Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

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Der Krieg iat aus!

12.04.2015

Kinder des Widerstandes

28.05.2008

"Millionen stehen hinter Hitler"

 
  

Aktuelles

01.09.2015

Rassistische Gewalt gehört in Deutschland 2015 zum Alltag!

Eine Erklärung der Solidarität mit den Flüchtlingen

Organisiert von Nazi-Kadern, kann sich der Mob tagelang zusammenrotten, um Menschen, die hierher geflohen sind, zu bedrohen. Im Schutz der Nacht werden Häuser angezündet, in die sie einziehen sollen.Es ist die Aufgabe der politisch Verantwortlichen, das zu verhindern! Das erklärte der Bundesverband der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) zum rechten Terror gegen Flüchtlinge in diesen Tagen: [...]

 

01.09.2015

Zum Antikriegstag 2015 – 70 Jahre nach der Befreiung von Faschismus und Krieg

Erklärung des Bundessprecherkreises der VVN-BdA vom 31. 8. 2015

In einer Erklärung zum Antikriegstag am 1. September forderte die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA):  „Nein zum Krieg! Nato und Bundeswehr stoppen! Offene Grenzen insbesondere für Menschen auf der Flucht vor Verfolgung und Not und die Wiederherstellung des Asylrechts in der ursprünglichen Fassung des Artikels 16 im Grundgesetz.“ Weiter erklärt die VVN-BdA: [...]

 

01.09.2015

Gefährliche Zuspitzung auch des Ost-West-Konfliktes: Drohender Krieg Kiews gegen Russland – der Westen steht dahinter

Wolfgang Bittner hat in Ossietzky Nr. 17/15 eine dringend notwendige Analyse über einen Kriegsschauplatz vorgelegt, der nicht aus dem Blickfeld geraten darf: der in der Ukraine. Wir dürfen seine Analyse hier wiedergeben: [...]

 

01.09.2015

In Dortmund fing es nicht mit der Borussenfront an

Untersuchung über den nachhaltigen Nazieinflusses in einer Reviergroßstadt

Ulrich Sanders Recherchen über die Vorgeschichte der Entwicklung Dortmunds zu der westdeutschen Neonazihochburg sind jetzt unter dem Titel  „Es begann nicht mit der Borussenfront - Eine kurze Geschichte des nachhaltigen Nazieinflusses im Nachkriegs-Dortmund“ von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten, VVN-BdA NRW, herausgegeben worden. Der VVN-BdA-Sprecher kommt zu dem Ergebnis, dass es nicht ausreicht zu sagen „Unsere Stadt muss wieder nazifrei werden“. Sie ist es nie gewesen. In Justiz und Polizei wurden im Kalten Krieg jene Kräfte wieder aktiv, die dort auch schon vor 1945 wirkten. [...]

 

30.08.2015

Dortmunder Neonazi wegen "Heidenau-Rabatt" angezeigt

Nazis bieten Stahlkugeln und andere "Utensilien“ an, die Rechte in Heidenau und anderswo gegen Flüchtlinge und Antifaschisten einsetzen können

Der WDR berichtete in Funk und TV über eine Anzeige der VVN-BdA gegen die Dortmunder Naziszene: Eine Rabatt-Aktion in einem rechtsextremistischen Internetversand könnte juristische Konsequenzen haben. Der Dortmunder Ratsherr und Neonazi Michael Brück bietet dort unter anderem Sturmhauben und Zwillen zu Sonderkonditionen für Rechtsextremisten in Heidenau an. [...]

 

30.08.2015

Brendtenfeier der Gebirgsjäger: Kritik aus den eigenen Reihen an der Kriegsverbrecherverehrung

Spätes zustimmendes Echo vom Reservisten aus der Bundeswehr auf Angreifbare Traditionspflege und VVN-BdA

Der „Münchner Merkur“ berichtete aus Mittenwald: Der Arbeitskreis Angreifbare Traditionspflege (und die VVN-BdA) hat einen neuen Mitstreiter: Ulrich Manschke feuert die Diskussion um die traditionelle Gedenkfeier am Hohen Brendten erneut an. [...]

 

30.08.2015

Erinnerung an Alexander Primavesi aus Dortmund

Der pensionierte Kriminalhauptmeister kam seinen verbrecherischen Kollegen auf die Spur

Ulrich Sander, Sprecher der VVN-BdA, hat in „Ossietzky“ eines wohl einzigartigen Kriminalbeamten gedacht, der ein Archiv zu den NS-Verbrechen der Polizei aufgebaut hat. Alexander Primavesi leitete in Dortmund das einzige deutsche Polizeiarchiv mit Unterlagen aus der Zeit von 1933 bis 1945. Die Ein-Mann-Behörde für die Gestapo-Unterlagen von Dortmund und Regierungsbezirk Arnsberg entlarvte viele Täter, die jedoch dennoch nicht bestraft wurden. [...]

 

30.08.2015

Broschüre über das Wirken der alten Nazis im Ruhrgebiet wiedererschienen

Zahlreiche Juristen und Polizisten waren schon vor 1945 im Dienst

 „Wer sind die wahren Totengräber der Freiheit“, heißt eine Broschüre mit dem Untertitel „Die Antwort von Heinz Junge“. Sie wurde 1960 herausgegeben, um der antikommunistischen CDU-Aktion „Rettet der Freiheit“ etwas von links entgegenzusetzen. Repräsentant dieser rechten Bewegung war ein Staatsanwalt aus Dortmund, der sich nicht nur beruflich, sondern auch in der Freizeit als Kommunistenjäger betätigte. Heinz Junge wies nach, dass jener Staatsanwalt bereits in der Nazizeit im Dienst war, und mit ihm zahlreiche Polizisten und Juristen, die nun wieder in Dortmund, aber auch in anderen Städten von NRW für „Recht und Ordnung“ sorgten  – und zwar auf ihre Weise. Im Archiv der VVN-BdA NRW fand sich die Antwort von Heinz Junge wieder, und sie wird hiermit wieder allgemein zugänglich. [...]

 

27.08.2015

Dortmunder Friedensforum: Refugees welcome!

Nein zur Hetze gegen Asylsuchende - Widerstand gegen Kriegspolitik!

Das Dortmunder Friedensforum, dem auch die VVN-BdA angehört, hat in diesen Augusttagen, da das Thema Flüchtlinge im Zentrum der Auseinandersetzungen steht, ein Flugblatt herausgegeben, das auf die Fluchtursache Krieg besonders beleuchtet. Es hat den Wortlaut: Refugees welcome! Nein zur Hetze gegen Asylsuchende - Widerstand gegen Kriegspolitik! [...]

 

27.08.2015

Conrad Schuhler über den „Umbruch der Weltordnung und die Gefahr eines großen Krieges“

Im ISW-Report Nr. 102 ist ein Beitrag des Vorsitzenden des“ Instituts für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung“, Conrad Schuler, erschienen, der die Kriegsfahr vor dem Hintergrund des Umbruchs der Weltordnung analysiert. Der Westen wird überholt und solche Machtverschiebungen waren bisher in der Regel von Großen Kriegen begleitet, der Autor fest. Der Artikel, der von der VVN-BdA verbreitet werden darf, hat diesen Wortlaut: [...]

 

27.08.2015

Presseerklärung des DISS: An jedem Tag ereignen sich in Deutschland Anschläge gegen Flüchtlingsunterkünfte: Das Problem heißt Rassismus

Über 200 Angriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte wurden allein im ersten Halbjahr 2015 vom bundesdeutschen Innenministerium gezählt. Das bedeutet, dass in diesem Jahr in Deutschland jeden Tag Anschläge gegen Flüchtlingsunterkünfte verübt wurden. Mit großer Sorge beobachten wir, das Duisburger Institut für Sprache und Sozialforschung, dass die weit verbreitete öffentliche Stimmung gegen Geflüchtete auch durch Äußerungen bundesdeutscher Politikerinnen begünstigt wird. Das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung schreibt weiter: [...]

 

25.08.2015

FIR: Solidarität mit den Flüchtlingen dringend gefordert

Eine Erklärung der FIR, der Internationalen Föderation des Widerstandes/Bund der Antifaschisten, wurde jetzt zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Europa herausgegeben. Die FIR fordert: Solidarität mit Flüchtlingen: Fluchtgründe beseitigen, die Menschen schützen! „Angesichts der skandalösen Vorfälle in verschiedenen europäischen Ländern im Umgang mit Flüchtlingen ist die FIR in großer Sorge,“ heißt es darin. [...]

 

20.08.2015

Neues Deutschland: Bundesregierung plant Zahlungen sowjetischer Kriegsgefangener ab Herbst

Das Antragsverfahren zur Entschädigung sowjetischer Kriegsgefangener im Zweiten Weltkrieg soll im dritten Quartal dieses Jahres in Gang gesetzt werden, unmittelbar danach soll mit den Bewilligungsverfahren begonnen werden. Dies plant die Bundesregierung, wie aus einer Antwort an die Linksfraktion im Bundestag hervorgeht, die der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" vorliegt und über die das Blatt in seiner Mittwochausgabe berichtet. [...]

 

13.08.2015

Ulla Jelpke protestiert gegen die „Zigeunerlager“

In einer Pressemitteilung erklärt Jelpke: „Auf die Idee, ‚Zigeunerlager‘ einzurichten, ist in Deutschland schon lange niemand mehr gekommen. Was kommt als nächstes? Soll man den Betroffenen einen schwarzen Winkel in die Pässe stempeln oder am besten gleich auf den Arm tätowieren? Damit ihre Wiedereinreise auf jeden Fall verhindert werden kann? So, wie es Bayerns Innenminister Herrmann und andere Scharfmacher gerne hätten. Die Schaffung eines ‚Speziallagers‘ für Flüchtlinge vom Westbalkan zeugt von unfassbarer Geschichtsvergessenheit." Weiter heißt es: [...]

 

12.08.2015

Vor 15 Jahren:  Gesetz für "Erinnerung Verantwortung Zukunft" tritt in Kraft

Regelung der Zwangsarbeiterentschädigung

Unser Buch  „Der Iwan kam bis Lüdenscheid“ behandelt eine der erfolgreichsten Bewegungen, an denen die progressiven Historiker/innen und Erinnerungsarbeiter/innen und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes je mitwirkten. Es erinnert daran: Heute vor 15 Jahren, am 12. August 2000,  trat das Gesetz zur Errichtung der Stiftung „Erinnerung Verantwortung Zukunft“ in Kraft. Die Zahlungen konnten dann ab  Mai 2001 beginnen. Ulrich Sander erinnert sich: Ich gehörte vor über 15 Jahren zur  Verhandlungs- und Aktionsgruppe der Opferverbände, als es um die  Entschädigungsfrage ging. [...]

 

12.08.2015

Stoppt die Killerroboter!

Wissenschaftler und IT-Unternehmer appelieren an die Weltöffentlichkeit.

Für die Verkündung dieser Botschaft gab es kein besseres Forum: Bei der IJCAI (International Joint Conference on Artificial Intelligence), die sich Ende Juli in Buenos Aires zum 24. Mal versammelte, trafen sich die weltweit führenden Forscher zu künstlicher Intelligenz. Wenn hier am Eröffnungstag eine öffentliche Erklärung zum Entwicklungsstand künstlicher Intelligenz (KI) abgegeben wurde und über tausend der versammelten Experten sie unterzeichneten, muss man sie ernstnehmen. Die Sorge der Wissenschaftler betrifft intelligente autonome Waffensysteme. Ihre Realisierung stünde unmittelbar bevor, warnen sie. Jetzt sei die letzte Gelegenheit, einen Rüstungswettlauf zu verhindern. [...]

 

12.08.2015

VVN-BdA ehrt Georg Elser

Informationen über den Hitler-Attentäter und sein Anliegen

Klaus Dillmann aus Dortmund, ein 76jähriger Antifaschist, von Beruf Übersetzer, hat ein Referat mit Material des www.georg-elser-arbeitskreis.de über Georg Elser erarbeitet. Es wurde von der VVN-BdA Dortmund als wertvolles Informationsmaterial begrüßt undwird hiermit auf unserer Website unter „Broschüren“ veröffentlicht. Es möge jungen Menschen als Information dienen und auch dazu anregen, in vielen Städten Straßen nach Georg Elser zu benennen. [...]

 

07.08.2015

„Nein zur Leitzentrale für Luftkriegshandlungen in Kalkar! Ja zu friedlicher Konfliktlösung in Europa - Verhandlungen statt Eskalation der Spannungen!“

Unter diesen Losungen rufen die Friedenorganisationen an Rhein und Ruhr, darunter die VVN-BdA, wieder zum Sternmarsch nach Kalkar am Niederrhein. Er wird am nationalen Feiertag 3. Oktober an die Friedensbeteuerungen zum 03.10.1990 erinnern, die nicht eingehalten wurden. Wir bitten euch den Aufruf weiter zu verbreiten und für die Demonstration zu mobilisieren. [...]

 

06.08.2015

Der Krieg iat aus!

Der 8. Mai 2015 in der Presse

Liebe Leserinnen und Leser von www.nrw.vvn-bda.de: In der Zeitung der VVN-BdA „antifa“ wurden jetzt viele wunderbare Bilder und Berichte von den 8.-Mai-Befreiungsaktivitäten der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) in NRW gebracht. Aber einige Städte kamen zu kurz in der Berichterstattung. Und dann wurden noch Fotos aus Dortmund zum Bericht aus Hattingen gestellt. Das tut der Redaktion leid. Und wir versuchen, die Lücke zu füllen, indem wir auf dieser Websites möglichst viele Berichte nachtragen. [...]

 

06.08.2015

Die Nato geht propagandistisch in die Offensive

Die Friedensbewegung und tausende Wissenschaftler stellen sich dem entgegen

Die Friedensbewegung wendet sich mit Aufklärung und Protesten gegen gefährliche NATO-Pläne und -Aktivitäten. Das beginnt mit der traditionellen Demonstration am »Tag der deutschen Einheit« 3. 10. in Kalka, dem Sitz des JAPCC.  Am 21. November wird die Friedensbewegung dann in Essen gegen die NATO-Konferenz zur Militarisierung der Öffentlichkeit und für friedliche Konfliktlösung und wahrheitsgetreue Information aktiv werden. Denn die Jahreskonferenz 2015 des Joint Air Power Competence Centre (Kalkar) der Nato findet im November in Essen (in der Messe) statt. Thema:“ Luftwaffe und strategische  Kommunikation - Militär und Medienarbeit“.  Zum Glück geht auch die Wissenschaft an die Öffentlichkeit. Viele tausend Wissenschaftler traten am 28.7. mit einer Erklärung gegen die „intelligenten Kampfroboter“ hervor. Aber das Medienecho im TV war spärlich. Eine Sendung in der „aktuellen Stunde“ des WDR vom Sonntag 2.8.15 steht „nicht online“, wie es auf der WDR-Seite heißt. JAPCC wirkt. Dies ist eine Erklärung von Bernhard Trautvetter (Essener Friedensforum)  zu den JAPCC-Aktivitäten : und zur Antwort der Friedensbewegung: [...]

 

04.08.2015

Das Potsdamer Abkommen: Es wurde noch heute gültiges Völkerrecht geschrieben

Der Krieg iat aus!

Grundlegende Dokumente zur völkerrechtlichen Stellung Deutschlands stellen das Potsdamer Abkommen, unterzeichnet von den Staatsoberhäuptern Großbritanniens, der USA und der UdSSR vom 2. August 1945 und die Gründungsdokumente der UNO dar. Sie bekannte sich dazu, dass sowohl die Androhung als auch die Anwendung militärischer Gewalt im Widerspruch zu den Normen der internationalen Beziehungen und des Rechts stehen.  Es wurden völkerrechtlich verbindliche Aussagen gegen jedes Wiederauferstehen von Faschismus und Militarismus in Deutschland getroffen.  Sie haben ihre Bedeutung für die Friedens- und Antifa-Bewegung nicht verloren, sondern sind heute unbedingt zu bekräftigen. Die VVN-BdA hat eine Broschüre von Ulrich Schneider „Das Potsdamer Abkommen – Grundlagen für eine friedliche und antifaschistische Nachkriegsentwicklung“ anläßlich des Postdamer Konferenzbeginns vom 2. August vor 70 Jahren herausgegeben. Darin sind zwei Beiträge von Jürgen Schuh und Ulrich Sander von der VVN-BdA NRW enthalten. Sie behandeln die Bedeutung des Abkommens für die Friedensbewegung und die antifaschistischen Kräfte heute. Hier die Beiträge im Wortlaut. [...]

 

02.08.2015

Der Kriegskurs der AKP-Regierung muss gestoppt werden!

Erklärung der Demokratischen Arbeitervereine DIDF

Die DIDF-Stellungnahme zu neuste Entwicklungen in der Türkei wurde uns jetzt zugesandt. Die VVN-BdA schließt sich an: „Wir fordern von der Bundesregierung, dass sie endlich ihre Politik zur Türkei ändert, jegliche Waffenexporte in die Türkei und die Region stoppt sowie ihren Beitrag zur friedlichen Lösung der kurdischen Frage, durch die Aufhebung des PKK-Verbotes, leistet.“ [...]

 

31.07.2015

Cornelia Kerth: Geschichte verpflichtet: Bleiberecht für Roma – Abschiebestopp sofort!

Die Ausländerpolitik der CSU mit Horst Seehofer an der Spitze, der sich nunmehr auch Politiker der SPD und Grünen annähern, läuft auf die seit Jahrhunderte währende Praxis „gegen die Zigeuner“ hinaus, auch wenn nur von Asylsuchenden aus sicheren Balkanstaaten und nicht einmal ausdrücklich von Roma die Rede ist, die in besondere Lager eingewiesen und sofort abgeschoben werden sollen. Für die in Hamburg entstandene Situation in Hamburg hat die Hamburger VVN-BdA eine Erklärung der Bundesvorsitzenden der VVN-BdA Cornelia Kerth herausgegeben. Gefordert wird vor dem Hintergrund des Holocaust an den Juden und Sinti und Roma eine Gleichbehandlung aller NS-Opfer und ihrer Nachkommen bei der Einwanderung. [...]

 

31.07.2015

Friedensversammlung Rhein/Ruhr, Friedensforen der Region, DFG/VK, VVN-BdA: Aufruf zur Friedensdemonstration am 3. Oktober 2015 in Kalkar

Nein zur Leitzentrale für Luftkriegshandlungen in Kalkar! - Ja zu friedlicher Konfliktlösung in Europa - Verhandlungen statt Eskalation der Spannungen!

Unter diesen Losungen rufen die Friedenorganisationen an Rhein und Ruhr wieder zum Sternmarsch nach Kalkar am Niederrhein. Er wird am nationalen Feiertag 3. Oktober an die Friedensbeteuerungen zum 3. 10. 1990 erinnern, die nicht eingehalten wurden. Der Wortlaut: [...]

 

31.07.2015

Zum Antikriegstag 2015: Nicht schon wieder Aufrüstung und Kriegsbereitschaft!

Verantwortung für Frieden in der Welt übernehmen, Völkerrecht stärken!

Mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 begannen zugleich die untrennbar miteinander verbundenen Menschheitsverbrechen des deutschen Faschismus: Vernichtungskrieg und Holocaust. Wir gedenken an diesem 1. September, der vielerorts als Antikriegstag oder Weltfriedenstag begangen wird, der unzähligen Opfer und bekräftigen: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Mit diesen Worten beginnt ein Papier der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) zum 1. September 2015, dem Antikriegstag. Konkret und ganz aktuell wird gefordert, der Rückzug der deutschen Patriot-Raketen von der Grenze zu Syrien, keine Hilfe Deutschlands für den Krieg der Türkei gegen die Kurden. Die Beschaffung von waffenfähigen Drohnen soll gestoppt werden. ABC-Waffen sollen verboten, geächtet und vernichtet werden. „Wir fordern den Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel.“ Und weiter: „Wir fordern offene Grenzen insbesondere für Menschen auf der Flucht vor Verfolgung und Not.“ [...]

  

31.07.2015

Bundestag verschärft Asylrecht: Geistige Brandstifter und reale Feuerteufel

Es brennt in Deutschland. Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte nehmen weiter zu. In Dresden-Friedrichstadt wurden am 24. Juli drei DemonstrantInnen, die gegen einen NPD-Aufmarsch vor einer DRK-Notunterkunft für Flüchtlinge aus Syrien protestierten, von Rechtsradikalen angegriffen und verletzt. [...]

 

22.07.2015

Ein Mutmacher

Ulrich Schneider, Generalsekretär der FIR, über antifaschistischen Kampf gestern und heute im Neuen Deutschland. [...]

 

22.07.2015

Nach dem Lüneburger Auschwitzprozess: Ende der Strafbefreiung für NS-Verbrecher?

Wird nach dem Lüneburger Auschwitzprozess nun endlich Schluss sein mit einer Nachkriegsjustiz der selektiven Aburteilung und damit vielfachen Strafbefreiung? Wird endlich dem Initiator des Frankfurter Auschwitz Prozesses, Fritz Bauer, gefolgt, der vergeblich verlangt hatte, die Mitwirkenden an der Mordmaschine zu bestrafen und nicht nur jene, denen man eine ganz bestimmte Tat nachweisen konnte? Und wird endlich die Unverjährbarkeit von Mord und Beihilfe zum Mord tatsächlich gültig – wie sie das Gesetz befiehlt – oder werden weiter Altersgrenzen gelten? Diese Fragen warf Ulrich Sander (Bundessprecher der VVN-BdA) in einem Zeitungskommentar auf. Er fährt fort: [...]

 

21.07.2015

Werbung für ein anderes Gedenken

„Lüdenscheider Nachrichten“ über den Iwan, der als Zwangsarbeiter bis Lüdenscheid kam

Er habe den Stoff für mehrere Kriminalromane ausgebreitet, sagte Ulrich Sander (VVN-BdA) über sein Buch „Der Iwan kam bis Lüdenscheid“. Jedoch sei seine Wiedergabe seines Arbeitsjournals weder eine Fiktion noch Unterhaltungsstoff. „Allerdings spannend wie ein Krimi zu lesen,“ wurde ihm von Lesern bedeutet, die sich am 16. Juli 2015 in Lüdenscheids „Linkem Zentrum“ zu einer Lesung versammelt hatten. Die „Lüdenscheider Nachrichten“ fassen zusammen, Lüdenscheid sei durch das Zusammenspiel von Medien, Teilen der Bevölkerung und Heimatverein sowie Stadtarchivar Dieter Saal und Rechercheur Ulrich Sander besonders erfolgreich bei der Forschung zugunsten der Überlebenden der Zwangsarbeit gewesen. Ein Ziel von Sanders aktuellen Veröffentlichung sei es, für eine neue, weitere Erinnerungskultur zu werben  und zwar dort, wo sich Täter befanden. „Mahntafeln an Firmen, die Zwangsarbeiter beschäftigten, sind eine Idee, in Lüdenscheid zum Beispiel bei Busch-Jaeger, damals mit dem Quandt-Konzern verwoben.“ Hier der Wortlaut des Artikels von Bettina Görlitzer unter der Überschrift „Werbung für ein anderes Gedenken“: [...]

 

16.07.2015

VVN-BdA verurteilt Katastrophenpolitik Berlins und Brüssels gegen das griechische Volk und erklärt sich solidarisch mit ihm

In einer Veranstaltung zur Vorstellung eines Buches zur Erinnerungspolitik erklärte Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA, im Linken Zentrum Lüdenscheids am Donnerstag: Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten fordert, die inhumane Politik der Bundesregierung und der EU gegen das griechische Volk sofort zu beenden. Vor dem Hintergrund der Geschichte kommt es für Deutschland besonders darauf an, humanitären Tragödien in Griechenland zu verhindern. Der Sturz in die Katastrophe muss verhindert werden. Dies auch durch die Rückzahlung der Zwangskredite, die Hitlerdeutschland Griechenland abgepresst hat. Die VVN-BdA erklärt gegenüber den Demokraten und Antifaschisten in Griechenland ihre starke Solidarität und Verbundenheit. [...]

 

07.07.2015

Warschau: Die Erinnerung an das Dombrowski-Bataillon darf nicht enden

Protest der Kämpfer für die spanische Republik

Die Organisation der Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936 -1939 hat entschiedenen Protest dagegen eingelegt, daß in Warschau die Erinnerung an den Kampf der polnischen Interbrigadisten gelöscht werden soll. Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten VVN-BdA NRW, die viele Jahre mit angeführt wurde vom ehemaligen Kommandanten des Bataillons „Edgar André“ der deutschen kämpfenden Antifaschisten in Spanien, Ernst Buschmann (1914-1996), schließt sich dem Protest an. Dies auch in Erinnerung an die Kämpfer um Ernst Buschmann, die uns unvergessliche Eindrücke ihres Wirkens vermittelten und wesentlich zur antifaschistischen Bildung junger Menschen beigetragen haben. [...]

 

07.07.2015

Zu den Ursachen der Nazihochburg Dortmund: Vor der Borussenfront gab es die Nazis in den Ämtern

Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA, beleuchtet die Gründe für das Anwachsen einer gefährlichen Naziszene in Dortmund. Sein Fazit: Nazis bekamen seit den fünfziger Jahren Hilfe von den Behörden und saßen in den Behörden. „Oft wird Erstaunen über den Nazieinfluss auf die traditionell antifaschistische Stadt Dortmund geäußert. Die Neonazihochburg im Revier nahm ihren Anfang nicht allein mit der Borussenfront in den 80er Jahren. Seite Jahrzehnten gab es starken Nazieinfluss auf die Polizei und die Justiz. Ende der 60er Jahre erfolgte dann ein Übergang vom Einfluss der Altnazis in den Institutionen – sie gingen nach und nach in Pension – zum Einfluss der Neonazis in der Gesellschaft.“ [...]

 

07.07.2015

VVN-BdA solidarisch mit dem griechischen Volk

Eine sehr rechte Regierung in Kiew wird unterstützt, eine linke in Griechenland wird bekämpft

Wolfgang Dominik aus Bochum hat für die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) auf einer Solidaritätskundgebung mit dem griechischen Volk gesprochen und die Solidarität der deutschen Antifaschisten bekundet. Die Haltung der EU und der Bundesregierung zu Athen und Kiew ist bezeichnenderweise gegensätzlich: Die ultrarechte Regierung der Ukraine bekommt jede Hilfe, der Regierung in Athen wird sie verweigert.  Hier die Rede Dominiks im Wortlaut: [...]

 

03.07.2015

Ein enthüllendes Arbeitsjournal: Manfred Weißbeckers Besprechung von „Der Iwan kam bis Lüdenscheid“

Ein Buch von höchster Aktualität und zugleich besonderer Art nennt der marxistische Historiker Prof. Manfred Weißbecker (Jena) das Buch von Ulrich Sander „Der Iwan kam bis Lüdenscheid“. Der Autor verstehe seine Recherchen zur NS-Zwangsarbeit als „kleinen Ausschnitt aus einer leider noch nicht geschriebenen Anklageschrift gegen die Täter“, die Sklavenhalter aus der deutschen Wirtschaft. Die Buchrezension Weißbeckers erscheint in den Marxistischen Blättern und in der UZ (Unsere Zeit) vom 3. Juli 2015. Hier der Wortlaut: [...]

 

03.07.2015

Echo aus der Stadt des Schauplatzes: „Der Iwan kam bis Lüdenscheid" - Tagebuch einer Forschungsarbeit

Geschichte der Zwangsarbeiter: Rund 15 Jahre nach seiner Tätigkeit in der Bergstadt legt Ulrich Sander ein Protokoll seiner bisweilen mühsamen Spurensuche vor. » Iwan war ein zwölfjähriger russischer Zwangsarbeiter, der nach Lüdenscheid kam, ob er das Nazi-Regime überlebt hat und später eine Entschädigung einfordern konnte, weiß Ulrich Sander nicht, aber diesen Iwan hat er stellvertretend für alle Zwangsarbeiter für den Titel seines aktuellen Buches gewählt: „Der Iwan kam bis Lüdenscheid. Protokoll einer Recherche zur Zwangsarbeit“.

So beginnt Bettina Görlitzer in den Lüdenscheider Nachrichten 27.6.2015 ihren Bericht. Ein erstes Echo auf das Buch aus Lüdenscheid. Sie schreibt weiter: [...]

 

25.06.2015

Die USA führen den Krieg gegen den Terror weltweit, aber nicht im eigenen Land

Rechter und rassistischer Terror wird zum „Hassverbrechen“ zurückgestuft

Unsere Aufzeichnungen in VVN-Medien zum Terrorismus nach 9/11, das heißt 11. September 2001, werden derzeit erneut bestätigt, diesmal u.a. von der „Süddeutschen Zeitung“. Die afroamerikanische Kirche „Mutter Emanuel“ in Charleston war Schauplatz des Verbrechens des 21-jährigen Neonazis Dylann Roof, der hier am 17. Juni neun Menschen aus rassistischen Gründen erschoss. Das nehmen Medien, nicht nur die SZ, zum Anlass, auf die terroristische Hauptgefahr von rechts aufmerksam zu machen, die hausgemacht sei. [...]

 

23.06.2015

Rolf Gössner über die „neue Sicherheitsarchitektur“: Bundeswehr, Geheimdienste und Polizei ziehen an einem Strang gegen die Bürgerrechte

Der folgende Beitrag ist die gekürzte und aktualisierte Version eines Referates, das der Autor Dr. Rolf Gössner während einer Antikriegskonferenz im Oktober 2014 in Berlin gehalten hat. Dr. Rolf Gössner ist Rechtsanwalt und Vizepräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte; seit 2007 stellvertretender Richter am Staatsgerichtshof der Freien Hansestadt Bremen sowie Mitglied der staatlichen Deputation für Inneres der Bremischen Bürgerschaft; Sachverständiger in Gesetzgebungsverfahren des Bundestages und von Landtagen. Der Mitherausgeber der Zweiwochenschrift Ossietzky ist Autor zahlreicher Bücher zu Demokratie-, Bürger- und Menschenrechtsthemen. Er genehmigte der VVN-BdA NRW – ebenso wie die Redaktion Ossietzky – den Abdruck des Beitrages. [...]

 

23.06.2015

Referate von Ludwig Elm, Silvia Gingold, Ulrich Sander und Manfred Weißbecker

Reader der Konferenz zur Befreiung vom 18. April liegt nun vor

Der Krieg iat aus!

Die Konferenz der nordrhein-westfälischen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) und der Marx-Engels-Stiftung zum Thema "8. Mai 1945: Befreiung – Was sonst!? zum bundesdeutschen Umgang mit den Tätern und Opfern des Naziregimes" fand am 18. April 2015 in Düsseldorf statt. Die Referate von Prof. Ludwig Elm, Jena, "„Freiheit der Wissenschaft“ im Dienste der Unfreiheit. Hitlers Professoren in der frühen Bundesrepublik", Ulrich Sander, Dortmund, "Wiederbewaffnung und Demokratenverfolgung in der Adenauerära",  Prof. Manfred Weißbecker, Jena, "Russlandbilder im deutschen Faschismus" und Silvia Gingold, Kassel, „Der Umgang der BRD mit Widerstandskämpfern und heutigen Antifaschisten“ wurden jetzt in einer Broschüre der VVN-BdA NRW veröffentlicht. [...]

 

20.06.2015

Feierliche Enthüllung der Gedenkstele für die Widerstandsgruppe um Karl Bennert

Rede von Inge Krämer, VVN-BdA Solingen, anläßlich der Ehrung von Karl Bennert und seiner Mitkämpfer

Die Gedenkstele zum Gedenken an die Widerstandsgruppe um Karl Bennert wurde am 8. Mai durch die VVN-BdA Solingen, nach genau 70 Jahren Befreiung vom Faschismus, feierlich enthüllt. Zahlreiche Gäste aus dem Stadtteil Wald und der Solinger Lokalpolitik hatten sich vor dem Rathaus Wald versammelt. Heinz Siering mit seinem Trio “Swingvergnügen” begleitete die Veranstaltung musikalisch. Bezirksbürgermeisterin Birgit Zeier (SPD) hielt ein Grußwort. Inge Krämer, Sprecherin der VVN (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Kreisvereinigung Solingen), referierte in einer bewegenden Rede über die letzten Tage des Naziregimes im Stadtteil Wald und über die mutigen Taten der Widerstandskämpfer und ihrer Gruppe gegen die faschistische Herrschaft. Sie führte aus: [...]

 

18.06.2015

Wer ermordete rund 100 Gefangene aus Montenegro in den letzten Kriegstagen?

Der Förderverein Steinwache/Internationales Rombergparkkomitee erstattet Strafanzeige - Informationen basieren auf Ulrich Sanders Buch "Der Iwan kam nur bis Lüdenscheid"

Der Nazigauleiter Albert Hoffmann hatte im Hotel Dresel in Hagen-Rummenohl seit März 1945 seinen letzten Ausweichsitz eingerichtet. In dem zusammengeschrumpften Ruhrkessel versuchte er, möglichst viele ausländische Zwangsarbeiter auszuschalten. Es wurde bekannt, dass er kurz vor Eintreffen der US-Truppen über 100 montenegrinische Gefangene aus der Nähe seines Dienstsitzes „abführen“ ließ, und zwar in seiner Eigenschaft als „Reichsverteidigungskommissar“. Von den abgeführten Gefangenen haben nur zehn überlebt. Albert Hoffmann hatte gegen sie als Reichsverteidigungskommissar gehandelt. Ob Hoffmann den Massenmord an den meisten befahl, ist nicht erwiesen – erwiesen ist, dass sie nie wieder aufgetaucht sind. Der vermutliche Mord an den Montenegrinern hat den Förderverein Steinwache/Internationales Rombergparkkomitee veranlasst, Anzeige bei der Staatsanwaltschaft zur Verfolgung nationalsozialistischer Massenverbrechen zu erstatten. [...]

 

18.06.2015

Warum prozessiert Ulrich Sander gegen Ackermann?

Als Rechtsanwälte von Ulrich Sander teilen wir Folgendes mit

Wir haben für Ulrich Sander eine einstweilige Verfügung beantragt und erwirkt, mit der er sich gegen die gröbsten Verleumdungen und Falschdarstellungen durch Günter Ackermann gewehrt hat. Zur Vermeidung irgendeiner Legendenbildung halten wir dazu Folgendes fest: [...]

 

17.06.2015

20.06.2015: Solidarität mit Griechenland erfordert auch für Frieden, Abrüstung und Menschenrechte zu demonstrieren

Die Kooperation für den Frieden und der Bundesausschuss Friedensratschlag rufen gemeinsam dazu auf, am 20. Juni, dem internationalen Weltflüchtlingstag und dem Beginn der weltweiten Griechenland-Solidaritätswoche, sich an der zentralen Demonstration und Kundgebung „Europa anders machen“ in Berlin zu beteiligen. [...]

 

16.06.2015

Unterschreibt die Petition gegen den VS Bayern und seine Aktionen gegen die VVN-BdA

Eine der ältesten Organisationen die sich in Deutschland gegen alte und neue Nazis engagiert, ist die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/ Bund der Antifaschist*innen – VVN/BdA. Die Initiative für die Gründung der VVN ging unmittelbar nach dem Krieg von ehemals Verfolgten unterschiedlichster Herkunft aus. Über weltanschauliche und parteipolitische Grenzen hinweg sind Aufklärung und Mahnung, aber auch die Vertretung der Interessen der Opfer des Naziregimes, die erklärten Ziele der VVN. Trotzdem wird der Verband in Bayern vom Verfassungsschutz als angeblich “linksextremistisch beeinflusst“ überwacht. [...]

 

16.06.2015

Ehrung des Widerstandes in Frankreich – und bei uns?

Leserbrief in der Süddeutschen Zeitung

Ulrich Sander aus Dortmund, Bundessprecher der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), veröffentklichte diesen Leserbrief, den die Süddeutsche Zeitung  am 11. Juni leicht gekürzt abdruckte. Im  Pantheon, so war gemeldet worden, hat die französische Regierung drei Widerstandskämpfer gegen den Faschismus mit Stelen geehrt. Hier der Leserbrief: [...]

 

09.06.2015

Viele Anfragen gingen dazu bei uns ein

Das Urteil im Rechtsstreit Ulrich Sander vs. Günter Ackermann ist nunmehr rechtskräftig

Neben den grobschlächtigen Verleumdungen auf intellektuell sehr niedrigem Niveau, geäußert von Günter Ackermann, gab es noch solche, die die Kritiker der Montagsmahnwachen und der Band "Die Bandbreite" als von der NATO oder Geheimdiensten bezahlt ansahen. Darauf machten uns Leserinnen und Leser aufmerksam. Und es gab eine ausführliche Analyse der gemeinsamen inhaltlichen Positionen jener, die eine „neue  Friedensbewegung“ zu verkörpern vorgeben. Diese Analyse hat der Antifaschist und Friedensaktivist Jan Grosse Nobis (Münster) vorgenommen, die unter dem im folgenden genannten Artikel zum Download bereit steht. Seine ausführliche Behandlung des Falls Ackermann vor dem Hintergrund der Darstellungen ähnlicher Positionen hilft bei der Auseinandersetzung mit jenen, welche die Öffnung der Friedensbewegung nach rechts verlangen. [...]

 

03.06.2015

Die Nato soll bis wenige Kilometer vor Moskau vorrücken

Zur Planung der Denkfabrik Stratfor vom Februar 2015 und zu den Aufgaben der Friedens- und Antifabewegungen

Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg. Das war die elementare Lehre, die weltweit aus dem Grauen des II. Weltkrieges gezogen wurde. Diese Schlussfolgerung nahm in der am 26. Juni 1945 von den 50 Gründungsstaaten Unterzeichneten Charta der Vereinten Nationen konkrete Gestalt an. Selten seither war der Weltfrieden so brüchig, und zu kaum einem anderen Zeitpunkt krochen Rechte so sehr aus ihren Löchern wie heutzutage. Diese Feststellung findet ihre abschreckende Bestätigung in Äußerungen des Stratfor-Chefs George Friedman vom 4. Februar 2015 in Chicago[1]: Stratfor ist eine führende US-amerikanische Denkfabrik. Sie propagiert einen Zustand, da die NATO nur 100 km von Stalingrad und 500 km von Moskau entfernt sein wird. Diese wichtigsten Thesen zu Frieden, Antifaschismus und Antirassismus sowie Demokratie in dieser Zeit wurden in einem Vortrag von Thomas Hecker formuliert, den wir hier in großen Auszügen wiedergeben. [...]

 

02.06.2015

Wuppertal: Messerattacke gegen Antifaschisten!

Solidarität mit dem Wuppertaler Antifaschisten, der nach neofaschistischem Mordversuch lebensgefährlich verletzt wurde – Gegen die Täter-Opfer-Umkehr durch die Polizei!

Am 11. April 2015 griffen drei „Hogesa-Nazis“ einen vor dem Autonomen Zentrum rauchenden türkischstämmigen Antifaschisten an. Er wurde lebensgefährlich verletzt, ist aber inzwischen auf dem Weg der Besserung. Zunächst wurde durch die Wuppertaler Polizei in einer Pressemitteilung vom selben Tag „suggeriert, dass die Tat im AZ stattgefunden habe und Angehörige der linken Szene zum Täterspektrum gehören. So konzentrierten sich erste Ermittlungen und die Feststellung von Tatverdächtigen auf das AZ“, so die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Düsseldorf und die Opferberatung Rheinland in einer gemeinsamen Erklärung. Der Landesausschuss der VVN-BdA NRW hat auf seiner Sitzung vom 30. Mai 2015 seine Solidarität mit dem 53-jährigen Opfer des Mordanschlags erklärt. [...]

 

02.06.2015

15 Jahre nach dem Mord an den Polizisten aus Dortmund und Waltrop

Gedenkkundgebung der Dortmunder Geschichtswerkstatt

Wir erhielten diesen Brief: „Wir, das ist die Geschichtswerkstatt Dortmund, wollen am Sonntag, 14. Juni, mit einer Veranstaltung auf die Morde an drei Polizisten durch einen Neonazi vor genau 15 Jahren aufmerksam machen. Um 14.00 Uhr wollen wir uns am Mahnmal für die ins KZ deportierten Juden am Brackeler Edeka-Vorplatz (Brackeler Hellweg 137) treffen. Dort soll auf den historischen Nationalsozialismus eingegangen werden. Neben der Begrüßung und musikalischen Beiträgen soll hier die "Todesfuge" von Paul Celan vorgetragen werden.“ Weiter heißt es in dem Schreiben, dem wir das aktuelle Flugblatt der Geschichtswerkstatt Dortmund und das Papier der VVN-BdA NRW beifügen, das wir seinerzeit an Polizistinnen und Polizisten verteilten: [...]

 

29.05.2015

Glückwunsch an Beate und Serge Klarsfeld

Sie haben unermüdlich an der Aufklärung von Naziverbrechen gearbeitet

Dietrich Schulze (Karlsruhe) und Ulrich Sander (Dortmund), beide Aktivisten der VVN-BdA und der Friedensbewegung, haben Beate und Serge Klarsfeld (Paris) gratuliert. Diesen wurde das Bundesverdienstkreuz zugesprochen. Damit wird eine alte Forderung verwirklicht, die beiden mutigen und unermüdlichen Ermittler gegen Naziverbrecher zu ehren. Über die Geschichte der Aktionen zur Strafverfolgung gegen NS-Verbrecher berichtet Jungle World, ebenso wie Dietrich Schulze. Beide Beiträge dokumentieren wir im Wortlaut. [...]

 

Der Krieg iat aus!

13.05.2015

Nach dem 8. Mai: Die Nazinetzwerke funktionierten weiter

Zu den Lehren gehört: „Die Flüchtlinge müssen das Gefühl bekommen, dass sie bei uns willkommen sind“

Anläßlich des Tages der Befreiung von Krieg und Faschismus am 8. Mai wurde ein Fest des Friedens und der Solidarität auf dem Platz vor der Josephskirche in der Münsterstaße in Dortmund gefeiert. Ernst Söder hielt folgende Ansprache. Er ist Vorsitzender des Fördervereins Steinwache/Internationales Rombergparkkomitee, Dortmund. Das Fest wurde veranstaltet vom Bündnis Dortmund gegen rechts, von der DIDF, dem Dortmunder Friedensforum und der VVN-Bund der Antifaschisten. [...]

 

Der Krieg iat aus!

12.05.2015

Der 8. Mai und die Rolle des Kapitals

In Siegen wurde über die Kampagne zugunsten der Zwangsarbeiter beraten

Die Rallye „Verbrechen der Wirtschaft an Rhein und Ruhr 1933 bis 1945“ geht weiter. Über „Von Arisierung bis Zwangsarbeit“ haben VVN-BdA und andere Antifa-Vereinigungen am 6. Mai im VEB Politik/Kunst/Unterhaltung, Siegen, gesprochen. Im voll besetzten Saal referierte Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA. Er führte aus: [...]

 

Der Krieg iat aus!

11.05.2015

Zum Tag der Befreiung: Von der Befreiung befreit – oder doch die Wiedereroberung eines Tages

In einer Zeitungskolumne schreibt der Bundessprecher der VVN-BdA Ulrich Sander über seine Eindrücke vom 8. und 9. Mai, 70. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus. Angefügt ist die Rede von Horst Schmitthenner vom 9. Mai in Bochum. [...]

 

11.05.2015

Deutsche Remilitarisierung von 1945 bis heute

Ulrich Sander in Ossietzky

Für seine Kritik an der Bundeswehrwerbung in der Bamberger Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule erhielt ein 17jähriger Schüler vor einigen Wochen einen „verschärften Verweis“ wegen seiner „politischen, zweifelhaft linksorientierten Gesinnung“. Nach heftiger bundesweiter Empörung nahm die Schule den verschärften Verweis zurück. Dennoch: Die Maßregelung wirkt abschreckend und war wohl auch so gemeint. Kommt wieder eine Welle von Sanktionen auf Antimilitaristen zu wie in den Gründerjahren der BRD? Darüber schreibt Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA, unter der Überschrift „Deutsche Remilitarisierung“ in der zweimonatlich erscheinenden Zeitschrift „Ossietzky“, Nachfolgerin der „Weltbühne“, Nr. 10/2015: [...]

 

Der Krieg iat aus!

11.05.2015

Der Umgang der BRD mit Widerstandskämpfern und heutigen Antifaschisten

Referat von Silvia Gingold, Kassel

Die Konferenz der VVN-BdA und der Marx-Engels-Stiftung "8. Mai 1945: Befreiung – Was sonst!? zum bundesdeutschen Umgang mit den Tätern und Opfern des Naziregimes" fand am 18. April 2015 in Düsseldorf statt. Die Referate von Prof. Ludwig Elm, Jena, "„Freiheit der Wissenschaft“ im Dienste der Unfreiheit. Hitlers Professoren in der frühen Bundesrepublik", Ulrich Sander, Dortmund, "Wiederbewaffnung und Demokratenverfolgung in der Adenauerära" und  Prof. Manfred Weißbecker, Jena, "Russlandbilder im deutschen Faschismus" wurden im Heft 3/2015 der "Marxistischen Blätter" veröffentlicht (http://www.marxistische-blaetter.de/). Das vierte Referat von Silvia Gingold wird im Folgenden dokumentiert: [...]

 

07.05.2015

Rechtsterrorismus in NRW: „Oldschool Society“ – die öffentlichste Terrorgruppe in Deutschland

Am 06. Mai 2015 klickten die Handschellen der GSG 9: In den frühen Morgenstunden ging das BKA mit einer großangelegten Razzia gegen die „Oldschool Society“ („OSS“) vor. Bei der Durchsuchung seien „pyrotechnische Gegenstände mit großer Sprengkraft“ sowie weitere Beweismittel sichergestellt worden sein. Die Neonazis sollen nach Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft für das folgende Wochenende Anschläge auf Asylbewerberwohnheime, Muslime und Moscheen geplant haben. Vier Leute wurden festgenommen. Außerdem ermittelt die Anklagebehörde gegen fünf weitere Beschuldigte, deren Wohnungen ebenfalls durchsucht wurden. Die Gruppe soll spätestens seit November 2014 bestehen. Die Facebook-Seite bestand seit September 2014. Es bestehen vielfältige Bezüge nach Nordrhein-Westfalen. [...]

 

07.05.2015

„Die besten Vertreter des deutschen Geisteslebens wurden vertrieben“

Die VVN-BdA Hamm erinnert an die Bücherverbrennung durch die deutschen Faschisten im Mai 1933

Am und um den 10. Mai 1933 herum inszenierten die deutschen Faschisten in 93 Städten als öffentliches Schauspiel die Verbrennung der Werke vieler tausend Bücher von Autoren, die sie seit Jahren wegen ihrer humanistischen, demokratischen oder sozialistischen Gesinnung bzw. wegen ihrer jüdischen Herkunft bekämpften: Karl Marx, Karl Kautsky, Heinrich Mann, Ernst Glaeser, Erich Kästner, Friedrich Wilhelm Förster, Sigmund Freud, Emil Ludwig, Werner Hegemann, Theodor Wolff, Georg Bernhard, Erich Maria Remarque, Alfred Kerr, Kurt Tucholsky und Carl von Ossietzky. Darüber hinaus wurden in verschiedenen Städten u. a. die Werke von Heinrich Heine, Klabund, Frank Wedekind, Albert Ehrenstein, Carl Zuckmayer, Friedrich Hollaender und Thomas Mann verbrannt. [...]

 

05.05.2015

Ungesühnten Verbrechen dem Vergessen entrissen - Sklavenschicksale neben uns

So könnte das Buch auch überschrieben werden. Wir nannten es: „Der Iwan kam bis Lüdenscheid“

Der Autor hatte das Glück, rund 7500 Personalien zu erkunden und damit vermutlich 1500 überlebenden Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern aus dem Raum Lüdenscheid zu einer Entschädigung verhelfen zu können, als Mitarbeiter des „Heimatvereins Lüdenscheid e.V.“ und mit Hilfe des Stadtarchivs. In der Provinz, in einer Industriestadt konnte der Autor pars pro toto - der Teil fürs Ganze - repräsentative Fakten über ein besonders schweres Verbrechen des deutschen Faschismus erarbeiten. [...]

 

05.05.2015

Ulrich Sander gewinnt vor Gericht

VVN-Sprecher war als „Mann des Verfassungsschutzes“ verleumdet worden

Es gibt Befürworter der nach rechts offenen Montags-Mahnwachen und der Band „Bandbreite“, die in letzter Zeit immer dreister werden. Beliebt ist es, die „alte Friedensbewegung“ als Agenten der Kriegstreiber zu bezeichnen. (Jebsen: von der NATO gekauft; Ackermann/kommunist-online: Ulrich Sander ist Kriegstreiber und bezahlter Verfassungsschutzmann; Arbeiterfotografie: VVN und Dietrich Schulze betreiben das Geschäft der anderen Seite, und im Jahr der Befreiung muss sich nun die Friedensbewegung von der alten, weil imperialistisch inspirierten Friedensbewegung befreien; Wojna: Bandbreite-Kritiker sind Mitglieder des Verfassungsschutzes usw.) Leider wird so etwas z.T. von NRhZ Peter Kleinerts verbreitet. „Im Fall Ackermann habe ich vor Gericht gegen diesen gewonnen,“ teilte Ulrich Sander mit. Das Landgericht Duisburg hat mit Az 8 O 95/15 am 29. April 2015 eine einstweilige Verfügung gegen Günter Ackermann erlassen, die ihm bestimmte verleumderische und unwahre Äußerungen über Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA, im Internet untersagt. [...]

 

30.04.2015

Aktionen in Velbert-Langenberg, Siegen und Marl

Verbrechen der Wirtschaft: Straßenumbenennungen gefordert

Die Rallye „Verbrechen der Wirtschaft an Rhein und Ruhr 1933 bis 1945“ nimmt wieder Fahrt auf. Über „Von Arisierung bis Zwangsarbeit“ wollen VVN-BdA und andere Antifa-Vereinigungen am Mittwoch, 6. Mai 19.30 Uhr im VEB Politik/Kunst/Unterhaltung, Siegen, Marienborner Str. sprechen. Es referiert Ulrich Sander. [...]

 

21.04.2015

Mumia Abu-Jamal: Drohende Ermordung durch unterlassene Hilfeleistung?

VVN-BdA NRW: Wir fordern angemessene medizinische Versorgung für unser Ehrenmitglied Mumia Abu-Jamal!

Mumia wurde 1982 in einem manipulierten und unfairen Prozess wegen eines angeblich von ihm begangenen Mordes zum Tode verurteilt. Erst 2011 wurde – nach einer weltweiten Solidaritätswelle – die Todesstrafe in Lebenslänglich umgewandelt. Jetzt ist sein Leben wieder bedroht – durch unterlassene medizinische Hilfeleistung! [...]

 

21.04.2015

Zum Auschwitz-Prozess von Lüneburg

Erklärung gegenüber Radio Corax in Halle

VVN-BdA-Bundessprecher Ulrich Sander gab gegenüber Radio Corax in Halle die Erklärung ab: Am 21. April beginnt in Lüneburg der Prozess gegen den 93jährigen ehemaligen Waffen-SS-Mann Oskar Gröning wegen Beihilfe zum Mord an 300.000 Auschwitzhäftlingen. Auch wenn der Prozess spät kommt, so kann er zur Gerechtigkeit, zur Aufklärung, zum Mahnen „Nie wieder“ beitragen. Weiter heißt es: [...]

 

Der Krieg iat aus!

