagebuch einer Forschungsarbeit

Geschichte der Zwangsarbeiter: Rund 15 Jahre nach seiner Tätigkeit in der Bergstadt legt Ulrich Sander ein Protokoll seiner bisweilen mühsamen Spurensuche vor. » Iwan war ein zwölfjähriger russischer Zwangsarbeiter, der nach Lüdenscheid kam, ob er das Nazi-Regime überlebt hat und später eine Entschädigung einfordern konnte, weiß Ulrich Sander nicht, aber diesen Iwan hat er stellvertretend für alle Zwangsarbeiter für den Titel seines aktuellen Buches gewählt: „Der Iwan kam bis Lüdenscheid. Protokoll einer Recherche zur Zwangsarbeit“.

So beginnt Bettina Görlitzer in den Lüdenscheider Nachrichten 27.6.2015 ihren Bericht. Ein erstes Echo auf das Buch aus Lüdenscheid. Sie schreibt weiter: [...]

                

Ausstellung "Neofaschismus in der Bundesrepublik Deutschland"

Das Magazin für antifaschistische Politk und Kultur

Relativitätstheorie und Materialismus

Frieden! - Eine kurze Geschichte der bundesdeutschen Friedensbewegung

Der Online-Shop der VVN/BdA

Die IG FARBEN und das Ende der Weimarer Republik

 

Archiv:

 

Ältere Meldungen sind im Archiv nachzulesen!

 

Suche: