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Aktuelles 13.05.2012
Kapital-Verbrechen an Rhein und Ruhr „Kapital-Verbrechen“
überschreibt das Neue Deutschland einen Auszug aus dem Buch „Von
Arisierung bis Zwangsarbeit – Verbrechen der Wirtschaft an Rhein und
Ruhr 1933-1945“. Das
ND druckt dazu eine Faksimile über die „Adolf Hitler Spende
der Deutschen Wirtschaft“ ab. Ein weiteres Bild wurde uns aus
Oberhausen gesendet. Es zeigt: Die Defizite in der
Geschichtsdarstellung über die Zeit von 1933 bis 1945 sind
erheblich und sie wachsen noch an. Während im Oktober 1988 die
Gedenkhalle im Oberhausener Schloss noch mit einem großen
Wandgemälde von Walter Kurowski, die Widerstandskämpferinnen
und –kämpfer sowie die Täter aus der Wirtschaft
darstellend, eröffnet wurde, ist diese Darstellung seit einem Jahr
verschwunden. Der Zeitgeist sieht die Anklage gegen das Kapital und die
Würdigung der Widerstandskämpfer nicht mehr vor. (Foto:
Kuro/Privat). Dem wirkt das neue Buch entgegen. [...] | 13.05.2012 Neuer
Gedenkort für die Opfer der
Zwangsarbeit Im Zweiten
Weltkrieg
befand sich auf der Altlastenbrache “Saure Wiese”
an der Ahbach-/Bunsenstraße ein Zwangsarbeiterlager des
Bochumer Vereins für Gussstahlfabrikation. Im Dritten Reich
zählte das Unternehmen zu den wichtigsten
Rüstungskonzernen Deutschlands. Die Vereinigung der Verfolgten
des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und
Antifaschisten (VVN) wies bei der Planung für die Sanierung
der “Sauren Wiese” auf deren historische Bedeutung
hin. So bot sich die Chance, die in Bochum gelebte Erinnerungskultur,
die sich den Opfern des Nationalsozialismus widmet, um eine neue
Gedenkstation zu ergänzen. [...] | 
09.05.2012 Wahlprüfsteine: Frau
Kraft ließ antworten Für
die Zusendung der VVN-BdA-Wahlprüfsteine
an die NRWSPD bedankt diese sich “auch im Namen unserer
Landesvorsitzenden und Spitzenkandidatin Hannelore Kraft”.
Für die
weitere Arbeit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes wurde
viel Erfolg gewünscht. Die Fragen wurden wie folgt
beantwortet. [...] | 09.05.2012 Zum
Tag der Befreiung am 8. Mai: Antifaschisten legen anklagende
Schrift zu den Verbrechen der Wirtschaft an Rhein und Ruhr 1933-1945 vor Gestern
hat in Düsseldorf die Vereinigung der Verfolgten des
Naziregimes – Bund
der Antifaschist_innen - VVN-BdA-Düsseldorf das neue Buch der
Geschichtskommission der VVN-BdA NRW unter dem Titel „Von
Arisierung
bis Zwangsarbeit – Verbrechen der Wirtschaft an Rhein und
Ruhr
1933-1945“ präsentiert. Der Autor Ulli Sander
(Bundessprecher der
VVN-BdA) stellte die Publikation, an der 23 Mitautor_innen beteiligt
waren, in der Buchhandlung BiBaBuZe vor. Dieses Buch soll eine
historische Lücke bei der Aufarbeitung des Zustandekommens des
deutschen Faschismus füllen und behandelt die Dokumentierung
von
Verbrechen der beteiligten ökonomischen Eliten. [...] | 09.05.2012 „Kinder
des Widerstandes“
treffen sich in Berlin und Köln Ein Flyer wurde
veröffentlicht und kann heruntergeladen werden. Weitere Aktivitäten der Gruppe wurden
jetzt angekündigt. So findet ein Treffen „Die zweite
Generation – Kinder des Widerstands und des Exils
(Arbeitstitel)“ am 12./13. Oktober 2012 im
Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte Berlin
statt. Die Gruppe hat einen Flyer
über ihre Arbeit vorgelegt und ferner eine
vergessene Berichterstattung über ihr Anliegen in Erinnerung
gerufen. [...] | 04.05.2012 Der
langjährige
Lüdenscheider Stadtarchivar Dieter Saal dankt für
unser Buch Der
langjährige ehemalige Stadtarchivar von Lüdenscheid,
Dieter Saal , schrieb mir zu dem Buch „Von Arisierung bis
Zwangsarbeit – Verbrechen der Wirtschaft an Rhein und Ruhr
1933 – 1945“ eine spontane Würdigung. Er
geht auch auf das Zustandekommen des Forschungsauftrages an mich ein,
der mir 2000 und 2001 ermöglichte, die Zwangsarbeit im Kreis
um Lüdenscheid zu erforschen. Um den Auftrag an mich rankte
sich ein Verfassungsschutzskandal, dem auch Dieter Saal
Beeinträchtigungen in seiner Berufsbiographie zu verdanken hat.
Dieter Saal machte zahlreiche
Verbesserungsvorschläge für eine neue Auflage des
Buches, die er erhofft, und ergänzt z.B., dass er sich
dafür einsetzt, „dass Ulrich Sanders Forschungen
über die Zwangsarbeiter in und um Lüdenscheid, die in
den Museen der Stadt Lüdenscheid
‚aufbewahrt’ werden, so, wie es
ursprünglich vorgesehen war, für die
Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden,
worüber inzwischen elf Jahre vergangen sind. Das ist ein
Skandal! Ich schäme mich für die Stadt
Lüdenscheid, meinen ehemaligen Arbeitgeber!“ Dieter Saal schreibt: [...] | 02.05.2012 Die
unerwünschten Helden von
Mössingen Nur 800 Menschen einer
schwäbischen Kleinstadt folgten 1933 dem Aufruf zum
Generalstreik gegen Hitler – sie stehen bis heute im Zwielicht Mössingen
– Vor zwei Jahren
ist der letzte von ihnen gestorben, der letzte jener Männer,
die ihrem kleinen Dorf am Fuß der Schwäbischen Alb
einen Platz in der großen Geschichte bescherten. 101 Jahre
alt ist der Malermeister Jakob Textor geworden. Schon in seiner Jugend,
in der Akrobatengruppe des Arbeitersportvereins, war er immer der
Wendigste gewesen und der Flinkste. Natürlich war er es dann
auch, der die rote Fahne ganz oben auf dem Schornstein der
Pausa-Textilfabrik anbrachte. Für Stunden wehte sie dort
über Mössingen, weil keiner so klettern konnte wie
Jakob Textor. Unten tobten die Fabrikdirektoren und Gemeindevorsteher
in ihrer Ohnmacht. Schließlich ließen sie heizen,
bis der Schornstein glühte und die Fahne Feuer fing. [...]
| 28.04.2012 Aktion
Aufschrei: Stoppt den
Waffenhandel nach Saudi-Arabien! Legt den Leo an die Kette! Die Erstunterzeichnenden des Appells
„Aufstehen gegen den Export von 270 Panzern nach
Saudi-Arabien“ laden Sie und Euch ein, diesen Aufruf zu
unterzeichnen und bei den geplanten Aktionen mitzuwirken! Es spricht
sehr viel dafür, den geplanten Panzerexport nach Saudi-Arabien
mit direkten Aktionen zu skandalisieren und mit zivilem Ungehorsam
einen veritablen gesellschaftlichen Konflikt vom Zaun zu brechen. Der
Export von 270 Leopard-Panzern bietet eine politisch günstige
Konstellation, weil bei fast keinem Politikfeld das, was die Regierung
durchsetzen will, und das, was das Volk vertritt, soweit
auseinanderfallen wie bei den tödlichen
Waffenexporten. [...] | 27.04.2012
Prüfsteine
zur Landtagswahl NRW 2012
– VVN-BdA legt erste Ergebnisse vor: Die Linke Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
– Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)
Landesvereinigung NRW hat für die am 13. Mai stattfindende
Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen Wahlprüfsteine an die
kandidierenden Parteien gesendet. Hiermit wird eine
Zwischenbilanz der Aktion vorgelegt. Inhaltlich und konkret haben
bisher nur der Landesvorstand der Partei Die Linke und der
Fraktionsvorstand der Lionken im 15. Landtag geantwortet. Ihre
Ausführungen stehen am Ende der Pressemitteilung. [...] | 25.04.2012 "ÜBERdasLEBEN
oder meine Geburtstage mit dem Führer" Uraufführung der
Jugendtheaterproduktion Das
Stück über Jugendwiderstand, die Gräuel der
NS-Zeit und den Wunsch ‚zu
Latschen statt zu Marschieren‘ für Menschen ab 11
Jahren wurde als
Produktion von drei freien Ensembles gemeinsam mit dem
städtischen
Orchester der Duisburger Philharmoniker entwickelt und mit
deutschlandweiten Kooperationspartnern realisiert. Die von Beate
Albrecht selbst geschriebene Geschichte wird mit drei
SchauspielerInnen, einem Tänzer und einem Saxophonisten
erzählt. Für
die große Kammerorchesterfassung wurde die Komposition an
Matthias
Schlothfeldt in Auftrag gegeben. [...] | 25.04.2012 Publizität
für VVN-Aktion
gegen Thyssen-Ehrung und für die Würdigung von Martha
Hadinsky Eine Aktion im
Rahmen
der Spurensuche „Rallye Verbrechen der Wirtschaft an Rhein
und Ruhr 1933-1945“, eine Aktion der VVN-BdA NRW, wird -
leider ohne Nennung der Aktion – in Beiträgen des
Neuen Deutschlands und der WAZ-Gruppe DERWESTEN geschildert. Dazu
erschien nun: „Von
Arisierung bis Zwangsarbeit – Verbrechen der Wirtschaft an
Rhein und Ruhr 1933 – 1945“. Papy rossa Verlag
Köln, Neue Kleine Bibliothek 178, 367 Seiten, 18 s/w
Abbildungen, EUR 16,90 [D], ISBN 978-3-89438-489-0. Eine weitere Initiative startete die VVN-BdA
NRW unter dem Motto „Kinder des Widerstandes“, in
der die Hinterbliebenen solcher Menschen wie Martha Hadinsky
dafür sorgen wollen, dass ihre Eltern und Großeltern
nicht länger diffamiert werden, wie es in jenen
Bundestagssitzungen vom 8. Mai 2008 und 11. November 2011 geschah, in
denen die Herren von Essen (FDP) und Günter Baumann (CDU) ihre
Hetze gegen den Arbeiterwiderstand und gegen die Opfer des Kalten
Krieges verbreiteten (Siehe:
http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/die-geschichte-weist-den-weg-id6414996.html
und
http://www.neues-deutschland.de/artikel/224956.ein-sieg-fuer-thyssen-an-der-ruhr.html,
ferner: http://www.nrw.vvn-bda.de/texte/0850_seminar.htm). Der Beitrag in Neues Deutschland vom 24. 4. 12
hat diesen Wortlaut. [...] | 23.04.2012
NRW-Wahl
- Das darf keine Episode bleiben Die
Mehrheit von SPD, Grünen und LINKEN im Landtag von
NRW
wiederherzustellen, um ein historisches progressives Experiment
fortzusetzen: Dafür spricht sich Ulrich Sander aus.
Das ist
am besten zu erreichen, wenn im Wahlkampf die LINKE die
Unterstützung
von Antimilitaristen und Antifaschisten erhält. In dem Text
der
UZ-Kolumne heißt es: [...] | 23.04.2012 Keine
Unterstützung bei Nazi-Jagd Wiesenthal-Zentrum sucht
Massenmörder - Bundesregierung ist das »nicht
bekannt« Sieben
Jahrzehnte nach dem Holocaust könnten noch Hunderte
NS-Verbrecher zur Rechenschaft gezogen werden. Die Möglichkeit
dazu zeigt das Urteil gegen den inzwischen verstorbenen Iwan Demjanjuk.
Der war Aufseher im Vernichtungslager Sobibor und im Mai 2011 vom
Münchner Landgericht wegen Beihilfe zum Mord an 28 060
Menschen zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. [...] | 21.04.2012 Brief
von Anna Conrads an die
antifaschistischen Organisationen in NRW Die
Landtagsabgeordnete der LINKEN Anna Conrads, Antifaschismusexpertin der
bisherigen LINKEN Fraktion in Düsseldorf, hat an alle
antifaschistischen Organisationen eine Bilanz der innenpolitischen
Tätigkeit der Fraktion gesandt und in ihrem Brief eine weitere
Zusammenarbeit angeboten. Der Brief, den wir zur Information
dokumentieren, hat den Wortlaut: [...] | 21.04.2012 1952:
Jugendlicher vor Essener Grugahalle von Polizei erschossen! Gedenkdemonstration
für Philipp Müller am 12.5.2012 in Essen Am
11. Mai 1952 kamen in Essen 30.000 junge Menschen aus der ganzen
Bundesrepublik zur „Jugendkarawane“ zusammen, um
gegen die
Wiederbewaffnung Deutschlands zu demonstrieren.
Regierungsbehörden
verboten die Friedensdemonstration nur wenige Stunden vor Beginn und
gingen mit einem riesigen Polizeiaufgebot und dem Einsatz von
Waffengewalt gegen die Jugendlichen vor. Polizisten erschossen den
21jährigen Kommunisten Philipp Müller, einen Arbeiter
aus München – das
erste Todesopfer des kalten Krieges in Deutschland. [...] | 16.04.2012
Prüfsteine
zur Landtagswahl NRW 2012 Die
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der
Antifaschist_innen – VVN-BdA Landesvereinigung NRW hat zur
Wahlentscheidung am 13. Mai 2012 11 Fragen an die
kandidierenden
Parteien gerichtet. Von der Beantwortung dieser Fragen macht die
VVN-BdA NRW ihre Empfehlungen zur Stimmabgabe abhängig.
Nachdem am 14.
April der Landeswahlausschuss NRW die Kandidaturen der
neofaschistischen NPD, der rassistischen Partei proNRW, der
rechtsreligiösen Partei AUF und der neoliberalen PdV
zugelassen hat,
gewinnen die Wahlprüfsteine der VVN-BdA weitere
Aktualität. Zum 1. Mai
wird die VVN-BdA NRW über ihre 21 Kreisvereinigungen in NRW
die
Stellungnahmen der Parteien – soweit sie vorliegen
– öffentlich machen. [...] | 16.04.2012 VVN-BdA
hält Ostermarsch-Rede in Bochum Seit
vielen Jahren beginnt der Ostermarsch von
Bochum nach Dortmund Ostermontag um 10.00 Uhr mit einem
Friedensgottesdienst in der Evang. Kirche
Werne. Anschließend versammeln sich alle
irgendwie am Ostermarsch Interessierten vor oder in dem dem
Gemeindehaus in Werne. Dort gibt es zahlreiche Info-Stände und
vor allem frischen Kaffee, Brötchen u.a., um für den
Marsch nach Dortmund gestärkt zu sein. Traditionell werden
drei kurze Reden gehalten: Immer von drei Organisationen: VVN-BdA
Bochum, DFG-VK und IPPNW. Da unser Kamerad Klaus Kunold gestorben ist,
hat in diesem Jahr der Kamerad Wolfgang Dominik gesprochen. [...] | 07.04.2012 Kriegsgefahr
droht auch aus Nordrhein-Westfalen Ostermarschrede von
Ulrich Sander (Bundessprecher der VVN-BdA, Journalist) am 7. April 2012
in Düsseldorf „Von
unserem Land gehe eine Kriegsgefahr durch immer weiter um sich
greifende Rüstungsproduktion und die Ausfuhr dieser
Mordinstrumente aus. Und diese Gefahr geht auch von Nordrhein-Westfalen
aus.“ Das stellte Ulrich Sander am Ostersamstag in
Düsseldorf beim Ostermarsch Rhein/Ruhr fest Hier
befänden sich die großen Rüstungsschmieden
Thyssen/Krupp und Rheinmetall. Hier befändet sich die Zentrale
der Zivilmilitärischen Zusammenarbeit in Köln und
hier sei in diesem Jahr das Luftwaffen-Führungshauptquartier
in Kalkar in Dienst gestellt worden, von wo aus künftig die
Luftkriege der Nato geführt werden könnten.
„Wir stehen vor Landtagswahl in NRW. Wir als Friedensbewegung
sind aufgefordert, auch mit friedenspolitischen Themen in die
politische Auseinandersetzung in unserem größten und
bevölkerungsreichsten Bundesland
einzugreifen.“ [...] | 25.03.2012 Deutsche
Bundesregierungen und die
NS-Vergangenheit Stellungnahme
von Ulrich Sander zur Behauptung von Bundespräsident Joachim
Gauck, der Ungeist der Nazis wäre im Nachkriegsdeutschland
nicht wirksam gewesen. „Nachwirkungen
nationalsozialistischer Gedanken wurden keine gestaltende
Kraft“ in der BRD (Bundestagsrede am 23. März 2012),
behauptete Joachim Gauck in seiner ersten Rede als
Bundespräsident. Dazu nimmt VVN-BdA-Bundessprecher Ulrich
Sander in einem Zeitungsartikel Stellung: [...] | 24.03.2012 „Wir
müssen unsere Wachsamkeit erhöhen“ Grußadresse
zum 17. Bundeskongreß der DIDF Vom
23. bis 25. März findet, unter dem Motto: „Gegen
Rassismus
und Armut - Kräfte bündeln“ der 17.
Bundeskongress der
Föderation Demokratischer Arbeitervereine DIDF, mit 120
Delegierten aus dem ganzen Bundesgebiet statt. Hüseyin Avgan,
DIDF-Bundesvorsitzender, schrieb dazu an befreundete
Organisationen: „Trotz
aller Versuche die Armut klein zu reden, ist es erschreckend zu sehen,
wie auf der einen Seite die Kapitalbesitzer sogar aus der Krise Profit
geschlagen haben, auf der anderen Seite Arme und Hilfe
bedürftige
Menschen immer tiefer in die Ausweglosigkeit getrieben werden. Ebenso
erschreckend ist es, wie unverhohlen der Rassismus und die Ausgrenzung
tiefer in die Gesellschaft eindringt und sich etabliert, und der Staat
mit Scheinveranstaltungen und Erklärungen den Kern des
Problems
ausblendet. Und das nicht erst nach Bekanntwerden der NSU- Terrors und
Morde. Unter diesen Umständen findet der DIDF-Bundeskongress
statt.“ Günter Baumann aus
Köln überbrachte im Namen der Landes- und
Bundesorganisation
der VVN-BdA diese Grußworte. [...] | 24.03.2012 Die
NATO plant den Krieg von deutschem Boden
aus Kalkar
als Zentrum des militärischen Verfassungsbruchs Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA
unterstrich in einem Beitrag für die Zeitschrift Ossietzky die
Notwendigkeit, „das ungehemmte
Vorgehen der NATO auf deutschem Boden gegen das Völkerrecht
und gegen die weltweite Friedensordnung entschieden
zurückzuweisen. NATO Kriegseinsätze werden auch von
NRW aus gesteuert, so durch das der NATO unterstellte
Luftwaffen-Führungshauptquartier in Kalkar, so heißt
es in dem Beitrag. [...] | 15.03.2012 Die
Wahrheit über Kiesinger musste
endlich gesagt werden Kiesinger
war kein kleiner Mitläufer, er war eingeweiht in die
geheimsten
Nazipläne. Am 10. Dezember 1941 vereinbart er mit den
japanischen
Verbündeten die Berichterstattung über das
„Ereignis
X“. Einen Tag später tritt das „Ereignis
X“ ein:
Hitler erklärt den USA und Großbritannien den Krieg
und
schließt mit Japan und Italien ein politisches Abkommen
über
die gemeinsame Kriegsführung und die „Neuordnung der
Welt“ (aus Jugendmagazin Elan, Dortmund, Juli/August 1968). In
einem
Zeitungsinterview hat Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA,
über die Anfänge der Zusammenarbeit mit Beate
Klarsfeld berichtet. Wie war die Lage im Lande zur Ohrfeigen-Zeit 1968?
Wir veröffentlichen die Erinnerungen an jene Zeit und
fügen als Originaldokumente Artikel von Klarsfeld und Sander
aus jener Zeit an, als da sind: -
Der Fall Fritz Arlt, Judenverfolger im Deutsch-Französischen
Jugendwerk (dem Arbeitsplatz von Beate Klarsfeld), elan Oktober 1967 - Klage gegen DFJW –
Sekretärin enthüllt Vergangenheit Kiesingers und wird
bestraft - Von Ulrich Sander, elan März 1968. - Die Wahrheit über Kiesinger
– Von Beate Klarsfeld, elan Juli/August 1968 (mit
Org.-Schema über den Rang Kiesingers in der Nazi-Propaganda) - Beate Klarsfeld: Ohrfeige für Pg.
2633930, elan Dezember 1968 (mit Klarsfelds Rede
über die Ohrfeige für Kiesinger und mit der
Schriftstellererklärung dazu, unterschrieben u.a. von Peymann,
Eiich, Sonnemann u.a.) -
Beate Klarsfeld gibt nicht auf: Sollte Kritikerin Kiesingers aus der
SPD ausgeschlossen werden?, Frankfurter Rundschau, 08.12.1967 - Übersetzung: Aus den Erinnerungen
von Beate Klarsfeld zu Fritz Rudolf Arlt [...] | 13.03.2012
Der
Naziterror wurde als „Antwort auf die Linken“
verharmlost Die
Drohliste „Einblick“ als Grundmuster faschistischen
Terrors VVN-BdA
Bundessprecher Ulrich Sander sprach am 6. März auf einer
Veranstaltung
seiner Organisation in Regensburg über seine Erfahrungen in
der
Auseinandersetzung mit Nazis und Neonazis in Nordrhein-Westfalen. Vor
dem Hintergrund dessen, was wir seit dem 4. November 2011, dem Tag des
Selbstmords von Zweien aus dem NSU-Terror-Trio von Zwickau, wissen
stellte er diese Fragen und versuchte einige Antworten darauf: - Warum werden ausgesprochene Verbote nicht
konsequent von den Behörden umgesetzt? -
Welche Rolle spielt das Bundesverfassungsgericht, das mit seinen
Urteilen zugunsten der Nazipropaganda zur Enthemmung der Faschisten
beiträgt? - Warum wird
das Phänomen der Märtyrerselbstmorde bei Nazis nicht
untersucht, das so sehr zu Enthemmung beiträgt? -
Ist nicht das Ausbleiben von Bekennerschreiben bei Naziuntaten in den
Schwarzen Listen zu suchen, die als Gesamtbekennerschreiben fungieren? -
Welche Rollen spielen Bundeswehr, Reservistenverbände und
Schützenbünde
bei der Waffenbeschaffung, der Waffenkunde und der Vorbereitung von
Verbrechen der Rechten? - Was
sind die Wirkungen von
Schriften a la „Deutschland schafft sich ab“ auf
Neonazis, die
ebenfalls das Aussterben der Weißen Rasse bekämpfen,
allerdings dann
mit Waffen und Terror? - Welche
Rolle spielen die V-Leute wirklich bei der Vorbereitung und
Durchführung von Verbrechen? [...] | 13.03.2012 Unwahrheiten
über Agnes Miegel Rechte Versuche der
Gegenoffensive Anfang August
vorigen Jahres zog der Ardey-Verlag in Münster nur nach einer
Woche das Buch „Agnes Miegel. Ihr Leben, Denken und Dichten
von der Kaiserzeit bis zur NS-Zeit“ wieder aus dem Handel.
Die Verharmlosung der Verstrickungen von Agnes Miegel mit dem NS-Regime
und seinen Größen war dem Verlag und so manchem
Kunden wohl zu viel. Die Herausgeberin Dr. phil. Marianne Kopp,
Vorsitzende der Agnes Miegel Gesellschaft e.V., wurde davon kalt
erwischt. Sie hatte gerade in den letzten Jahres alles dafür
getan, um die persönliche Schuld der Agnes Miegel und ihre
Rolle im Nationalsozialismus zu relativieren. Damit war sie in die
Fußstapfen der Biografin Anni Piorreck getreten, die schon
1967 mit ihrem Buch „Agnes Miegel. Ihr Leben und ihre
Dichtung“ in mehrere Fettnäpfchen getreten war. Der nachfolgende Artikel von Detlev
Beyer-Peters, Vorsitzender der VVN-Bund der Antifaschisten,
Kreisvereinigung Recklinghausen e.V., bietet viele
Hintergrundinformationen, mit denen ein Antrag auf Umbenennung einer
Agnes-Miegel-Straße im jeweiligen Rat erfolgreich
begründet werden kann. [...] | 10.03.2012 VVN-BdA
will die Thyssenstraße in
Mülheim nach Widerstandskämpferin benennen Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
(VVN-BdA) will es nicht hinnehmen, dass weiter eine Straße in
Mülheim nach Fritz Thyssen benannt ist, dem
Großunternehmer, der Hitler zur Macht verhalf (sein Buch:
„I paid Hitler“). Stattdessen soll sie nach der
Widerstandskämpferin Martha Hadinsky benannt werden, die von
den Nazis und von der Justiz unter Adenauer verfolgt wurde, die sie
schließlich in den Tod trieb. Am 20. März wird sich
die zuständige Bezirksvertretung mit einem entsprechenden
Antrag der LINKEN und der VVN-BdA befassen. Mit dem Antrag setzt die
VVN-BdA ihre Aktion Spurensuche und Rallye „Verbrechen der
Wirtschaft an Rhein und Ruhr 1933-1945“ fort. Die
Spurensuche, verbunden mit der Forderung nach Mahntafeln, fand bisher
in 30 Städten Nordrhein-Westfalens statt. Zu der Aktion
erscheint bei papy rossa in Köln demnächst das
Buch „Von Arisierung bis Zwangsarbeit“,
das die Rolle der Wirtschaft in der Nazizeit beleuchtet. Wir
dokumentieren einen Bericht von derwesten.de. [...] | 09.03.2012 Innenministerium
erklärt sich im Ausschuss zu Polizeieinsatz in Münster Pressemitteilung der
Fraktion DIE LINKE im Landtag Nordrhein-Westfalen vom
07.03.2012
Auf
Druck der Fraktion DIE LINKE hin wird sich der Innenausschuss des
Landtags nun doch mit dem Polizeieinsatz rund um den Neonazi-Aufmarsch
am vergangenen Samstag in Münster befassen.
„Gegenwärtig kommen laufend
neue Erklärungen von Betroffenen und Zeugen des
Polizeieinsatzes
hinzu“, erklärt Anna Conrads, innenpolitische
Sprecherin der Fraktion
die Dringlichkeit der Debatte. „Viele Menschen, die sich in
Münster
couragiert den Neonazis in den Weg stellen wollten, erheben ernste
Vorwürfe gegen die Polizei.“ Es sei daher dringend
geboten, dass die
Landesregierung zum Umgang der Polizei mit Anwohnern/-innen und
Demonstranten/-innen in Münster Auskunft gebe. [...] | 09.03.2012 Siegen
ehrt kommunistischen
Widerstandskämpfer Platz wird nach Walter
Krämer, Gerechter unter den Völkern, benannt Am 29. Febraur 2012 hat der Stadtrat im
nordrhein-westfälischen Siegen den Jahrzehnte
währenden Streit um die Anerkennung der Verdienste des
Kommunisten Walter Krämer während seiner Haftzeit im
Konzentrationslager Buchenwald endlich zu einem guten Ende
gebracht. [...] | 05.03.2012 Münster:
Gegenprotest gegen den
Nazi-Aufmarsch am 03.03.2012 Bericht aus der Sperrzone Mit vielfältigem Protest hat
Münster den sog. "Nationalen Sozialisten Münster" und
Konsorten im Stadtviertel Rumphorst die rote Karte gezeigt. An der
DGB-Demo waren über 4.000 Menschen mit lautstarkem Protest
beteiligt. Hoher Heckenweg Ecke Kösliner Straße
waren ca. 1.000 Gegendemonstranten, die die Zwischenkundgebung der
Neonazis übertönen konnten. Zwei weitere
Gegenkundgebungen wurden auf jeweils über 600 bzw. 300
Gegendemonstranten geschätzt. Bestimmt über 1.000
Nazi-Gegner waren zwischen den Kundgebungen unterwegs. Auch in der
Sperrzone, wo die Nazis laufen durften, konnten kleine Proteste
aufflammen. Dort waren in Kleingruppen und auf Einladung der Anwohner
auch ca. 500 Nazi-GegnerInnen unterwegs. Kleine Sitzblockaden konnten
die Neonazis leider nicht aufhalten. [...] | 02.03.2012 Bundespräsidenten-Wahl
am 18.
März 2012: Beate Klarsfelds Kandidatur als
antifaschistischer Impuls Schon
in der Zeit vor der Ohrfeige des Jahres 1968 haben Alice Gingold (heute
Czyborra) und ich mit Beate Klarsfeld zusammen gearbeitet. Das war 1967
bis 1969. Als niemand die Wahrheit über ihre wirklichen
antifaschistischen und aufklärerischen Intentionen brachte,
platzierten wir nach Feierabend aus einem Wiesbadener
Pressebüro fernschriftlich mehrere Beiträge
über sie u.a. in der Frankfurter Rundschau. Wir haben dann
gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt und zusammen mit
Christel Priemer eine Schallplatte „Der Fall K
– Geschichte einer Ohrfeige“ bei
PLÄNE produziert. Darauf werden die faschistischen
Äußerungen des Kurt Georg Kiesinger, früher
NSDAP, dann CDU und auch Bundeskanzler, dokumentiert. Und Beate legte
dar, warum sie Kiesinger ohrfeigte. Sie beginnt mit den Worten:
„Ich habe Bundeskanzler Kiesinger geohrfeigt, weil ich der
öffentlichen Meinung in der ganzen Welt beweisen wollte, dass
ein Teil des deutschen Volkes, ganz besonders aber seine Jugend, sich
dagegen auflehnt, dass ein Nazi an der Spitze der Bundesregierung
steht.“ [...] | 01.03.2012 Inlandgeheimdienst
greift nach der Schuljugend Protest der VVN-BdA
gegen den Verfassungsschutz Eine
„antiextremistische“ Ausstellung des
Inlandgeheimdienstes „VS“ in einer
Dortmunder Schule – auch das noch. Erst drängt sich
die Bundeswehr auf,
nun auch noch der Verfassungsschutz: Verharmlosung der Neonazis und des
Militarismus. „Gesichter des Extremismus“ lautet
ein Bericht in der
Westfälischen Rundschau vom 27.2.12. Wer es nicht glauben mag,
lese
hier: [...] | 24.02.2012 Protest
und Zivilcourage gegen Rechts wird
kriminalisiert - ein Gespräch mit Heinrich Fink Unter dem Vorwand der
Rädelsführerschaft wurden durch die Polizei in
Dresden am 13. Februar die Personalien von Heinrich Fink,
langjähriger Bundesvorsitzer der VVN-BdA (Vereinigung der
Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und
Antifaschisten) kontrolliert. Damit sollen offenbar Heinrich Fink und
mit ihm wieder einmal antifaschistisches Engagement und vor allem die
VVN-BdA kriminalisiert werden. Die UZ sprach mit Heinrich Fink
darüber, sowie über antifaschistische Aktionen und
die Rolle der sächsischen Justiz und Polizei. [...] | 16.02.2012 »Am
kommenden Samstag bin ich in Dresden wieder dabei« VVN-BdA-Bundesvorsitzender
wurde am Montag bei antifaschistischen Protesten für kurze
Zeit
festgenommen. Gespräch mit Heiner Fink Der
evangelische Theologieprofessor Heiner Fink ist Bundesvorsitzender der
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der
Antifaschisten
(VVN-BdA). Von 1990 bis 1992 war er Rektor der
Humboldt-Universität. Die Junge Welt interviewt Heinrich Fink
zu
seiner Festnahme am Montag in Dresden. [...] | 16.02.2012 Auftakt
in Dresden Tausende
protestierten
gegen Neonazidemonstration in Elbmetropole. Polizei leitet
Ermittlungsverfahren gegen VVN-Bundesvorsitzenden Fink ein Am
Montag abend haben mehrere tausend Menschen in Dresden gegen einen
Aufmarsch von rund 1 800 Neofaschisten demonstriert, die die
Bombardierung der Stadt durch alliierte Streitkräfte vor 67
Jahren mißbrauchen wollten, um ihre Propaganda von einem
»Bombenholocaust« gegen die
Zivilbevölkerung zu erneuern. Antifaschistische Blockierer
erreichten, daß der Neonaziaufmarsch erheblich
abgekürzt werden mußte. [...] | 06.02.2012 Nach
dem Urteil von Den Haag Brief an Thomas
Gottschalk VVN-BdA-Bundessprecher
Ulrich Sander hat die Verweigerung jeder Entschädigung
für NS-Opfer in Griechenland und Italien und ein
entsprechendes Urteil aus Den Haag verurteilt. Er schrieb dies in einem
Brief an Thomas Gottschalk – bedauernd, dass zur
Zeit „Wetten dass“ nicht mehr gesendet wird.
„Meine Wette hätte nun gelautet: Wetten dass die
Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt, wie sie straflos Tausenden
Hinterbliebenen von Mordopfern die Entschädigung rauben und
Millionen Arbeitern den Lohn verweigern kann. Der Beweis wurde am 3.
Februar in Den Haag mit dem Urteil des Internationalen Gerichtshofes
(IGH) in der Klage Deutschland gegen Italien angetreten.“ Das
sei ein Rekord an Betrug. Gottschalk wurde aufgefordert, für
eine Entschädigung der Zwangsarbeiter zu sorgen, die im Krieg
z.B. bei Haribo/Dr. Hiller arbeiten mussten. Für Haribo macht
Gottschalk profitabel Werbung. Der Brief hat folgenden
Wortlaut: [...] | 04.02.2012 Eine
landesweite Mahnbewegung erinnert an die
Verbrechen der Wirtschaft Buch zum Thema erscheint
im April
2012 - Vorbestellung schon jetzt möglich Unter
den in Medien bekanntgegebenen Jahrestagen, die im neuen Jahr begangen
werden, suchen wir vergeblich den 26. Januar. Antifaschisten haben ihn
in Düsseldorf begangen. Es ist der 80. Jahrestag des Treffens
Hitlers mit der Industrie im Industrieclub, der sich noch heute im
Steigenberger Park-Hotel befindet. Die 500-köpfige Spitze der
Industrie-Gesellschaft, eingeladen vom Henkel- und Thyssenkonzern, war
anwesend. Darunter war auch der Oberbürgermeister von
Düsseldorf, Dr. Robert Lehr, der später bei Adenauer
Innenminister wurde und das KPD-Verbot durchsetzte. Hitler sprach
davon, dass der Marxismus ausgerottet werden solle, er wolle die
Gewerkschaften zerschlagen, das Parteiwesen, das
„Parteiunwesen“ beseitigen, also die Demokratie
abschaffen;
die Reichswehr solle aufgerüstet und kriegsfähig
werden, und
er wolle Lebensraum im Osten gewinnen. Im Grunde genommen hat Hitler
das ganze Programm dargelegt, das dann zur Nazi-Diktatur und in die
Katastrophe geführt hat. Im Verlaufe des Vortrages zeigte sich
mehr und mehr Zustimmung und die Zeitungen schrieben am
nächsten
Tag, dass lang anhaltender Beifall Hitler für seine
Ausführungen belohnt hat. Bei Mahnwachen zum 26. Januar am
Park-Hotel wurde von der VVN-BdA wiederholt verlangt: Es
müsste
hier eine Tafel mit der Aufschrift angebracht werden: «1932
– Hier bekam Hitler von der Industrie Beifall und Geld. Hier
wurden die Weichen zum Krieg gestellt.« [...]
|
03.02.2012
Demokratie
verwirklichen! Frieden schaffen! 30. Landesweite
Konferenz antifaschistischer Initiativen und Organisationen in
Nordrhein-Westfalen Neben
gestandenen Antifaschistinnen und Antifaschisten traf sich viel Jugend
am 28. Januar in der Fachhochschule für Design in Dortmund.
Der Anlass
war die 30. Landesweite Konferenz antifaschistischer Initiativen und
Organisationen. Iris Bernert-Leushacke von der Rosa Luxemburg Stiftung
eröffnete die unter dem Motto „Demokratie
verwirklichen! Frieden
schaffen!“ stehende Konferenz. Vor etwa 200 Teilnehmenden
verwies sie
auf das „historisch aufgeladene Wochenende zwischen dem 27.
Januar, der
Befreiung von Auschwitz 1945 und dem 30. Januar 1933, dem Tag der
Machtübertragung an Hitler 1933“. Wie ein roter
Faden zog sich der Wunsch nach Vernetzung der verschiedenen Initiativen
durch die Konferenz. Ein Konferenzteilnehmer brachte es auf den Punkt:
„Was kann es für Gründe geben nicht
miteinander zu reden, die wichtiger
sind als die fünf Nazi-Morde der letzten Jahre in
Dortmund“. [...] |
03.02.2012
Dortmunder
Nazigegner im
Bündnistraining 30. Antifa-Konferenz in
Nordrhein-Westfalen mit Zulauf. Teilnehmer wollen Differenzen
künftig zurückstellen Unter
dem Eindruck des rechten Terrors rücken Nordrhein-Westfalens
Nazigegner enger zusammen. Über 200 Aktive aus deutlich mehr
Verbänden als in den Vorjahren trafen sich am Samstag zur 30.
landesweiten Konferenz antifaschistischer Initiativen in Dortmund. Ein
Großteil sprach sich bei diesem
»Ratschlag« für
verstärkte Einigkeit gegen neofaschistische Umtriebe
aus. [...] |
02.02.2012
Neue
Kriege drohen –
Schluß mit dem Werben fürs Töten und Sterben Einführungsreferat
in der AG Militarisierung der Gesellschaft Vor
einem drohenden Krieg mit dem Ziel des Regimewechsels in Iran und
Syrien warnte auf der 30. Landeskonferenz antifaschistischer
Initiativen und Organisationen der Bundessprecher der VVN-BdA Ulrich
Sander. Deutschland und die EU stehen mit in vorderster Reihe der
Kriegstreiber. während weiterhin der Krieg in Afghanistan
tobt. „Fürs Sterben in solchen Kriegen wird die
Jugend zynisch angeworben.“ und bei dieser Werbung wird
gänzlich auf die sonst üblichen Werbefloskeln von den
„Risiken und Nebenwirkungen“ und vom Produkt, das
„tödlich“ sein kann, verzichtet. Kein
Werben fürs Töten und Sterben, das ist daher das
Motto. [...] | 01.02.2012
„Kinder des
Widerstandes“ berieten über ihren Beitrag zur
Erinnerungsarbeit Die
30. landesweite Konferenz antifaschistischer Initiativen und
Organisationen in NRW befasste sich auch mit fder Erinnerungs- und
Gedenkarbeit im Lande. In einer der Arbeitsgemeinschaften hielt Christa
Bröcher (Duisburg) das Referat zur Einleitung. Sie
sagte: „Nachdem die
Zeitzeugen fast alle verstorben sind oder gesundheitlich so
eingeschränkt sind, dass sie nicht mehr selbst aktiv werden
können, ist
es uns ein Anliegen, ihr Andenken zu bewahren und vor Verunglimpfung zu
schützen. Kinder des Widerstandes wollen dem
antifaschistischen Kampf
ein persönliches Gesicht geben, zeigen was Widerstand,
Verfolgung,
Inhaftierung, Folter und Terror für den einzelnen Menschen und
dessen
Familien bedeutete.“ Betroffene aus den Familien der
Zeitzeugen
berieten darüber, wie sie das Andenken an die Opfer bewahren
und
vermitteln können- [...] | 01.02.2012
NoNPD und auch
No-Verfassungsschutzapparat Statement
von VVN-BdA Bundessprecher Ulrich Sander für die
Auflösung
des Verfassungsschutzes auf der 30. landesweiten Konferenz
antifaschistischer Initiativen und Organisationen in Nordrhein
Westfalen am 28. Januar 2012 Die
Unterschriftensammlung der VVN-BdA „NoNPD“
kann eine wichtige Rolle für die anhaltende klärende
Diskussion über die Bekämpfung des Neonazismus
spielen.
Zugleich ist die Auseinandersetzung mit dem Verfassungsschutz und die
Zurückweisung der Pläne zu neuen
Naziaufmärschen
erforderlich. Das sagte Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA,
anlässlich der 30. Landeskonferenz Antifaschistischer
Initiativen
und Organisationen in Dortmund. Wenn sich zutreffend erweist, dass
der Verfassungsschutz die NSU nicht bemerkte oder nicht bemerken
wollte, dann sollte er abgeschafft werden. Verfassungsschutz ist
zugunsten des Grundgesetzes notwendig, er muß aber durch die
Gesellschaft und nicht durch einen Inlandsgeheimdienst geleistet
werden. [...] | 01.02.2012
Kampf
gegen Naziterrorismus mit internationaler Dimension Zu
den Ausführungen von Ulrich Schneider (FIR) auf der 30.
landesweiten Konferenz antifaschistischer Initiativen und
Organisationen in Nordrhein Westfalen am 28. Januar 2012 –
Fragen und Antworten Internationale
Netzwerke spielen für den neonazistischen Terror in Europa
eine große Rolle. Die Blood & Honour-Netzwerke sind
in Deutschland verboten, werben aber sogar für die
Mörder von NSU und organisieren
Schießübungen in Osteuropa. Das stellte Ulrich
Schneider in seiner Rede auf der 30. Landeskonferenz Antifaschistischer
Initiativen und Organisationen in Dortmund fest. Der
Generalsekretär der Föderation des Internationalen
Widerstandes (FIR) sprach sich für eine internationale
Solidarität und Zusammenarbeit der Antifaschisten aus. Hier
Auszüge aus seinen Ausführungen: [...] | 30.01.2012 40
Jahre
„Radikalenerlass“ – 40 Jahre
Berufsverbote: Rehabilitierung jetzt! Erklärung des
Geschäftsführenden Landesausschusses der VVN-BdA NRW
aus Anlass
von 40 Jahren Berufsverboten auch in NRW Die
VVN-BdA NRW forderte aus Anlaß des 40 Jahrestages der
Berufsverbote die
Aufhebung des „Radikalenerlasses“ und die
Auflösung des fälschlich
Verfassungsschutzes NRW genannten Geheimdienstes und aller anderen
geheimdienstlichen Strukturen im Land und in den Städten. In
einer
Erklärung heißt es: [...] | 30.01.2012 Bündnis
gegen pro Köln:
Polizei ermöglicht rechten Aufmarsch in Kalk und behindert
Gegenproteste Mit einem
riesigen Aufgebot hat die
Polizei heute einen Aufmarsch der extrem rechten und rassistischen
Bürgerbewegung pro Köln/pro NRW gegen das
Autonome Zentrum durchgesetzt. Mit Drängelgittern,
Räumpanzern und Wasserwerfern wurde das Gebiet um die
Kalker Hauptstraße abgesperrt. Die Kalker
Bevölkerung wurde wieder einmal in ihrem eigenen Viertel
aus- bzw. eingesperrt. Auch Personen, die lediglich einkaufen
oder zu ihrer Arbeit gehen wollten, wurden an den Absperrungen
abgewiesen. Trotzdem gelang es pro Köln-Gegner/innen
mehrfach auf die hermetisch abgeriegelte Demonstrationsstrecke
zu gelangen. [...] | 29.01.2012 Beate
Klarsfeld: Für die restlose Aufklärung von
Naziverbrechen Beate
Klarsfeld kommt nach Essen. VVN-BdA veröffentlicht
Tondokumente mit der Rede „Der Fall K“ von Beate
Klarsfeld
aus dem Jahre
1968 Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der
Vereinigung der
Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und
Antifaschisten (VVN-BdA) Essen sowie dem Essener
Friedens-Forum
am 31. Januar 2012 um 19 Uhr in der VHS Essen,
Burgplartz 1, 45127 Essen.
Die
in Frankreich respektvoll "Nazijägerin" genannte Beate
Klarsfeld kämpft unermüdlich für
die
Aufklärung von Nazi-Verbrechen und für die
Bestrafung
der faschistischen Täter. So wie es ihr 1968 mit
ihrer
spektakulären Ohrfeige für Bundeskanzler Kiesinger,
einem
langjährigen und einflussreichen NSDAP-Mitglied, gelang. Ihr
Versuch, den in Frankreich verurteilten, aber nahe
Köln
unbehelligt lebenden Kriegsverbrecher Kurt Lischka zu
entführen, misslang. Aber 1971 verhinderte sie, dass
der in
Frankreich an Deportationen der Juden beteiligte Essener
Anwalt
und FDP-Abgeordnete Dr. Ernst Achenbach als EWG-Kommissar
weiter
Karriere machen konnte - ein Vorgang, der bis in die heutige
Essener Lokalpolitik wirkt. Der
kleine Dortmunder Plattenverlag „Pläne“
gab der
Schallplatte die Nr. 2.633930. Das war die NSDAP-Mitgliedsnummer des
Bundeskanzlers Kurt Georg Kiesinger, den Beate Klarsfeld am 7. November
1968 auf dem CDU-Parteitag in Westberlin öffentlich ohrfeigte.
Beate Klarsfeld, Christel Priemer und Ulrich Sander produzierten wenige
Wochen danach in Dortmund die Schallplatte „Der Fall K
–
Die Geschichte einer Ohrfeige. Erklärt von Beate
Klarsfeld.“
Neben den Ausführungen von Beate Klarsfeld werden
Originaltexte
verlesen, die Kiesinger als Leiter des faschistischen Auslandsrundfunks
verfasst hat. Erstmals seit 43 Jahren wird die Platte nun ins www
gestellt. [...] | 29.01.2012
Antifaschisten
als Verfassungsschutzopfer Obwohl
Bürger von Nordrhein-Westfalen
wird Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA, von den bayerischen und
baden-württembergischen Verfassungsschutzbehörden
beobachtet und in ihren Jahresberichten als
„Linksextremist“ ausgewiesen. Er gehöre zu
den Bürgern, die angeblich mittels „diffamierender
Beschreibung der Verfassungswirklichkeit“ und scharfer Kritik
„ein grundsätzliches Infragestellen der
freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ erkennen lassen. So
meint es das Bayerische Staatsministerium des Innern
ausdrücken zu müssen. Hier die Antwort des Opfers der
wahrheitswidrigen Geheimdienstveröffentlichungen. (Aus einer
Rede aus Anlass der 30. Landeskonferenz Antifaschistischer Initiativen
und Organisationen am 28.1.12 in Dortmund) [...] | 27.01.2012 Breites
Bündnis
von „Linksextremisten“ traf sich vor dem
Industrieclub in Düsseldorf Erinnerung in
Düsseldorf und Oberhausen an Hitlers Treffen mit der Industrie
vor 80 Jahren Vorm
Düsseldorfer Industrieclubgebäude und im Linken
Zentrum in Oberhausen hat der Bundessprecher der VVN-BdA Ulrich Sander
zur Mahnung und Erinnerung an den 26. Januar 1932 gesprochen, an dem
Hitler sich Zustimmung von der Industrie holte. In seinen
Ausführungen wies Sander nach, dass derzeit alle
seriösen Historiker wieder eindeutig von der Schuld,
wenigstens Mitschuld der Großindustrie und Finanzwelt
Deutschlands an Faschismus und Krieg sprechen. Er legte dazu
Auszüge aus der Literatur vor. [...] | 19.01.2012 Münster:
Keinen
Meter den Nazis Aufruf des
“Keinen Meter”-Bündnis: Am 03.03.2012
solidarisch gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung Am
3. März wollen Nazis durch
Münsters Straßen marschieren und ihre
menschenverachtende Ideologie propagieren. Bereits 2006 verhinderten
Blockaden von Anwohner_innen und antifaschistischen Initiativen einen
Versuch von Nazis durch das Hansaviertel zu ziehen. Nach wenigen Metern
hatte es sich ausmarschiert. Die Straße war von vielen
hundert Menschen besetzt, gemeinsam wurde so der Naziaufmarsch
verhindert.
Seit
Kurzem versucht sich in
Münster eine kleine Gruppe von „Nationalen
Sozialisten“ zu etablieren, bislang ohne nennenswerten
Erfolg. Auch für den geplanten Aufmarsch im März
werden sie wieder auf Unterstützung von außerhalb
angewiesen sein. Bei dieser Gelegenheit gilt es an den
antifaschistischen Erfolg von 2006 anzuknüpfen und den Nazis
zu zeigen, dass es auch zukünftig eine verdammt schlechte Idee
ist, zu versuchen, Nazi-Propaganda in Münster zu verbreiten,
denn Faschismus ist keine Meinung sondern, ein Verbrechen! [...] |
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