21.04.2015

Von den NATO-Schattenkriegern bis zu den NSU-Bombern

Nazis weiterhin aktive Mörder – VVN-Sprecher legte den Finger in die Wunde

In der Wenzelnbergschlucht bei Solingen wurde am Sonntag, 19. April, eindrucksvoll an die 71 gefangenen Opfern vor 70 Jahren erinnert, die dort bestialisch von Nazi-Schergen ermordet wurden. Es war nicht nur ein klärender Rückblick, sondern auch eine mahnend-kritische Vorschau in Gegenwart und Zukunft. [...]

 

21.04.2015

Jäger muss Schonfrist für „Die Rechte“ beenden

Abgeordnete greifen Forderungen aus Bewegungen auf

Sevim Dagdelen (Bochum), Inge Höger (Herford) und Ulla Jelpke (Dortmund) sind Bundestagsabgeordnete aus Nordrhein-Westfalen. Sie gehören der Fraktion der Linkspartei an und der VVN-BdA. Ihr besonderes Kennzeichen: Sie sind auch an der Basis aktiv. So hilft Inge der VVN-BdA in Ostwestfalen wieder auf die Beine, Sevim kümmert sich besonders um die Friedensarbeit und Ulla stärkt den antirassistischen und antifaschistischen Initiativen den Rücken. So erklärte sie: [...]

 

14.04.2015

Morde in letzten Minuten

Antifaschisten gedachten der Opfer in Düsseldorf

Vor 70 Jahren – quasi in den letzten Minuten vor Kriegsende und der Zerschlagung des Faschismus in Düsseldorf – wurde Else Gores (26), Mutter des vier Jahre alten Sohnes Joseph, im Eller Forst zusammen mit zwei Deserteuren erschossen. Ihrer gedachten rund 30 antifaschistische Bürger und Bürgerinnen gemeinsam mit der DKP und Vertretern der VVN-BdA und der DFG-VK, der Linkspartei  sowie Dieter Andresen, dem Sohn des exekutierten Theodor Andresen. [...]

 

14.04.2015

Konferenz zum Thema „Nachkommen von NS-Verfolgten“

Der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e. V. wird vom 15.-16. Juni 2015 eine Konferenz zum Thema Nachkommen von NS-Verfolgten veranstalten. [...]

 

14.04.2015

Arno Klönne über das Todeslager in der Senne

Die deutsche Wehrmacht im Umgang mit Kriegsgefangenen aus der UdSSR

»Russische Untermenschen« im STALAG 326. Zu diesem Thema schrieb Prof. Dr. Arno Klönne aus Paderborn. [...]

 

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14.04.2015

Gedanken zur Frage: Wie wird die Friedensbewegung wieder mehr?

Zu den Ostermärschen 2015: Fünf Thesen zur Stärkung der deutschen Friedensbewegung von Karl-Heinz Peil vom Bundesausschuss Friedensratschlag.  [...]

 

12.04.2015

Aufruf der Kinder des Widerstandes

Im fünften Jahr arbeitet nun schon die Gruppe „Kinder des Widerstandes“. Es begann mit einem Aufruf und einem Flyer. [...]

 

Der Krieg iat aus!

12.04.2015

Unsere Antwort an die CSU: Werdet Mitglied der VVN-BdA!

Aus einer Ostermarschrede: "Die bayerische Landesregierung will die VVN-BdA vernichten"

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes sei kommunistisch gesteuert und somit linksextremistisch, behauptet die bayerische Landesregierung und strebte ein Grundsatzurteil des bayerischen Landesverwaltungsgerichts an. Das Urteil liegt vor – wir gehen dagegen an. Wir bleiben bei unserer parteipolitischen Unabhängigkeit. [...]

 

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10.04.2015

„Nazis und ihre Lügen vom Frieden“

Ernst Söders Rede auf dem Ostermarsch

Ernst Söder, ehem. Gewerkschaftssekretär und jetzt Vorsitzender des Fördervereins Steinwache/Internationales Rombergparkkomitee, hat am Ostermontag 6.4.15 in Dortmund-Dorstfeld auf einer Ostermarschkundgebung zum Thema „Nazis und ihre Lügen vom Frieden“ gesprochen. [...]

 

08.04.2015

„Neues Deutschland“ hat nichts gegen Drohnen-Rüstung

Ein Leserbrief gegen die Gleichgültigkeit sogar bei Linken

„Killerdrohnen kommen“, lautet die Überschrift (ND 1.4.15). Sie müssen nicht! Der Autor meint: Doch. Unterzeile: „René Heilig wünscht sich zum Nein realistische Alternativen“. Also sollen wir zustimmen und „realistisch“ sein. Zum Schluß dann der Appell sich einzumischen, jedoch nicht nur mit „moralischer Empörung“. Moral und Empörung sind wohl von vornherein unrealistisch und abzulehnen? Die bewaffneten Drohnen, die nach Meinung des ND nun kommen sollen, sind jedoch im höchsten Maße unmoralisch. Laut Grundgesetz darf die Bundeswehr nur zur Verteidigung eingesetzt werden. Drohnen sind jedoch Angriffswaffen, es gibt kein Beispiel ihres defensiven Einsatzes. Auch das Argument, sie schützten „unsere Soldaten“, trifft ja nur für Auslandseinsätze zu. Und die sind abzulehnen. Der beste Schutz für Soldaten ist der: Bleibt im Lande, dann passiert Euch nichts. Und dann verlasst schleunigst diese Wahnsinnstruppe. [...]

 

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07.04.2015

Die Erinnerung wachhalten – Krieg und Faschismus verhindern

Rede von Alice Czyborra (VVN-BdA) auf dem Ostermarsch

Am Ostersamstag, 5. April 2015, hielt Alice Czyborra, Mitglied der NRW-Leitung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten VVN-BdA, auf dem Essener Willy-Brandt-Platz, die nachfolgende Rede vor den Teilnehmer/innen des Ostermarsches Rhein-Ruhr. Sie vertritt auch die Gruppe „Kinder des Widerstandes“, die in Nordrhein-Westfalen das Andenken der Eltern und Großeltern Widerstandskämpfer und NS-Opfer den Jüngeren vermittelt. [...]

 

Der Krieg iat aus!

06.04.2015

Auftrag zur Aufklärung über alte und neue Nazis

Katrin Rieckermann auf der Gedenkkundgebung für die Kriegsendphasenopfer im Südpark in Lünen am 03.04.2015

Auf der Gedenkkundgebung für die Kriegsendphasenopfer aus Lünen sprach am Karfreitag Katrin Rieckermann (Förderverein Steinwache Dortmund) im Südpark in Lünen. [...]

 

05.04.2015

Der Krieg iat aus!

„Unsere Opfertat verjährt nicht“

Bürger aus Russland, überlebende NS-Opfer, schreiben an die deutsche Jugend

Die Tagung zu 70 Jahre Kriegsendphasenverbrechen, veranstaltet im Rathaus Dortmund vom Förderverein Steinwache/Internationales Rombergparkkomitee, erreichte eine Botschaft der Veteranen im Russischen Verband minderjähriger Häftlinge faschistischer Konzentrationslager. In Zeiten dramatischer Ereignisse, welche die Errungenschaften verbesserter Beziehungen überschatten, falle den Angehörigen der neuen Generation der Deutschen die Aufgabe zu, die freundschaftlichen und vertrauensvollen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland dennoch weiter zu entwickeln und zu festigen. So heißt es in dem Schreiben, das über die Deutsch-Russische Freundschaftsgesellschaft nach Dortmund gelangte. [...]

 

05.04.2015

Aus Kurt Schliwski „Mein Leben“

Bericht von einem Todesmarsch und von der Aufdeckung eines Kriegsendverbrechens der Nazis im Dorf Sülstorf

Aus Kurt Schliwski (1911 – 1996)  „Mein Leben“, aufgezeichneter Bericht, dokumentiert von Regina Scheer für DEFA (weder in der DDR noch in der BRD von DEFA veröffentlicht; erst im Januar 2015 von der VVN-BdA Meckl. Vorp. publiziert) Im April 1945 überlebte der KZ Insasse von Sachsenhausen den Todesmarsch bis Schwerin. [...]

 

Der Krieg iat aus!

04.04.2015

Im Sinne der Opfer heute handeln

Abschluss-Erklärung des Internat. Rombergparkkomitees

Jahr für Jahr wird in Dortmund am Gründonnerstag und Karfreitag der Opfer der Kriegsendphasenverbrechen in den Wochen vor dem Einmarsch der Amerikanischen Truppen am 13. April 1945 gedacht. In diesem Jahr wurde nach 70 Jahren das gesamte Vorgehen der Nazis im Frühjahr 1945 in den Blick genommen. [...]

 

04.04.2015

Wie vor allem die Justiz dem neuen Faschismus die Bahn bereitet

3000 bei der Gedenkkundgebung für die Opfer der Karfreitagmorde in Dortmund

Gut 3000 Menschen haben in der Dortmunder Bittermark der Opfer der Kriegsendphasenverbrechen in den Wochen um Karfreitag 1945 gedacht. Oberbürgermeister Ulrich Sierau (SPD) verlangte das Verbot der „Rechten“ und Jean Chaize (Präsident der Nationalen Französischen Vereinigung der Opfer der Zwangsarbeit in Nazideutschland) mahnte dringend zum Frieden in Europa, den er erheblich gefährdet sah. Ernst Soeder (Gewerkschaftssekretär a.D. und Vorsitzender des Fördervereins Gedenkstätte Steinwache/Internat. Rombergparkkomitee) bekam besonder viel Beifall. Der Eindruck vieler Antifaschisten in Dortmund sei, dass hier eine kleine Clique von Nazis die ganze Stadt terrorisiere und die Stadt wie auch Polizei hilflos zusehe. Er kritisierte besonders die Justiz, der eine Schlüsselrolle bei den Handlungen zugunsten der Nazis zukommt. „Es ist an der Zeit, dass auch einmal die Justiz beginnt, ihr Verhältnis zu Recht und Freiheit neu zu ordnen.“ [...]

 

31.03.2015

Gedenken an Thomas „Schmuddel“ Schulz

Empörung über eine Gerichtsurteil zugunsten der Mörder

Am 28. März jährte sich zum zehnten Mal der Tod von Thomas Schulz, einem Punk, genannt Schmuddel. Er wurde von einem 17jährigen Nazi erstochen. Zur Erinnerung an diese Tat sind rund 700 Nazis mit Genehmigung der Justiz in Dortmund aufmarschiert, um die Opfer der Neonazis zu verhöhnen. Zugleich fanden Protestaktionen dagegen statt, an denen über 2000 Menschen beteiligt waren. Im Rahmen der Veranstaltungen des Tages riefen das Bündnis Dortmund gegen rechts und die VVN-BdA am Tatort des Mordes an der U-Bahnstation Kampstraße zu einer Gedenkveranstaltung auf. Für die Veranstalter sprach Ula Richter vor rund 300 Antifaschistinnen und Antifaschisten. Sie sagte: [...]

 

31.03.2015

Warum schützt die Polizei – und die Justiz - Neonazi-Zusammenrottungen?

Rede von Jürgen Schuh in Düsseldorf

Auf einer Kundgebung vor dem Düsseldorfer Polizeipräsidium hat VVN-BdA-Kreissprecher Jürgen Schuh an die Grundlagen von Verfassung und Völkerrecht von 1945 erinnert und nachgewiesen, dass der Schutz von Nazis durch Polizei und Justiz verfassungswidrig ist.Er sagte: [...]

 

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31.03.2015

Im Fokus: Der Krieg in der Ukraine und die NATO-Osterweiterung

Bundesausschuss Friedensratschlag und Kooperation für den Frieden rufen gemeinsam zur Teilnahme an den Ostermärschen auf

Auch in diesem Jahr finden die Ostermärsche mit über 80 angekündigten Aktionen und Veranstaltungen in allen Teilen Deutschlands statt. Diese werden von örtlichen bzw. regionalen Initiativen getragen. Demgemäß gibt es zahlreiche Ostermarsch-Aufruftexte, die unterschiedliche Akzente setzen und auch auf regionale Probleme, wie z.B. Rüstungsstandorte Bezug nehmen. [...]

 

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28.03.2015

Auf zum Ostermarsch!

Einen sehr gelungenen Aufruf zu den Ostermärschen haben die Freundinnen und Freunde aus Hamm verbreitet. Wir geben ihn als Beispiel zur Nachahmung weiter: [...]

 

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27.03.2015

Ostermärsche beginnen: Ostermärsche für Frieden und gegen einen neuen Kalten Krieg!

Pressemitteilung vom 27.03.2015 des Bundesausschusses Friedensratschlag anlässlich der bevorstehenden Ostermärsche

Mit ca. 100 Ostermärschen im ganzen Land macht die Friedensbewegung auch in diesem Jahr auf sich und ihre Hauptforderungen aufmerksam. 55 Jahre nach dem ersten Ostermarsch, in dem es um die atomare Bewaffnung der Bundeswehr ging, sind die Atomwaffen immer noch ein wichtiges Thema für die Friedensbewegung. Dies zeigt sich u.a. an den andauernden Aktionen von Friedensinitiativen und -aktivisten am Atomwaffenstandort Büchel. [...]

 

Ostermarsch 2015 - Button27.03.2015

Zum 17. Mal als Nummer 39 pünktlich zum Ostermarsch: Die neue Ausgabe der Zeitung gegen den Krieg (ZgK)

Sie erscheint: in einer Zeit, in der die EU einen Wirtschaftskrieg gegen Griechenland führt, in einer Zeit, in der die Berliner Regierung die deutsche Kriegsschuld aus der Zeit der NS-Besatzung in Griechenland frech leugnet, in einer Zeit, in der NATO-Kampfeinheiten an die russische Grenze verlegt werden und Nato-U-Boote mit Atomraketen vor Russlands Küsten auf Patrouille geschickt werden sollen, in einer Zeit, in der EU und IWF diejenigen Milliarden Euro an Krediten der ukrainischen Regierung für Rüstung gewähren, die sie der Athener Regierung zur Bekämpfung von Armut verwehren. [...]

 

22.03.2015

Die Ostermärsche und die Ukraine

Eine Unwahrheit wird immer wieder – auch von Linken – gern verbreitet: Die Ostermärsche, ja die gesamte klassische Friedensbewegung habe das Thema Ukraine vernachlässigt (siehe z.B. Monty Schädel am 20. März 2015 in Junge Welt). An der Legende trug auch das Neue Deutschland Mitschuld. Ulrich Sander hatte dazu schon am 19. Mai 2014 Stellung genommen: [...]

 

21.03.2015

Der Nato-Oberbefehlshaber Philipp M. Breedlove als Einpeitscher der großen Kriege

Vom Planer in Kalkar zum obersten Kriegsherrn der USA für Europa

Jahr für Jahr hält das Joint Air Power Competence Centre in Kalkar am Niederrhein Tagungen ab mit Titeln wie „Warfare in the 21st century“. Diese „Kriegsführung im 21. Jahrhundert“ wird ganz konkret geplant. Die Annahme, es werde in Europa keine großen Kriege mehr geben, seien veraltet, wurde dort festgestellt. Das JAPCC in Kalkar am Niederrhein (Gemeinsames Luftmacht-Kompetenzzentrum) hat unter der Leitung des jetzigen Oberkommandierenden der NATO in Europa, US-Luftwaffengeneral  Philipp M. Breedlove, die Vorarbeiten für die Kriege der NATO, auch gegen Russland,  geleistet. Deren Konzept jetzt von der Nato beschlossen wurde. Auch die Ausführung soll von Kalkar aus gesteuert werden. Diese Tagungen sind mit der sog. Münchner Sicherheitskonferenz vergleichbar, werden aber nicht vergleichbar stark beachtet. In einem Artikel von Ulrich Sander und Bernhard Trautvetter, der in diesen Tagen erschien, heißt es weiter: [...]

 

Der Krieg iat aus!

20.03.2015

Tag der Befreiung - 8./ 9. Mai 2015 - Tag des Sieges! Handeln wir erneut vereint gegen den Faschismus!

Das Bulletin Nr. 36 – März 2015 der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten ist erschienen. Schwerpunkt ist der Siebzigste Jahrestag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 2015. Wir dokumentieren hier den Hauptartikel des Bulletins. Weitere Inhalte sind „Die herausragende Rolle der Sowjetunion bei der Zerschlagung des Faschismus“, „Dimitroff und die antifaschistische Einheitsfront“, die antifaschistische Widerstandsbewegung in Griechenland und vieles mehr. Das Bulletin steht als PDF zum Download bereit. [...]

 

19.03.2015

Skandalöse Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen

Justiz als Helfer der Dortmunder Naziszene

Am 28. März 2015 wird es in Dortmund antifaschistische Aktionen und ein Gedenken an den von Nazis vor zehn Jahren ermordeten Punk Thomas Schulz geben, aber – Dank Gelsenkirchener Verwaltungsgericht – auch eine Nazifeier für diesen Mord. Dazu erklärte VVN-BdA-Bundessprecher Ulrich Sander: [...]

 

Ostermarsch 2015 - Button16.03.2015

Ostermarschaufruf Rhein Ruhr 2015: Kriege stoppen - Atomwaffen abschaffen - zivile Lösungen schaffen

VVN-BdA NRW ruft zum Ostermarsch Rhein Ruhr auf

Vom 3. bis zum 6. April diesen Jahres findet erneut der traditionsreiche Ostermarsch Rhein-Ruhr unter dem Motto „Kriege stoppen - Atomwaffen ächten - zivile Lösungen schaffen“ statt. Die VVN-BdA ist natürlich wieder dabei. Allerdings startet die VVN-BdA in NRW am 4. April nicht in Duisburg, sondern in Düsseldorf (Warum? siehe Kasten). Hier der Aufruf und die Termine: [...]

 

14.03.2015

Eine kleine islamfeindliche Bewegung im Akü-Wahn

#Hogesa, #PegidaNRW, #Bogida, #Kögida, #Dügida, #Duigida

Mit Hogesa hat es angefangen: „Hooligans gegen Salafisten“ nannten sie sich. Letztes Jahr – 2014 – machten sie gegen Salafisten mobil und konnten im Sommer mit mehreren Tausend Hooligans am Ende Köln erheblich in Unruhe versetzen und verängstigen. Später, im Herbst, keimte dann auch die Saat von Dresdens Pegida – Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes – in NRW auf. Rechtspopulist*innen von proNRW und das gesamte NeoFa-Spektrum agieren hier erstmals Hand in Hand. [...]

 

08.03.2015

VVN Dortmund begrüßt das polizeiliche Verbot neofaschistischer Aufmärsche

Der Kreisverband Dortmund der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten) begrüßt das polizeiliche Verbot zweier Neonazi-Veranstaltungen am 28. März. Weiter heißt es: [...]

 

Der Krieg iat aus!

06.03.2015

Neue Website zum 70. Jahrestag der Befreiung: dasjahr1945.de 

zum 70. Jahrestag der Befreiung hat die VVN-BdA eine neue Homepage als "historisches Projekt" angelegt. Für den Zeitraum von Oktober 1944 bis Mai 1945 werden etwa 150 lokale Ereignisse in kurzen Texten dargestellt: [...]

 

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04.03.2015

Bittermark: 70 Jahre danach

Aufruf zum Gedenken an die Opfer der Kriegsendphase von 1945

Das Reichssicherheitshauptamt von Gestapo und SS telegrafierte am 24. Januar 1945: An die Leiter der Staatspolizei(leit)stellen - Geheime Reichssache - persönlich. [...]

 

03.03.2015

„Der Name beleidigt die Toten“

Französische Antifaschisten sind empört über den Namen „Karl Theodor Molinari“ der Bildungseinrichtung für Bundeswehrsoldaten. [...]

 

24.02.2015

Ulla Jelpke: Keine Beratung ukrainischer Faschisten durch die deutsche Polizei

„Entweder erkennt die Bundesregierung die politische Brisanz der EU-Polizeimission in der Ukraine wirklich nicht, oder sie versucht bewusst, diese zu verschleiern. Weder der militärisch relevante Charakter der Mission noch die rechtsextreme Durchsetzung zahlreicher offizieller und halblegaler bewaffneter Einheiten in der Ukraine wird von ihr als Problem wahrgenommen“, erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, zur Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (BT-Drs. 18/3968). Jelpke weiter: [...]

 

22.02.2015

Europa braucht eine starke antifaschistische Friedensbewegung

Mit einem Treffen in Kassel nahm die VVN-BdA-Arbeitsgruppe Frieden ihre Tätigkeit auf. Der Erfahrungsaustausch am 21. Februar 2015 galt auch der Beantwortung von Fragen, die hinsichtlich der Rolle von Antifaschismus und Antimilitarismus in der Friedensbewegung an die VVN-BdA herangetragen wurden. Das Einführungsreferat hielt der Bundessprecher Ulrich Sander. Er machte eingangs diese Bemerkung: „Es geistern im Internet Ermahnungen an die VVN-BdA und Dokumentationen über sie herum, mit denen Fragen, auch besorgte, an die VVN gerichtet werden. Sie kommen von den Freidenkern, die herausgefunden haben wollen, dass wir Spalter und Antideutsche sind. Sie kommen von Wolfgang Gehrcke, der meint, uns mit den Pressepolemiken gegen die Friedensbewegung in eine Reihe stellen zu dürfen. Sodann werden Unterschriften unter Texten gesammelt, die nach Meinung der Absender von der VVN-BdA in ihrer Zeitschrift „antifa“ abgedruckt werden sollten. Gemeinsam ist diesen Hervorbringungen: die Position der VVN-BdA kommt nicht oder kaum vor. Diese möchten wir gern bekannt machen.“ Wortlaut des Referats: [...]

 

05.02.2015

Wirkungsvolles Antikriegs-Flugblatt erschienen

Das Dortmunder Friedensforum, dem auch die VVN-BdA, angehört, hat das Flugblatt zum Thema "Nein zur Kriegspropaganda - Frieden braucht Mut, Engagement und Solidarität" herausgegeben. Es nimmt aktuell Stellung. Es kann als Vorlage für Flugblattverteilungen auch in ganz NRW genommen werden. [...]

 

29.01.2015

70 Jahre nach der Befreiung von Faschismus und Krieg: Für eine neue Entspannungspolitik, nein zur Vorbereitung auf den Krieg!

Der Krieg iat aus!

Ludwig Baumann, Esther Bejarano, Heinrich Fink,  Peggy Parnass, Sally Perel,  Eckart Spoo, Peter Strutynski, Konstantin Wecker und andere Persönlichkeiten rufen auf

Eine Erklärung „70 Jahre nach der Befreiung von Faschismus und Krieg: Für eine neue Entspannungspolitik, nein zur Vorbereitung auf den Krieg!“ wurde anlässlich des 70. Jahrestags der Befreiung von Krieg und Faschismus der Öffentlichkeit übergeben. Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA, bezeichnete die Erklärung als wichtiges Eingreifen verantwortungsbewusster Menschen in die Bewegungen dieser Zeit. Es heißt darin: „Wir rufen alle Demokratinnen und Demokraten, insbesondere die jungen Menschen auf: Erinnert mit einer Vielzahl von regionalen und örtlichen Veranstaltungen das ganze Jahr über an die Befreier und an die großen Hoffnungen der Befreiten.“ [...]

 

23.01.2015

Jahr des Konflikts - Washington spielt mit dem Atomkrieg - Ein Ausblick auf 2015

Paul Craig Roberts ist ein US-amerikanischer Ökonom und Publizist. Er war stellvertretender Finanzminister während der Reagan-Administration. Jetzt hat er eine alarmierende Warnung vor einem drohenden Atomkrieg herausgegeben. Sie erschien auch in der Jungen Welt, und zwar am 10.01.15 unter dem Stichwort "Frieden statt Nato". [...]

 

Der Krieg iat aus!

23.01.2015

Noch einmal: Die Russen und wir

Zweiter Rudolf Herrnstadt-Artikel wiedergefunden

Die Russen und wir - Zur Halbzeit einige Fragen zum »Russlandjahr in Deutschland«, so war eine Artikel vom 5. Februar 2013 von Harald Kretzschmar überschrieben, der in der Zeitung Neues Deutschland (Berlin) stand. Er behandelt einen weiteren Artikel von Rudolf Herrnstadt zum Verhältnis der Deutschen zu den Russen, der am 2. Juli 1949 erschien. Auf den ersten Artikel vom 19. November 1948 weisen wir unter http://www.nrw.vvn-bda.de/texte/1380_herrnstadt.htm hin. [...]

 

Der Krieg iat aus!20.01.2015

Im Krieg und danach: Eine aktiv handelnde deutsche Arbeiterklasse gab es nicht...

Wiederentdeckt: Rudolf Herrnstadts Artikel  »Über die Russen und über uns«

Unter der Überschrift „Standort der Geisteshaltung“ berichtete die Spotless-Ausgabe „Das Ende“ vor zehn Jahren über den Herrnstadt-Artikel vom November 1948. Behandelt wird das Wesen der russischen und der deutschen Arbeiterklasse im Krieg und bei Kriegsende. Der gesamte Artikel wurde bei redaktion@nd-online.de entdeckt. Wir dokumentieren den Bericht von Spotless: [...]

 

Je suis Charlie?20.01.2015

Sind wir wirklich nun alle Charlie?

Conrad Schuhler hat sich auf www.isw-muenchen.de mit der Begeisterung bis nach ganz rechts hin für die Losung "Wir sind Charlie" befasst. Er kommt zu dem Ergebnis; Je ne suis pas Charlie, und dies vor allem, weil damit und mit dem 7. Januar von Paris eine Neuauflage von 9/11 begründet werden kann - mit alle den schrecklichen Folgen. Hier sein Beitrag im Wortlaut: [...]

 

18.01.2015

Der Krieg iat aus!70 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs: Tag der Befreiung am 8. Mai

Prof. Ludwig Elm aus Jena hat das Referat im Plenum und die Einführung im Workshop „Deutsche Erinnerungskultur“ auf dem 21. Friedenspolitischen Ratschlag, Kassel, 6./7. Dezember 2014 gehalten. Der Gegenstand war der 8. Mai 1945 – 2015, Thema: „70 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs, Befreiung und Potsdamer Konferenz“. Der Ratschlag hatte das Gesamtthema: „Politik für den Frieden – statt permanenten Krieg. Die Folgen von Militärinterventionen: Chaos und Gewalt - Deutscher Imperialismus reloadet? Kriege um Ressourcen“. Ludwig Elm führte aus: [...]

 

16.01.2015

Junger antifaschistischer Widerstand: Wegen „Rundfunkverbrechen“ zum Todes verurteilt

Anläßlich des 90. Geburtstages Helmuth Hübeners erinnerten NEUES DEUTSCHLAND und JUNGE WELT an die jugendlichen Widerstandskämpfer gegen den Faschismus, die als Teenager hingerichtet wurden, weil sie ausländische Rundfunkmeldungen verbreiteten. [...]

 

16.01.2015

Kunst im antifaschistischen Kampf – Eine Veranstaltung der VVN-BdA / NRW in Wuppertal

Am 13. Dezember fand in Wuppertal im Gebäude der Erwerbsloseninitiative „Tacheles e. V.“ die landesweite Veranstaltung der VVN-BdA „Kunst im antifaschistischen Kampf“ statt. Die ReferentInnen waren Bodo Treichler und Liza Mikosch, für die musikalische Untermalung sorgte die Gruppe „Die Taubenvergifter“, bekannt insbesondere für die Interpretation von Liedern des Sängers und Komponisten Georg Kreisler. Harald Thomé von der  Erwerbsloseninitiative „Tacheles e. V.“ sprach einige einleitende Worte zu den Aufgaben und Zielen des Vereins und zur Geschichte des Gebäudes selbst, das der VVN-BdA NRW freundlicherweise zur Verfügung gestellt. [...]

 

13.01.2015

Aufruf von Essen stellt sich quer: Nein zu HoGeSa in Essen! Gemeinsam gegen Rassismus und für Vielfalt in Essen!

Die sogenannten „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) haben für den 18. Januar 2015 eine Demonstration auf dem Willy-Brandt-Platz am Essener Hauptbahnhof von 14 bis 18 Uhr angemeldet. Im Ankündigungsvideo einer Privatperson, das im Internet kursiert, wird offen gedroht: „Wenn wir Terror haben wollen, machen wir ihn selber – und das tun wir jetzt.“ Dies ist Ankündigung genug. [...]

 

13.01.2015

Bundesregierung muss mit Davutoglu wegen IS-Unterstützung Klartext reden

„Für die vom Bundesjustizminister angekündigte Verschärfung der Antiterrorgesetze gibt es auch nach dem Pariser Anschlag keinerlei Notwendigkeit. Jetzt weiter Rechtsstaat und Grundrechte durch die Schaffung neuer Gummiparagraphen zu demontieren ist genau die falsche Antwort auf die terroristische Bedrohung durch international operierende Djihadisten“, erklärt die Ulla Jelpke (MdB Die Linke, VVN-BdA) nach der Ankündigung von Justizminister Heiko Maas, bis Monatsende ein neues Gesetzespaket vorzulegen. Die Abgeordnete weiter: [...]

 

13.01.2015

Der Krieg iat aus!Aufruf der VVN-BdA: 8. Mai 1945 – Tag der Befreiung, Chance für Frieden und Demokratie in Europa

Der Bundesausschuss der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten hat zum Jahresbeginn einen Aufruf zum 8. Mai 2015, dem 70. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus herausgegeben. Die VVN-BdA fordert darin, dass der 8. Mai als Tag der Befreiung endlich auch in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag wird. Weiter wird festgestellt: Der Wiedereintritt Deutschlands in die Reihe der Krieg führenden Länder stellt einen Bruch mit dem Nachkriegskonsens „Es soll nie wieder Krieg von deutschem Boden ausgehen“ als wichtigste Lehre aus der jüngeren deutschen Geschichte dar. Nie wieder Krieg und Faschismus bleibe das zentrale herausragende Vermächtnis des Sieges der Antihitlerkoalition von 1945. Der Wortlaut des Aufrufes lautet: [...]

 

Je suis Charlie12.01.2015

Liberté – Égalité – Fraternité – VVN-BdA gegen Salafisten, Antisemiten, Rassisten und Faschisten, gegen PEGIDA- und HOGESA-Bewegungen

Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit verteidigen.

Der Bundessprecherkreis der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten erklärt:  [...]

 

07.01.2015

Erklärung der FIR: Tag der Befreiung 8./9. Mai 2015 Tag des Sieges

Vor 70 Jahren erlebte die Menschheit am 8. und 9. Mai 1945 die endgültige militärische Zerschlagung des deutschen Faschismus. Diese Daten markieren den Sieg über das menschenverachtende Regime des Hitler-Faschismus, ...  [...]

 

04.01.2015

VVN-BdA Essen: Hogesa-Kundgebung am 18. Januar 2015 in Essen verbieten

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) Essen erwartet von Polizei und Justiz ein Verbot der von Hogesa für den 18. Januar angekündigten Kundgebung in Essen. [...]

            

Ausstellung "Neofaschismus in der Bundesrepublik Deutschland"

Das Magazin für antifaschistische Politk und Kultur

Relativitätstheorie und Materialismus

Frieden! - Eine kurze Geschichte der bundesdeutschen Friedensbewegung

Der Online-Shop der VVN/BdA

Die IG FARBEN und das Ende der Weimarer Republik

 

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